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Polyhydrate Unique Buffering Technology

Was ist die Polyhydrate Unique Buffering Technology?

Die Polyhydrate Unique Buffering Technology wurde ursprünglich entwickelt, um die Absorption und die Bioverfügbarkeit von instabilen Aminosäureverbindungen deutlich zu steigern. Hierdurch sinkt die für eine gewünschte Wirkung benötige Menge dieser Verbindungen, wodurch gleichzeitig potentielle Nebenwirkungen und die Mengen entstehender unerwünschter Abbauprodukte reduziert werden. Inzwischen kommt die Polyhydrate Unique Buffering Technology auch bei Aminosäureverbindungen zum Einsatz, die nicht unbedingt dafür bekannt sind, dass sie zu einem Großteil im sauren Umfeld des Magens zerstört werden, da sich herausgestellt hat, dass die Polyhydrate Unique Buffering Technology auch bei solchen Verbindungen in einer signifikanten Verbesserung von Absorption und Bioverfügbarkeit resultieren kann.

 

Wie wirkt die Polyhydrate Unique Buffering Technology?

Die Verbesserung der Absorption und Bioverfügbarkeit von mehr oder weniger instabilen Aminosäureverbindungen wird bei der Polyhydrate Unique Buffering Technology auf zwei voneinander unabhängigen Wegen erreicht. Der erste Schritt ist eine Pufferung der Magensäure, um eine säurebedingte Zerstörung dieser Verbindungen zu verhindern und der zweite Schritt ist eine Erhöhung der Absorptionsrate durch probiotische Bakterien.

 

Der Säurepuffer der Polyhydrate Unique Buffering Technology

Auch wenn die Magensäure einen essentiellen Bestandteil des Verdauungsprozesses darstellt, da sie einerseits in der Nahrung enthaltene Krankheitserreger abtötet und so Infektionen verhindert und andererseits für die Verdauung von Nahrungsproteinen benötigt wird, kann ihre Wirkung bei der Einnahme bestimmter Supplements unerwünscht sein. Dies hängt damit zusammen, dass die Magensäure leider nicht nur die Aufspaltung von Nahrungsproteinen fördert, sondern auch bestimmte oral zugeführte Aminosäureverbindungen chemisch so verändern kann, dass sie ihre gewünschte Wirkung verlieren. Hierdurch sinken Absorption und Bioverfügbarkeit dieser Verbindungen, da nur noch ein Teil der zugeführten Menge intakt im Darm ankommt, wo die eigentliche Absorption in den Blutkreislauf stattfindet.

Das klassische Beispiel für eine säureempfindliche Aminosäureverbindung ist Kreatin Monohydrat, welches in gelöster Form im sauren Umfeld des Magens leicht in wirkungsloses und mit unerwünschten Nebenwirkungen in Verbindung stehendes Kreatinin umgewandelt wird. Doch auch andere beliebte Aminosäureprodukte wie Glutamin sind sehr säureempfindlich, was zur Folge hat, dass nur ein Teil des eingenommene Wirkstoffes intakt vom Körper aufgenommen wird, da der Rest bereits vor der Absorption zerstört wurde.

Um eine solche unerwünschte Zerstörung oral zugeführter Wirkstoffe zu verhindern, umfasst die Polyhydrate Unique Buffering Technology einen innovativen Säurepuffer, der die Magensäure neutralisiert und so eine säurebedingte Zerstörung von Aminosäureverbindungen verhindert. Das Resultat hiervon ist, dass nahezu die gesamte Menge der eingenommenen Wirkstoffe in intakter Form in den Darm gelangt und vom Körper absorbiert werden kann. Mit anderen Worten ausgedrückt steigt also die Bioverfügbarkeit, was zur Folge hat, dass man mit einer geringeren Menge des Wirkstoffes dieselbe Wirkung wie mit einer höheren Menge ohne Puffersystem erreichen kann. Dies senkt einerseits die Kosten und reduziert andererseits potentielle Nebenwirkungen höherer Dosierungen.

Diese Wirkung ist übrigens nicht auf Aminosäuren und Aminosäureverbindungen beschränkt, da es eine Vielzahl weiterer Wirkstoffe gibt, die säureempfindlich sind und im Magen ganz oder teilweise zerstört werden.

