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Mate

Mate-Strauch, Pflanze und Anbau

Der immergrüne Mate-Teestrauch (Ilex paraguayensis) ist eine Art aus der Familie der Stechpalmengewächse. In Südamerika gibt es etwa 280 Arten dieser Familie, davon allein 60 in Brasilien. Mate wächst wild als Unterholz der Araukarien-Wälder Brasiliens, Uruguays und Paraguays, auf dem Hochland zwischen den Flüssen Paraná, Paraguay, Uruguay und ihren Zubringern. Seit der späten zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wird er vor allem in Paraguay, Argentinien und Brasilien auch in Kultur angebaut. Noch heute wird jedoch etwa die Hälfte des auf dem Markt befindlichen Mate von wildwachsenden Bäumen geerntet.

Der Mate-Baum hat eine oval zulaufende Krone und einen hellgrauen Stamm mit einem Durchmesser von 30 Zentimeter. Wild erreicht er eine Höhe von 12 bis 14 Meter, in der Kultur maximal 5 bis 6 Meter. Seine Blätter sind oval mit gekerbtem Rand und werden bis zu 20 Zentimeter lang und 8 Zentimeter breit. In der Blütezeit wachsen ihn dicke Büschel von 30 bis 40 weißen Blumen mit je vier Blütenblättern. Seine 6 bis 8 Millimeter dicke rotviolette Frucht besitzt vier bis sechs Samenkörner. Damit der Keimling die sehr harte Schale durchbrechen kann, muss die Frucht erst den Verdauungsapparat eines Vogels passieren ("ornitócora"). Optimale Wachstumsbedingungen für Ilex paraguayensis sind eine relativ gleichmäßige Durchschnittstemperatur von 20 bis 23 °C, mittlere-hohe Luftfeuchtigkeit und eine Höhe von 400 bis 800 Meter über Normalnull.
Für die Kultur des Mate-Strauches werden die Früchte mechanisch vorgeschädigt und in Wasser aufgeweicht. Die Keimung dauert bis zu drei Monaten; in den ersten beiden Jahren sind die kleinen Pflanzen lichtempfindlich und müssen beschattet werden. Die zweijährigen Jungpflanzen werden kurz über dem Boden abgeschnitten, die neu austreibenden Sprosse sind dann kräftiger und fülliger. Nach vier Jahren erfolgt die erste Ernte, die Folgeernten je nach Anbaugebiet in einem ein- oder zweijährigen Intervall.


Herstellung

Im südamerikanischen Winter (Mai-September) werden ganze Äste, optimal mit etwa zweijährigen Blättern besetzt, abgeschlagen. Gehandelt wird grüner Mate (Taragin) und gerösteter Mate (Mate real). Für letzteren werden traditionell die ganzen Äste, heute meist nur die Blätter, Blattstiele, Blütenstiele und die jungen Triebspitzen in Drahttrommeln über einem Feuer gedreht. Hierdurch werden die Enzyme zerstört und damit die Fermentation gestoppt, die Farbe bleibt erhalten und es entstehen charakteristische Aromen. Für den grünen Mate wird das zerkleinerte Erntegut bei 50 bis 60 °C etwa einen Monat lang fermentiert, dann für eine Minute auf 400 °C erhitzt, wobei der Wassergehalt von ca. 60% auf 25% fällt. Beide Sorten werden anschließend auf etwa 8 bis 9% Restfeuchtigkeit getrocknet und in Stückchen zerkleinert oder zu Pulver vermahlen und verpackt. Abhängig von der Region werden verschiedene Granularitäten verarbeitet und konsumiert. In Brasilien v.a. fein mit stark aromatischen Geschmack und Argentinien grob mit leichterem Aroma. Die Jahresproduktion Südamerikas liegt bei 200.000 bis 300.000 Tonnen.

