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Rapsöl

Rapsöl

Rapsöl – alles was Du wissen musst

Rapsöl ist ein Pflanzenöl, das sich in zahllosen Nahrungsmitteln wiederfindet. Viele Menschen haben Rapsöl aufgrund von Bedenken bezüglich seiner Auswirkungen auf die Gesundheit und der Produktionsmethoden aus ihrer Ernährung verbannt.

Die Frage ist also, ob es besser ist, Rapsöl zu verwenden oder zu meiden. Dieser Artikel wird sich mit dieser Frage aus wissenschaftlicher Sicht beschäftigen.

Was ist Rapsöl?

Raps (Brassica napus L.) ist ein Ölsamengewächs, dass durch pflanzliche Kreuzungen gezüchtet wurde. Wissenschaftler aus Kanada haben in den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts eine essbare Version der Rapspflanze gezüchtet, die nur noch geringe Mengen an gesundheitlich bedenklicher Erucasäure und Bitterstoffen enthält. Davor wurde Raps primär zur Herstellung von Lampenöl, Schmierstoffen und Seife verwendet. Auch wenn diese neuen Rapssorten sich optisch nicht von ihren Vorgängerversionen unterscheiden, enthalten sie andere Nährstoffe und ihr Öl ist für den menschlichen Verzehr geeignet.

Seit der Züchtung dieser neuen Rapssorten haben Pflanzenzüchter viele unterschiedliche Sorten entwickelt, die sich durch eine höhere Qualität ihrer Samen auszeichnen und dies hat zu einem Boom der Rapsölproduktion geführt. Viele Rapssorten wurden genetisch modifiziert, um die Ölqualität zu verbessern und die Widerstandsfähigkeit der Pflanze gegenüber Herbiziden zu steigern (1). Etwa 90% der in den USA angebauten Rapssorten sind genmanipuliert.

Diese modifizierten Rapssorten werden zur Herstellung von Rapsöl und Rapsmehl, welches primär als Tierfutter eingesetzt wird, verwendet. Rapsöl kann außerdem als Alternative für Diesel Treibstoffe eingesetzt werden und stellt darüber hinaus einen Bestandteil von Weichmachern dar, die bei Produkten wie Autoreifen zum Einsatz kommen.

Wie wird Rapsöl hergestellt?

Für die Herstellung von Rapsöl sind mehrere Schritte notwendig. Dieser Prozess umfasst folgende Schritte:

  1. Reinigung der Samen: Die Rapssamen werden separiert und gereinigt, um Verunreinigungen wie Pflanzenhalme und Schmutz zu entfernen.
  2. Samen Konditionierung und Flockenbildung Die Samen werden auf etwa 35 Grad Celsius erwärmt und dann durch Rollmühlen, die die Zellwände der Samen zerstören, zu Flocken verarbeitet.
  3. Kochen der Samen: Die Samen werden in einer Reihe mit Dampf erhitzten Kochern für 15 bis 20 Minuten auf 80 bis 105 Grad Celsius erhitzt.
  4. Pressung: Als nächstes werden die gekochten, zu Flocken verarbeiteten Rapssamen in einer Reihe von Pressen gepresst. Diese Aktion entfernt etwa 50 bis 60% des Öls aus den Flocken – der Rest kann anschließend durch andere Methoden extrahiert werden.
  5. Lösungsmittelextraktion: Die verbleibenden Samenflocken werden durch die Verwendung einer Chemikalie namens Hexan weiter aufgebrochen, um das restliche Öl zu erhalten.
  6. Entfernung des Lösungsmittels: Das Hexan wir anschließend durch ein Erhitzen des Öls auf 95 bis 115 Grad Celsius aus dem Öl entfernt.
  7. Verarbeitung des Öls: Das extrahierte Öl wird unter Verwendung unterschiedlicher Methoden, wie einer Dampfdestillation, einer Verwendung von Phosphorsäure und eine Filtration durch säureaktivierten Ton raffiniert.

Zusätzlich hierzu durchläuft Rapsöl, das zur Herstellung von Margarine und Backfett verwendet wird, einen Hydrierungsprozess – ein Prozess, bei dem Wasserstoffmoleküle in das Öl gepumpt werden, um seine chemische Struktur zu verändern.

