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Peyote

Peyote, Lophophora williamsii

Überblick

Peyote ist ein kleiner Kaktus, an dessen Kaktuskrone sich kleine runde Erhebungen befinden, die von der Pflanze abgeschnitten, in Scheiben geschnitten und getrocknet werden. Die getrockneten Scheiben werden entweder gekaut oder in Wasser eingelegt und die hieraus resultierende Flüssigkeit wird als Medizin verwendet.

Trotz ernsthafter Sicherheitsbedenken wird Peyote zur Behandlung von Fieber, rheumatischen Gelenkschmerzen und Lähmungen eingesetzt.

Peyote wird zur  Behandlung von Knochenbrüchen, Wunden und Schlangenbissen auf die Haut aufgetragen.

Peyote wird auch als Freizeitdroge gekaut und kann Halluzinationen hervorrufen. Peyote enthält eine Chemikalie namens Meskalin, die ähnliche Wirkungen wie LSD besitzt, jedoch schwächer ist.

 

Wie wirkt Peyote?

Es sind nicht genügend Informationen verfügbar, um sagen zu können, wie Peyote als Medizin wirken könnte.

 

Wie effektiv ist Peyote?

Es gibt nicht genügend wissenschaftliche Daten, um eine Aussage bezüglich der Effektivität von Peyote bei Fieber, rheumatischen Gelenkschmerzen, Knochenbrüchen und Schlangenbissen treffen zu können. Es bedarf weiterer wissenschaftlicher Untersuchungen, um die Effektivität von Peyote bei diesen Anwendungen bewerten zu können.

 

Sicherheit und Nebenwirkungen

Peyote ist nicht sicher und unbedenklich. Peyote kann Übelkeit und Erbrechen, Angstzustände, Paranoia und emotionale Instabilität hervorrufen. Peyote kann außerdem den Blutdruck erhöhen, den Herzschlag beschleunigen und die Atemfrequenz erhöhen. Es kann außerdem zu Veränderungen des Sehvermögens, Sabbern, Kopfschmerzen und Benommenheit kommen. Auch wenn Peyote nur selten tödlich wirkt, kann Peyote ein psychotisches oder selbstmörderisches Verhalten hervorrufen, das mit den verursachten Halluzinationen in Verbindung steht.

 

Vorsichtsmaßnahmen und Warnungen:

Schwangerschaft und Stillzeit: Die Verwendung von Peyote ist während der Schwangerschaft nicht sicher und unbedenklich. Das in Peyote enthaltene Meskalin kann Geburtsdefekte hervorrufen.

Operationen: Peyote wirkt wie ein Stimulans. Ärzte machen sich Sorgen darüber, dass es durch eine Erhöhung der Herzfrequenz und des Blutdrucks während Operationen zu Komplikationen kommen könnte. Aus diesem Grund sollte man die Verwendung von Peyote mindestens 2 Wochen vor geplanten Operationen beenden.

 

Wechselwirkungen

Man sollte Peyote nicht mit folgenden Medikamenten kombinieren

Stimulanzien

Stimulanzien beschleunigen die Funktion des Nervensystems. Durch eine Beschleunigung der Funktion des Nervensystems können Stimulanzien die Herzfrequenz beschleunigen und ein Gefühl der inneren Unruhe hervorrufen. Die Einnahme von Peyote in Kombination mit Stimulanzien könnte ernsthafte Nebenwirkungen inklusive beschleunigter Herzfrequenz und hohem Blutdruck hervorrufen. Aus diesem Grund sollte man eine Kombination von Peyote mit Stimulanzien meiden.

 

Dosierung

Eine angemessene Dosierung von Peyote hängt von unterschiedlichen Faktoren wie Alter, Gesundheitszustand und weiteren ab. Zum augenblicklichen Zeitpunkt gibt es keine ausreichenden wissenschaftlichen Daten, um eine Aussage über angemessene Dosierungsbereiche für Peyote treffen zu können. Aus diesem Grund sollte man sich an die Dosierungsanleitung auf dem Etikett halten und/oder vor der Verwendung einen Arzt oder Apotheker fragen.

 

Referenzen:

  1. Gilmore HT. Petoye use during pregnancy. S D J Med 2001;54:27-9.

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