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SAMe

SAMe (s-adenosylmethionin) ist ein natürlich vorkommender Langlebigkeitsnährstoff (1), der vom Körper produziert werden kann. Er kann auch chemisch hergestellt werden. Wie bei anderen Substanzen auch führt Altern zu einem natürlichen Produktionsrückgang.


Entdeckt im Jahre 1953, ist SAMe ein Vorläufer der Substanzen Spermidin und Spermin. Dieser wird im Körper aus der Aminosäure Methionin erzeugt.

Durch seine schon von Natur aus instabile Struktur kann SAMe nicht in signifikantem Mengen in Ernährungsquellen gefunden werden. Deshalb muss SAMe im Rahmen einer Nahrungsergänzung eingenommen werden.


Was bewirkt es und welche wissenschaftlichen Studien gibt es, die dies unterstützen?

SAMe ist eine bemerkenswerte Substanz, die der Körper auf viele Weisen verwertet.

SAMe ist vielfach anerkannt als effektives Mittel gegen Osteoarthritis (2), Depression (3, 4, 5, 6), Fibromyalgie und Leberleiden. Es wird vom Körper dazu verwendet, um Gelenke (1) wieder instand zu setzen und Neurotransmitter zu erzeugen (1,7) und zudem wurde gezeigt, dass es genauso wirksam wie einige medikamentöse Behandlungen mit Antidepressiva ist. (8,9)

In klinischen Studien wurde gezeigt, dass SAMe hilfreich bei der Behandlung von Migräne Kopfschmerz10 sein kann, die Spermienaktivität bei unfruchtbaren Männern steigern kann11, als auch die Leber schützen und entgiften kann und das Herz-Kreislaufsystem instand hält. Des Weiteren kann es auch dazu dienen, Östrogene Verbindungen zu inaktivieren.

 

Wer benötigt es und was sind die Mangelerscheinungen?

Jeder kann davon profitieren, SAMe als Ergänzungsmittel zu verwenden.

Die Personen, die am meisten von einer Ergänzung mit SAMe profitieren können sind u.a.: Personen, die an Arthritis, Fibromyalgie, Leberleiden, Depression oder anderen psychiatrischen Problemen leiden, Athleten und die allgemeine Bevölkerung.
Aufgrund der Fähigkeit von SAMe, einen Menge von physischen und geistigen Störungen zu behandeln, bietet SAMe, wenn auch kein Heilmittel, diesen Personen, die darunter leiden einen willkommenen Nutzen sowie eine Abhilfe.

Athleten können von der Fähigkeit SAMe´s profitieren, das Neurotransmitter-Gleichgewicht zu halten, die Gesundheit der Leber und des Herz-Kreislaufsystems zu erhalten, sowie von seiner Fähigkeit, Östrogene Verbindungen zu neutralisieren. Bis dato existieren noch keine Studien, die darauf hindeuten, dass SAMe die Östrogenlevels genauso gut verringern kann wie pharmazeutische Medikamente, theoretisch jedoch kann die Minimierung des Östrogens die Wirkungen des freien Testosterons auf die Skelettmuskulatur auf drastische Weise ermöglichen.

Die allgemeine Bevölkerung kann davon profitieren, mit SAMe zu ergänzen, zumal SAMe eine Schlüsselrolle bei der Aufrechterhaltung der psychologischen Gesundheit spielt und ein Langlebigkeitsnährstoff ist, der theoretisch die physiologische Hypertrophie verlangsamt, die mit dem Alterungsprozess zusammenhängt. Mangelerscheinungen schließen rasches Altern, Arthritis und Depression mit ein.


Wie viel sollte davon eingenommen werden? Gibt es irgendwelche Nebenwirkungen?

Folgen Sie den Hinweisen auf dem Etikett. Wenn es entsprechend der Hinweise auf dem Etikett verwendet wird, so ist SAMe ein sicheres Produkt. Seltene Nebenwirkungen können gastrointestinale Störungen und Gefühle von Übelkeit mit einschließen. Personen, die gegenwärtig irgendwelche anderen Medikamente einnehmen, sollten vor der ergänzenden Einnahme mit SAMe einen qualifizierten praktischen Arzt konsultieren. Personen, die an Depression, Parkinson (12), Alzheimer oder anderen körperlichen oder geistigen Gebrechen leiden, sollten auch im Vorfeld einer ergänzenden Einnahme von SAMe einen Arzt konsultieren.


Referenzen

  1. Gastelu, Daniel, M.S., MFS. All about SAMe. www.bodybuilding.com
  2. Di Padova C. S-adenosyl-methionine in the treatment of osteoarthritis: review of the clinical studies. Am J Med 1987;83(suppl 5A):60-4.
  3. Bell KM, Potkin SG, Carreon D, Plon L. S-adenosylmethionine blood levels in major depression: changes with drug treatment. Acta Neurol Scand 1994;154(suppl):15-8.
  4. Bressa GM. S-adenosyl-l-methionine (SAMe) as antidepressant: Meta-analysis of clinical studies. Acta Neurol Scand 1994;154(suppl):7-14.
  5. Salmaggi P, Bressa GM, Nicchia G, et al. Double-blind, placebo-controlled study of s-adenosyl-methionine in depressed post-menopausal women. Psychother Psychosom 1993;59:34-40.
  6. Kagan BL, Sultzer DL, Rosenlicht N, et al. Oral S-adenosyl-methionine in depression: A randomized, double-blind, placebo-controlled trial. Am J Psychiatry 1990;147:591-5.
  7. Fava M, Rosenbaum JF, MacLaughlin R, et al. Neuroendocrine effects of S-adenosyl-L-methionine, a novel putative antidepressant. J Psychiatr Res 1990;24:177-84.
  8. Bell KM, Potkin SG, Carreon D, Plon L. S-adenosylmethionine blood levels in major depression: changes with drug treatment. Acta Neurol Scand 1994;154(suppl):15-8.
  9. Bressa GM. S-adenosyl-l-methionine (SAMe) as antidepressant: meta-analysis of clinical studies. Acta Neurol Scand 1994;154(suppl):7-14.
  10. Gatto G, Caleri D, Michelacci S, Sicuteri F. Analgesizing effect of a methyl donor (S-adenosylmethionine) in migraine: an open clinical trial. Int J Clin Pharmacol Res 1986;6:15-7.
  11. Piacentino R, Malara D, Zaccheo F, et al. Preliminary study of the use of s. adenosyl methionine in the management of male sterility. Minerva Ginecol 1991;43:191-3 [in Italian].
  12. Charlton CG, Mack J. Substantia nigra degeneration and tyrosine hydroxylase depletion caused by excess S-adenosylmethionine in the rat brain. Support for an excess methylation hypothesis for parkinsonism. Mol Neurobiol 1994;9:149-61.

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