Dieser Prozess macht das Öl bei Raumtemperatur fest und verlängert die Haltbarkeit, schafft aber gleichzeitig auch künstliche Transfette, die sich von den natürlichen Transfetten unterscheiden, die sich in Nahrungsmitteln wie Milchprodukten und Fleischprodukten wiederfinden (1).

Künstliche Transfette sind gesundheitsschädlich und werden mit Herzkrankheiten in Verbindung gebracht, weshalb in vielen Ländern ein Verbot ihrer Verwendung in Nahrungsmitteln propagiert wird (2).

  • Zusammenfassung: Rapsöl ist ein Pflanzenöl, das aus der Rapspflanze gewonnen wird. Die Herstellung von Rapsöl umfasst die Verwendung synthetischer Chemikalien, die dabei helfen, das Öl zu extrahieren.

Nährstoffgehalt

Wie die meisten anderen Öle ist auch Rapsöl keine gute Nährstoffquelle. 1 Esslöffel (15 ml) Rapsöl liefert:

  • Kcal: 124
  • Vitamin E: 12% des Tagesbedarfs
  • Vitamin K: 12% des Tagesbedarfs

Abgesehen von Vitamin E und K enthält Rapsöl keine weiteren Vitamine und Mineralstoffe.

Fettsäurezusammensetzung

Rapsöl wird aufgrund seines niedrigen Gehalts an gesättigten Fetten häufig als eines der gesündesten Öle angepriesen. Die Fettsäurezusammensetzung von Rapsöl sieht folgendermaßen aus (3):

  • Gesättigte Fette: 7%
  • Einfach ungesättigte Fette: 64%
  • Mehrfach ungesättigte Fette: 28%

Die mehrfach ungesättigten Fette in Rapsöl umfassen 21% Linolsäure – eine Omega-6 Fettsäure – und 11% Alpha-Linolensäure (ALA), ein Typ von Omega 3 Fettsäure, die aus pflanzlichen Quellen gewonnen wird (4).

Viele Menschen – und insbesondere Menschen, die eine pflanzenbasierte Ernährung befolgen – sind auf ALA angewiesen, um ihre Spiegel der Omega-3 Fettsäuren DHA und EPA zu erhöhen, welche für die Gesundheit von Herz und Gehirn von entscheidender Bedeutung sind. Doch auch wenn der menschliche Körper ALA in DHA und EPA umwandeln kann, zeigen wissenschaftliche Untersuchungen, dass dieser Prozess sehr ineffizient ist. ALA besitzt jedoch auch für sich selbst einige Vorzüge, da sie das Risiko für Knochenfrakturen reduzieren und vor Herzkrankheiten und Typ 2 Diabetes schützen kann (5, 6).

Es ist wichtig anzumerken, dass die Methoden des Erhitzens, die bei der Herstellung von Rapsöl verwendet werden, sowie ein starkes Erhitzen beim Frittieren und Braten negative Auswirkungen auf mehrfach ungesättigte Fettsäuren wie ALA besitzen.

Zusätzlich hierzu wird beim starken Erhitzen während der Verarbeitung ein geringer Anteil der ungesättigten Fette des Öls – insbesondere der mehrfach ungesättigten Fette – in künstliche Transfette umgewandelt, was die Menge enthaltener Omega-3 Fettsäuren weiter reduziert (7). Künstliche Transfette sind selbst in geringen Mengen giftig, was die World Health Organization (WHO) dazu bewogen hat, eine globale Eliminierung von künstlichen Transfetten in Nahrungsmitteln bis zum Jahr 2023 zu fordern (8).

  • Zusammenfassung: Abgesehen von geringen Mengen an Vitamin E und K ist Rapsöl keine gute Quelle für Nährstoffe. Darüber hinaus kann Rapsöl geringe Mengen an Transfetten enthalten, welche gesundheitsschädlich sind.

Potentielle Nachteile

Rapsöl ist die weltweit am zweithäufigsten angebaute Ölpflanze und ihre Verwendung in Nahrungsmitteln nimmt weiter zu. Während sich Raps zu einer der beliebtesten Fettquellen in der kommerziellen Nahrungsmittelindustrie entwickelt hat, haben die Bedenken bezüglich seiner Auswirkungen auf die Gesundheit zugenommen.

Rapsöl ist reich an Omega-6 Fettsäuren

Einer der Nachteile von Rapsöl ist sein hoher Gehalt an Omega-6 Fettsäuren. Genau wie Omega-3 Fettsäuren sind auch Omega-6 Fettsäuren für die Gesundheit und wichtige Funktionen des Körpers essentiell.