 

Die Steigerung von Absorption und Bioverfügbarkeit durch probiotische Bakterien

Neben dem Säurepuffersystem umfasst die Polyhydrate Unique Buffering Technology einen weiteren Faktor, der Absorption und Bioverfügbarkeit von in Form von Supplements zugeführten Aminosäuren und Aminosäureverbindungen signifikant verbessern kann: probiotische Bakterien. Auch wenn der Begriff Bakterium im Allgemeinen eher negativ belastet ist und mit der Entwicklung von Krankheiten in Verbindung gebracht wird, gibt es eine Vielzahl gesunder Bakterien, die sich im Darm ansiedeln und ohne die eine optimale Verdauung kaum möglich wäre. Zu diesen Bakterien gehört auch die Familie der probiotischen Bakterien, die vielen in Form der in Joghurt enthaltenen Bakterienkulturen bekannt sein dürfte.

Weniger bekannt ist, dass wissenschaftliche Untersuchungen zeigen konnten, dass bestimmte probiotische Bakterien die Bioverfügbarkeit und Aufnahme von Aminosäuren und Aminosäureverbindungen um bis zu 20% erhöhen können. Mit anderen Worten ausgedrückt kann der Körper durch die Hilfe probiotischer Bakterien einen größeren Anteil von in Form von Supplements zugeführten Wirkstoffen wie z.B. Kreatin, Glutamin, Beta-Alanin oder D-Asparaginsäure aufnehmen, was die benötigte Einnahmemenge für die gewünschte Wirkung weiter reduziert.

Bei den fraglichen probiotischen Bakterien handelt es sich um Bifidobacterium Bifidum, Lactobacillus Acidophilus und Lactobacillus Casai. Da es sich bei diesen probiotischen Bakterien um sehr empfindliche Verbindungen handelt, die leicht durch Umwelteinflüsse und das saure Umfeld des Magens zerstört werden können, kommen bei der Polyhydrate Unique Buffering Technology ausschließlich mikroverkapselte probiotische Bakterien zum Einsatz. Diese Mikroverkapselung verhindert eine frühzeitige unerwünschte Zerstörung der probiotischen Bakterien und stellt sicher, dass sie dort ihre volle Wirkung entfalten können, wo dies am wichtigsten ist – im Darm.

Da der Säurepuffer und die probiotischen Bakterien der Polyhydrate Unique Buffering Technology ihre Wirkung über völlig verschiedene physiologische Pfadwege entfalten, gibt es keine Überlappung der Wirkungen, was mit anderen Worten ausgedrückt bedeutet, dass sich ihre Wirkungen bezüglich einer Verbesserung von Absorption und Bioverfügbarkeit von Supplementwirkstoffen aufaddieren.

 

Welche weiteren Gesundheitsvorzüge besitzt die Polyhydrate Unique Buffering Technology?

Die zahlreichen Vorzüge probiotischer Bakterien beschränken sich jedoch nicht auf die Verbesserung der Bioverfügbarkeit von Aminosäuren. Probiotische Bakterien besitzen zusätzlich eine ganze Reihe weiterer gesundheitsfördernder Eigenschaften.

Im Dünndarm verhindern probiotische Bakterien aus der Familie der Lactobazillen wie das in der Polyhydrate Formel enthaltene Lactobacillus Acidophilus und Lactobacillus Casai, dass sich mit der Nahrung zugeführte Krankheitskeime im Darm ansiedeln können, indem sie für einen sauren pH Wert des Speisebreis sorgen. Im Dickdarm halten die probiotischen Bakterien aus der Bifidogruppe wie das in Argininie Polyhydrate enthaltene Bifidobacterium Bifidum krankmachende Bakterien und Pilze in Schach.

Die Stoffwechselprodukte der probiotischen Bakterien aus der Bifidogruppe dienen den Colonozyten (die Zellen der inneren Darmwand) als Energielieferant. Ohne diese Stoffwechselprodukte sterben die Colonozyten ab und können von Bakterien der Darmflora angegriffen werden. Dies kann zu Verdauungsstörungen und schlimmstenfalls auch zu Erkrankungen des Darms wir z.B. Morbus Crohn führen. Zusätzlich hierzu werden probiotische Bakterien und ihre Stoffwechselprodukte zur Bereitstellung von Abwehrzellen des Immunsystems benötig und fördern hierdurch die Funktion des Immunsystems. Man kann also zu sagen, dass die Stoffwechselleistung probiotischer Bakterien in direktem Zusammenhang mit einer korrekten Funktion des Immunsystems steht und ein Mangel an probiotischen Bakterien die korrekte Funktion des Immunsystems beeinträchtigt, was eine höhere Krankheitsanfälligkeit zur Folge haben kann.

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