SUBSTANZEN Es gibt zurzeit 1007 Substanzen

Es wurden keine Übereinstimmungen gefunden. Bitte versuchen Sie es mit einem anderen Begriff.

NADH

NADH

Überblick

NADH steht für "Nicotinamid Adenin Dinucleotid (NAD) + Hydrogen (H)." Diese Chemikalie kommt natürlich im Körper vor und spielt im chemischen Prozess, der Energie generiert, eine Rolle. NADH Supplements werden von einigen Menschen als Medizin verwendet.

NADH wird zur Verbesserung der mentalen Klarheit, der Aufmerksamkeit, der Konzentration und des Gedächtnisses, sowie zur Behandlung von Alzheimer genutzt. Aufgrund seiner Rolle bei der Energieproduktion wird NADH auch zur Verbesserung der sportlichen Ausdauer und zur Behandlung des chronischen Erschöpfungssyndroms verwendet.

Einige Menschen verwenden NADH zur Behandlung von hohem Blutdruck, hohen Cholesterinspiegeln, Jet Lag, Depressionen und Parkinson, zur Stärkung des Immunsystems, um der Wirkung von Alkohol auf die Leber entgegenzuwirken, um die Zeichen des Alterns zu reduzieren und um sich vor den Nebenwirkungen des AIDS Medikaments Zidovudin (AZT) zu schützen.

Ärzte verabreichen NADH manchmal intravenös oder intramuskulär als Injektion bei Parkinson und Depressionen.

 

Wie wirkt NADH?

Das vom Körper produzierte NADH ist an der Energieproduktion im Körper beteiligt. Auch wenn es Hinweise darauf gibt, dass NADH Supplements den Blutdruck senken, die Cholesterinspiegel reduzieren, beim chronischen Erschöpfungssyndrom durch das Liefern von Energie helfen und die Nervensignale bei Parkinson Patienten verstärken könnten, gibt es nicht genug wissenschaftliche Informationen, um mit Sicherheit sagen zu können, ob oder wie diese Supplements wirken könnten.

 

Wie effektiv ist NADH?

NADH ist möglicherweise bei Demenz, die mit Alzheimer oder anderen Krankheiten in Verbindung steht, effektiv.

Es gibt nicht genügend wissenschaftliche Daten, um eine Aussage bezüglich der Effektivität von NADH bei folgenden Leiden treffen zu können:

  • Chronisches Erschöpfungssyndrom: Es gibt einige frühe Hinweise darauf, dass NADH die Symptome des chronischen Erschöpfungssyndroms reduzieren könnte, wenn es zusammen mit einer traditionellen Medikation verwendet wird.
  • Parkinson: Bis jetzt stimmen unterschiedliche Studienergebnisse bezüglich der Effektivität von NADH bei der Behandlung von Parkinson nicht miteinander überein.

Auch bezüglich der Effektivität von NADH bei Depressionen, Jet Lag und hohem Blutdruck, sowie bei einer Verwendung zur Steigerung der sportlichen Leistungsfähigkeit, zur Steigerung der Energie, zur Verbesserung von Gedächtnis und Konzentration, zur Stärkung des Immunsystems, zur Reduzierung der Zeichen des Alterns, zur Senkung der Cholesterinspiegel und zum Schutz vor den Nebenwirkungen des AIDS Medikaments Zidovudin (AZT) gibt es nicht genügend wissenschaftliche Informationen.

Es bedarf weiterer wissenschaftlicher Informationen, um die Effektivität von NADH bei diesen Anwendungen beurteilen zu können.

 

Sicherheit und Nebenwirkungen

NADH scheint bei angemessener kurzzeitiger Verwendung für bis zu 12 Wochen für die meisten Menschen sicher und unbedenklich zu sein. Bei den meisten Menschen treten bei einer Verwendung der empfohlenen täglichen Menge, die bei 10 mg liegt, keine Nebenwirkungen auf.

 

Vorsichtsmaßnahmen und Warnungen:

Schwangerschaft und Stillzeit: Es ist nicht genug über die Verwendung von NADH während Schwangerschaft und Stillzeit bekannt. Aus diesem Grund sollten schwangere und stillende Frauen besser auf NADH verzichten.

 

Wechselwirkungen

Zum augenblicklichen Zeitpunkt liegen keine Informationen über Wechselwirkungen von NADH mit Medikamenten oder Supplements vor.

 

Dosierung

Eine angemessene Dosierung von NADH hängt von unterschiedlichen Faktoren wie Alter, Gesundheitszustand und weiteren ab. Zum augenblicklichen Zeitpunkt gibt es keine ausreichenden wissenschaftlichen Daten, um eine Aussage über angemessene Dosierungsbereiche für NADH treffen zu können. Aus diesem Grund sollte man sich an die Dosierungsanleitung auf dem Etikett halten und/oder vor der Verwendung einen Arzt oder Apotheker fragen.

 

Referenzen:

  1. Birkmayer JG, Vrecko C, Volc D, Birkmayer W. Nicotinamide adenine dinucleotide (NADH) - a new therapeutic approach to Parkinson's disease. Comparison of oral and parenteral application. Acta Neurol Scand Suppl 1993;146:32-5.
  2. Budavari S, ed. The Merck Index. 12th ed. Whitehouse Station, NJ: Merck & Co., Inc., 1996.
  3. Bushehri N, Jarrell ST, Lieberman S, et al. Oral reduced B-nicotinamide adenine dinucleotide (NADH) affects blood pressure, lipid peroxidation, and lipid profile in hypertensive rats (SHR). Geriatr Nephrol Urol 1998;8:95-100.
  4. Bushehri N, Jarrell ST, Lieberman S, et al. Oral reduced B-nicotinamide adenine dinucleotide (NADH) affects blood pressure, lipid peroxidation, and lipid profile in hypertensive rats (SHR). Geriatr Nephrol Urol 1998;8:95-100.
  5. Dizdar N, Kagedal B, Lindvall B. Treatment of Parkinson's disease with NADH. Acta Neurol Scand 1994;90:345-7.
  6. Forsyth LM, Preuss HG, MacDowell AL, et al. Therapeutic effects of oral NADH on the symptoms of patients with chronic fatigue syndrome. Ann Allergy Asthma Immunol 1999;82:185-91.
  7. Hawkins EB. NADH: Advanced supplementation for more energy and slower aging. Natural Pharmacy 1998;2:10.
  8. Kuhn W, Muller T, Winkel R, et al. Parenteral application of NADH in Parkinson's disease: clinical improvement partially due to stimulation of endogenous levodopa biosynthesis. J Neural Transmiss (Budapest) 1996;103:1187-93.
  9. Rainer M, Kraxberger E, Haushofer M, et al. No evidence for cognitive improvement from oral nicotinamide adenine dinucleotide (NADH) in dementia. J Neural Transm 2000;107:1475-81.
  10. Swerdlow RH. Is NADH effective in the treatment of Parkinson's disease? Drugs Aging 1998;13:263-8.
  11. Vrecko K, Birkmayer JG, Krainz J. Stimulation of dopamine biosynthesis in cultured PC 12 phaeochromocytoma cells by the coenzyme nicotinamide adeninedinucleotide (NADH). J Neural Transm Park Dis Dement Sect 1993;5:147-56.
  12. Vrecko K, Storga D, Birkmayer JG, et al. NADH stimulates endogenous dopamine biosynthesis by enhancing the recycling of tetrahydrobiopterin in rat phaeochromocytoma cells. Biochim Biophys Acta 1997;1361:59-65.

Produkte mit den selben Inhaltsstoffen