Die moderne Ernährung neigt jedoch dazu, extrem reich an Omega-6 Fettsäuren zu sein, die sich in vielen verarbeiteten Nahrungsmitteln wiederfinden, während sie gleichzeitig arm an Omega-3 Fettsäuren aus vollwertigen Nahrungsmitteln ist, was zu einem Ungleichgewicht führt, das Entzündungen fördert.

Während das gesündeste Omega-6 zu Omega-3 Verhältnis bei 1:1 liegt, weist die typische westliche Ernährung eher ein Verhältnis von 15:1 auf (9). Dieses Ungleichgewicht wird mit einer Reihe chronischer Erkrankungen wie Alzheimer, Fettleibigkeit und Herzkrankheiten in Verbindung gebracht (10, 11, 12)

Das Omega-6 zu Omega-3 Verhältnis von Rapsöl liegt bei 2:1, was nicht als besonders schlecht erscheinen mag. Da sich Rapsöl jedoch in so vielen Nahrungsmitteln wiederfindet und mehr Omega-6 als Omega-3 Fettsäuren enthält, wird es als eine der Hauptquellen für Omega-6 Fettsäuren angesehen.

Um ein ausgewogeneres Verhältnis zu schaffen, solltest Du verarbeitete Nahrungsmittel, die reich an Rapsöl sind, durch natürliche Omega-3 Quellen in Form von natürlichen Nahrungsmitteln wie fettem Fisch ersetzen.

Rapsöl wird häufig aus genmanipuliertem Raps hergestellt

Bei genmanipulierten Nahrungsmitteln wurde das genetische Material der Pflanze durch das Hinzufügen oder Entfernen bestimmter Qualitäten verändert (13). So wurden zahlreiche Pflanzen wie Mais und Raps genetisch verändert, um sie widerstandsfähiger gegen Herbizide und Schädlinge zu machen.

Auch wenn viele Wissenschaftler genetisch veränderte Nahrungsmittel als sicher ansehen, gibt es weit verbreitete Bedenken bezüglich dieser Pflanzen auf die Umwelt, die allgemeine Gesundheit, Kontaminierungen anderer Pflanzen, Besitzrechten und Nahrungsmittelsicherheit. Über 90% der in Amerika und Kanada angebauten Rapspflanzen sind genetisch verändert.

Auch wenn in vielen Ländern genetisch veränderte Nahrungsmittel für den menschlichen Verzehr zugelassen wurden, existieren nur wenige Daten bezüglich potentieller Gesundheitsrisiken, was viele Menschen dazu veranlasst, diese Nahrungsmittel zu meiden.

Rapsöl ist stark verarbeitet

Die Herstellung von Rapsöl umfasst große Hitze und eine Verwendung von Chemikalien. Rapsöl, das als chemisch raffiniertes Öl angesehen wird, durchläuft viele Verarbeitungsschritte wie Bleichung und Desodorierung, die eine chemische Behandlung umfassen (14).

Raffinierte Öle inklusive Rapsöl, Sojaöl, Maisöl und Palmöl werden auch als RBD (refined, bleached and deodorized) Öle bezeichnet. Diese Verarbeitungsschritte reduzieren den Nährstoffgehalt der entsprechenden Öle, was essentielle Fettsäuren, Antioxidantien und Vitamine betrifft (15, 16, 17). Auch wenn es nicht raffinierte, kalt gepresste Rapsöle gibt, handelt es sich bei den meisten auf dem Markt erhältlichen Rapsölen um stark verarbeitete Produkte, denen es an den Antioxidantien mangelt, die in nicht raffinierten Ölen wie extra virginem Olivenöl enthalten sind.

  • Zusammenfassung: Bei den meisten Rapsölen handelt es sich um stark verarbeitete, genmanipulierte Varianten. Zusätzlich hierzu ist Rapsöl eine reichhaltige Quelle für Omega-6 Fettsäuren, was bei einem Konsum in größeren Mengen zu Entzündungen beitragen könnte.

Kann Rapsöl die Gesundheit schädigen?

Auch wenn Rapsöl eines der am häufigsten verwendeten Öle in der Nahrungsmittelindustrie ist, gibt es nur vergleichsweise wenige Langzeituntersuchungen zu seinen Auswirkungen auf die Gesundheit. Darüber hinaus wurden viele Studien, die seine angeblichen Gesundheitsvorzüge zeigen von der Rapsölindustrie finanziert (18, 19, 20, 21, 22).

