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Sassafras

Sassafras

Überblick

Sassafras ist eine Pflanze, deren Wurzelrinde zur Herstellung von Medizin verwendet wird.

Trotz ernsthafter Sicherheitsbedenken wird Sassafras bei Störungen im Bereich des Harntrakts, Schwellungen von Nase und Hals, Syphilis, Bronchitis, hohem Blutdruck bei älteren Menschen, Gicht, Arthritis, Hautproblemen und Krebs eingesetzt. Sassafras wird außerdem als Tonikum und als "Blutreiniger" verwendet.

Einige Menschen tragen Sassafras zur Behandlung von Hautproblemen, rheumatischen Gelenkschmerzen, geschwollenen Augen, Verstauchungen und Insektenstichen direkt auf die Haut auf. Sassafras Öl wird zum Abtöten von Bakterien und Kopfläusen auf die Haut aufgetragen.

Sassafras wurde früher als Geschmacksstoff für Rootbier eingesetzt und als Tee verwendet. Doch Sassafras Tee enthält eine Menge Safrol, die Chemikalie, die Sassafras giftig macht. Eine Tasse Tee, die aus 2,5 Gramm Sassafras hergestellt wird, enthält etwa 200 mg Safrol. Dies entspricht einer Dosis von etwa 3 mg Safrol pro Kilogramm Körpergewicht, was in etwa der 4,5 fache Menge von dem entspricht, was Wissenschaftler als giftig ansehen.

 

Wie wirkt Sassafras?

Es sind nicht genügend Informationen verfügbar, um sagen zu können, wie Sassafras als Medizin wirken könnte.

 

Wie effektiv ist Sassafras?

Es gibt nicht genügend wissenschaftliche Daten, um eine Aussage bezüglich der Effektivität von Sassafras bei Problemen im Bereich des Harntrakts, Gicht, Arthritis, Hautproblemen, geschwollenen Augen, Verstauchungen und Insektenstichen, sowie bei einer Verwendung zur Reinigung des Blutes treffen zu können.

Es bedarf weiterer wissenschaftlicher Untersuchungen, um die Effektivität von Sassafras bei diesen Anwendungen bewerten zu können.

 

Sicherheit und Nebenwirkungen

Sassafras scheint in Nahrungsmitteln und Getränken sicher und unbedenklich zu sein, wenn es frei von Safrol ist.

Bei einer Verwendung als Medizin ist Sassafras jedoch nicht sicher und unbedenklich. Man sollte Sassafras nicht einnehmen oder auf die Haut auftragen. Das in Sassafras Wurzelrinde und Öl enthaltene Safrol kann Krebs und Leberschäden verursachen. Der Verzehr von 5 ml Sassafras Ö kann einen Erwachsenen töten. Selbst Safrol freies Sassafras, das in medizinischen Mengen verwendet wurde, wurde mit Tumoren in Verbindung gebracht.

Sassafras kann Schwitzen und Hitzewallungen hervorrufen. Große Mengen können Erbrechen, hohen Blutdruck, Halluzinationen und andere ernsthafte Nebenwirkungen hervorrufen. Bei einer Verwendung auf der Hut verursacht Sassafras Hautausschläge.

 

Vorsichtsmaßnahmen und Warnungen:

Die Versendung von Sassafras in medizinischen Mengen ist für niemanden sicher und unbedenklich, doch, für einige Personengruppen ist Sassafras besonders gefährlich:

Schwangerschaft und Stillzeit: Man sollte Sassafras während der Schwangerschaft nicht verwenden. Es gibt Hinweise darauf, dass Sassafras Fehlgeburten hervorrufen könnte.

Kinder: Sassafras ist für Kinder nicht sicher und unbedenklich. Bereits wenige Tropfen Sassafras Öl können für Kinder tödlich sein.

Operationen: In medizinischen Mengen kann Sassafras kann die Funktion des zentralen Nervensystems verlangsamen. Es gibt Bedenken, dass Sassafras die Funktion des zentralen Nervensystems zu stark reduzieren könnte, wenn Sassafras mit Anästhetika oder anderen Medikamenten kombiniert wird, die während oder nach Operationen zum verwendet werden. Aus diesem Grund sollte man die Verwendung von Sassafras mindestens 2 Wochen vor anstehenden Operationen beenden.

Erkrankungen des Harntrakts: Sassafras könnte diese Erkrankungen verschlimmern.

 

Wechselwirkungen

Bei einer Kombination von Sassafras mit folgenden Medikamenten sollte man vorsichtig sein:

Sedativa (Barbiturate und das ZNS unterdrückende Wirkstoffe)

Sassafras kann Schläfrigkeit und Benommenheit verursachen. Medikamente, die Schläfrigkeit verursachen, werden als Sassafras bezeichnet. Die Einnahme von Lavendel in Verbindung mit Sedativa könnte die Schläfrigkeit zu stark verstärken

 

Dosierung

Eine angemessene Dosierung von Sassafras hängt von unterschiedlichen Faktoren wie Alter, Gesundheitszustand und weiteren ab. Zum augenblicklichen Zeitpunkt gibt es keine ausreichenden wissenschaftlichen Daten, um eine Aussage über angemessene Dosierungsbereiche für Sassafras treffen zu können. Aus diesem Grund sollte man sich an die Dosierungsanleitung auf dem Etikett halten und/oder vor der Verwendung einen Arzt oder Apotheker fragen.

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