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Reishi Mushroom

Der Reishi Pilz wird seit tausenden von Jahren in vielen asiatischen Kulturen als traditionelle Medizin zur Verbesserung der Gesundheit und zur Verlängerung des Lebens verwendet. Er ist auch unter der Bezeichnung Lingzhi bekannt.

Wofür wird der Reishi Pilz verwendet?

Der Reishi Pilz wird zur Unterstützung der Funktion des Immunsystems, zur Reduzierung von Stress, zur Verbesserung des Schlafes und zur Reduzierung von Erschöpfung verwendet. Außerdem wird der Reishi Pilz bei Gesundheitsbeschwerden wie hohem Blutdruck, hohen Cholesterinspiegeln, Herz-Kreislauf Erkrankungen, Leber- und Nierenerkrankungen, Erkrankungen der Atemwege wie Asthma, viralen Infektionen wie Grippe, HIV/AIDS, Krebs und Schmerzen während und nach einem Ausbruch von Gürtelrose, sowie zur Unterstützung einer Chemotherapie verwendet.

Es gibt wissenschaftliche Hinweise auf die Effektivität des Reishi Pilzes inklusive Laboruntersuchungen und einigen kleinen Humanstudien. Wissenschaftler beginnen damit, die chemische Zusammensetzung dieses Pilzes zu untersuchen, um besser verstehen zu können, ob und wie der Reishi Pilz bei unterschiedlichen Beschwerden helfen kann.

Dosierung

Die Dosierung kann von Faktoren wie Alter, Leiden, für das der Pilz eingesetzt wird, Form des Pilzes und allgemeinem Gesundheitszustand abhängen.

Folgende Dosierungen repräsentieren typische verwendete Mengen:

  • 1,5 bis 9 Gramm des rohen getrockneten Pilzes
  • 1 bis 1,5 Gramm Reishi Pulver
  • 1 ml Reishi Lösung

Kann man den Reishi Pilz natürlich über die Nahrung zu sich nehmen?

Der Reishi Pilz wird angebaut und als Nahrungsmittel verkauft, doch er kann zäh und bitter sein.

Wenn er aus Gesundheitsgründen verwendet wird, kommt er für gewöhnlich in getrockneter Form oder als Extrakt in Form von Kapseln, Pulver oder einer Lösung zum Einsatz.

Risiken und Nebenwirkungen

Nebenwirkungen

Wenn der Reishi Pilz über einen Zeitraum von 3 bis 6 Monaten verwendet wird, kann er Trockenheit im Bereich von Mund, Hals und Nase hervorrufen. Darüber hinaus kann er Nebenwirkungen wie Jucken, Magenprobleme, Nasenbluten und blutigen Stuhl hervorrufen.

Risiken

Die Einnahme des Reishi Pilzes kann riskanter sein, wenn man unter niedrigem Blutdruck leidet oder Medikamente zur Erhöhung des Blutdrucks einnimmt.

Höhere Dosierungen können das Risiko für Blutungen bei Menschen, die unter Blutgerinnungsstörungen leiden, erhöhen.

Schwangere und stillende Frauen sollten Reishi Pilze meiden, da es keine ausreichenden Untersuchungen zur Sicherheit während Schwangerschaft und Stillzeit gibt.

Interaktionen

Man sollte die Einnahme von Reishi Pilzen mit seinem Arzt absprechen, wenn man Medikamente einnimmt, die die Blutgerinnung hemmen können. Zu diesen Medikamenten gehören unter anderem Aspirin und nichtsteroidale Entzündungshemmer.

Reishi Pilze können außerdem mit Medikamenten gegen hohen Blutdruck interagieren.

Zusätzlich hierzu sollte man mögliche Interaktionen mit einem Arzt abklären, wenn man Heilkräuter oder Supplements verwendet, die die Blutgerinnung hemmen oder den Blutdruck senken können. Beispiele für solche Produkte sind Fischöl und Ginko.

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