Nachdem dies gesagt wurde, sollte nicht unerwähnt bleiben, dass es Hinweise darauf gibt, dass Rapsöl negative Auswirkungen auf die Gesundheit besitzen kann.

Gesteigerte Entzündungen

Mehrere mit Tieren durchgeführte Studien bringen Rapsöl mit gesteigerten Entzündungen und oxidativem Stress in Verbindung. Oxidativer Stress bezieht sich auf ein Ungleichgewicht zwischen schädlichen freien Radikalen – welche Entzündungen hervorrufen können – und Antioxidantien, welche durch freie Radikale hervorgerufene Schäden verzögern oder verhindern.

Im Rahmen einer Studie erlebten Ratten, die eine Ernährung bekamen, die zu 10% aus Rapsöl bestand, im Vergleich zu Ratten, die Sojaöl anstelle von Rapsöl bekamen, eine Reduzierung der Spiegel mehrerer Antioxidantien und eine Erhöhung der Spiegel des „schlechten“ LDL Cholesterins. Zusätzlich hierzu reduzierte Rapsöl die Lebensspanne signifikant und führte zu deutlichen Erhöhungen des Blutdrucks (23).

Eine andere mit Ratten durchgeführte Studie konnte zeigen, dass Verbindungen, die während des Erhitzens von Rapsöl entstehen, bestimmte Entzündungsmarker erhöhen können (24).

Einfluss auf die Gedächtnisleistung

Mit Tieren durchgeführte Studien deuten außerdem darauf hin, dass Rapsöl einen negativen Einfluss auf die Gedächtnisleistung besitzen könnte. Eine mit Mäusen durchgeführte Studie kam zu dem Ergebnis, dass eine dauerhafte rapsölreiche Ernährung in einer signifikanten Verschlechterung der Gedächtnisleistung und einer substanziellen Gewichtszunahme resultierte (25).

Im Rahmen einer ein Jahr andauernden Humanstudie wurden 180 ältere Erwachsene zufallsbedingt in eine Gruppe, die eine Ernährung, die reich an raffinierten Ölen inklusive Rapsöl war oder eine Gruppe, bei der alle raffinierten Öle mit 20 bis 30 ml extra virginem Olivenöl pro Tag ersetzt wurden, eingeteilt. Bei den Probanden der Olivenölgruppe konnte eine verbesserte Gehirnfunktion beobachtet werden (26).

Einfluss auf die Herzgesundheit

Auch wenn Rapsöl als herzgesundes Fett beworben wird, zweifeln einige Studien diese Behauptung an.

Im Rahmen einer Studie aus dem Jahr 2018 berichteten 2.071 Erwachsene, wie oft sie bestimmte Typen von Fett zum Kochen verwendeten. Unter den Übergewichtigen oder Fettleibigen der Studie wiesen diejenigen, die für gewöhnlich Rapsöl zum Kochen verwendeten, ein höheres Risiko für das metabolische Syndrom als Probanden auf, die Rapsöl nur selten oder nie verwendeten (27). Das metabolische Syndrom steht für ein Cluster von Gesundheitsproblemen – inklusive hohem Blutdruck, exzessivem Bauchfett, hohen Blutzuckerwerten und hohen Cholesterin- und Triglyzeridspiegeln – die zusammen auftreten und das Risiko für Herzkrankheiten erhöhen. Die Resultate der Studie widersprachen den Ergebnissen eines von der Industrie finanzierten Reviews, das Rapsöl mit positiven Auswirkungen auf Risikofaktoren für Herzkrankheiten wie Gesamtcholesterinspiegel und Spiegel des schlechten LDL Cholesterins, in Verbindung brachte (18). Es ist wichtig anzumerken, dass viele der Studien, die Vorzüge von Rapsöl für die Herzgesundheit nahelegen, weniger stark raffinierte Rapsöle oder nicht erhitztes Rapsöl verwendeten – und nicht die stark verarbeiteten, raffinierten Typen, die für gewöhnlich zum Kochen bei großer Hitze verwendet werden (28, 29, 30, 31, 32, 33).

Darüber hinaus sollte nicht unerwähnt bleiben, dass auch wenn viele Gesundheitsorganisationen auf ein Ersetzen von gesättigten Fetten durch ungesättigte Pflanzenöle wie Rapsöl drängen, unklar ist, ob dies wirklich positiv für die Herzgesundheit ist.

Im Rahmen einer mit 458 Männern durchgeführten Analyse wurde festgestellt, dass diejenigen, die gesättigte Fette durch ungesättigte Pflanzenöle ersetzten, zwar im Vergleich zur Kontrollgruppe niedrigere Spiegel des „schlechten“ LDL Cholesterins, aber eine signifikant höhere Sterberate und höhere Raten von Herzkrankheiten und koronaren Herzerkrankungen aufwiesen (34).

Zusätzlich hierzu kam ein aktuelles Review zur Schlussfolgerung, das es unwahrscheinlich ist, dass das Ersetzen gesättigter Fette mit Pflanzenölen die Rate von Herzkrankheiten, die Sterberate aufgrund von Herzkrankheiten oder die allgemeine Sterberate aus allen Gründen reduzieren wird (35). Für abschließende Aussagen bedarf es jedoch weiterer Untersuchungen zum Thema Rapsöl und Herzgesundheit (36, 37).

  • Zusammenfassung: Einige Studien legen nahe, dass Rapsöl Entzündungen fördern und negative Auswirkungen auf Gedächtnisleistung und Herzgesundheit besitzen könnte.

Alternative Öle zum Kochen

Es ist klar, dass weitere Untersuchungen notwendig sind, um die Auswirkungen von Rapsöl auf die Gesundheit vollständig zu verstehen. In der Zwischenzeit kannst Du auf viele andere Öle zurückgreifen, deren Vorzüge durch wissenschaftliche Untersuchungen unterstützt werden. Die folgenden Öle sind hitzestabil und können Rapsöl beim Kochen in vielen Fällen ersetzen. Behalte im Hinterkopf, dass gesättigte Fette wie Kokosöl die beste Wahl für ein starkes Erhitzen, wie dies beim Frittieren der Fall ist, sind, da sie am wenigsten anfällig für eine Oxidation sind.

  • Olivenöl: Olivenöl ist reich an entzündungshemmenden Verbindungen inklusive Polyphenol Antioxidantien, die Herzkrankheiten und einen mentalen Verfall verhindern können (38).
  • Kokosöl: Kokosöl ist eines der besten Öle zum Kochen bei hohen Temperaturen und es könnte dabei helfen, die Spiegel des guten Cholesterins zu erhöhen (39).
  • Avocadoöl: Avocadoöl ist hitzebeständig und enthält Karotenoid- und Polyphenolantioxidantien, welche positive Auswirkungen auf die Herzgesundheit besitzen könnten (40).

Die folgenden Öle sollen für Dressings und andere Anwendungen, die keine Hitze umfassen, reserviert bleiben:

  • Leinöl: Studien zeigen, dass Leinöl dabei helfen könnte, den Blutdruck zu senken und Entzündungen zu reduzieren (41).
  • Walnussöl: Walnussöl besitzt einen reichen, nussigen Geschmack und es konnte gezeigt werden, dass es hohe Blutzuckerspiegel und hohe Cholesterinwerte senken kann (42, 43).
  • Hanfsamenöl: Hanfsamenöl ist sehr nahrhaft und besitzt einen nussigen Geschmack, der perfekt zu Salatdressings passt (44).

Fazit

Rapsöl ist ein Samenöl, das häufig zum Kochen verwendet wird und auch im Bereich der Nahrungsmittelherstellung weit verbreitet ist.

Es gibt viele sich widersprechende und inkonsistente Untersuchungsergebnisse zu Rapsöl. Während einige Studien Rapsöl mit einer besseren Gesundheit in Verbindung bringen, legen viele Untersuchungen nahe, dass Rapsöl Entzündungen verursacht und Gedächtnis und Herz schädigen kann.

Bis Langzeitstudien von besserer Qualität verfügbar sind, könnte es besser sein, Öle wie extra virgines Olivenöl zu wählen, die nachweislich gesund sind.

Referenzen:

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  2. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3955571/
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  4. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3746113/
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  6. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24898228
  7. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22668846
  8. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29764815
  9. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5611753/
  10. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23451843
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  29. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12428175
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https://www.healthline.com/nutrition/is-canola-oil-healthy#bottom-line

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