Für Instant-Mate sowie Mate-haltige Erfrischungsgetränke werden die Aromakomponenten über Wasserdampf destilliert und mit Ether extrahiert. Das Aroma von Mate ist rauchig-erdig und etwas süß-säuerlich nach verwelktem Blatt, der fruchtig-bittere Geschmack wird in einigen Regionen wie Argentinien auch oft mit verschiedenen Geschmacksrichtungen "veredelt" (u.a. Orangengeschmack, Kirsche, Zimt, Pfefferminz).


Inhaltsstoffe und Eigenschaften

In den frischen Blättern sind 0,35 bis 1,7% Coffein, etwa 0,1 bis 0,2% Theobromin, Theophyllin und 4 bis 16% Gerbstoffe enthalten. Der Aufguss ist gelbgrün und enthält abhängig von der Stärke Coffein, Theobromin, Chlorophyll, Gerbsäure, ätherisches Öl und Vanillin. An Vitaminen finden sich die Vitamine A, B1, B2 und C. Das Aroma grünen und gerösteten Mates wurde gaschromatographisch getrennt und per Massenspektroskopie analysiert, dabei wurden von mehr als 250 Komponenten etwa 200 identifiziert. In absteigender Reihenfolge wurden Ketone, Aldehyde und aliphatische Alkohole, heterocyclische Verbindungen, Carbonsäuren und Lactone, Terpenalkohole, Furanone, Phenole, aromatische Verbindungen, Pyrazine und Pyrrole nachgewiesen. Pyrrole, Pyrazine und Furanone entstehen vor allem bei der Maillard-Reaktion während des Röstvorganges.

Eine Reihe therapeutischer Eigenschaften werden ihm zugeschrieben: anregend für Nerven, Muskeln und Stoffwechsel, harntreibend, die Speichel- und Magensaftbildung fördernd und damit hilfreich bei der Verdauung, schweißtreibend, aufgrund des Coffeingehaltes aktivierend und kreislaufstärkend. Durch seine gerbenden Wirkung kann er auch zur äußerlichen Behandlung von Hautirritationen (Ekzemen)angewendet werden.
In Deutschland ist er als "Droge" (=Arzneimittel) zugelassen (Bundes-Gesundheitsamt). Traditionell wird er als leistungssteigernd und hungerstillend eingeschätzt und als "Schlankmacher" (1 Stunde vor den Mahlzeiten) ist er wieder in Mode.


Bedarf im Sport

Mate eignet sich als Anregungsmittel für Training und Wettkampf. Mate wirkt stärker als Coffein, ohne jedoch wie dieses bei höherer Dosierung Handzittern und Unruhe hervorzurufen. Mate dürfte, ebenso wie Kaffe oder Tee, Konzentration und Koordination, wie auch Ausdauerleistung fördern. Mate ist nicht toxisch und in moderaten Dosierungen als sicher anzusehen.


Referenzen

  1. Hatfield, FC (1991) Yerba Mate. Muscle & Fitness 11/91
  2. Griffith, HW (1998) The Complete Guide To Vitamins, Minerals & Supplements. Fisher Books, Tuscon
  3. Arndt K. (HG.) (2001) Handbuch Nahrungsergänzungen-Bedeutung und Anwendung leistungssteigernder Substanzen für Bodybuilding und Kraftsport. Seiten: 76-82

Sicherheit und Nebenwirkungen

Mate ist bei einer Einnahme für kurze Zeitspannen für die meisten Menschen möglicherweise sicher und unbedenklich. Mate enthält Koffein, welches Nebenwirkungen wie Schlaflosigkeit, Nervosität, Ruhelosigkeit, Magenverstimmungen, Übelkeit und Erbrechen, beschleunigte Herz- und Atemfrequenz, hohen Blutdruck, Kopfschmerzen, Tinnitus, unregelmäßigen Herzschlag und andere Nebenwirkungen hervorrufen kann.

Bei einer Einnahme in großen Mengen oder über einen langen Zeitraum ist Mate möglicherweise nicht sicher und unbedenklich. Mate erhöht das Risiko für Krebs im Mundraum, Speiseröhrenkrebs, Kehlkopfkrebs, Nierenkrebs, Blasenkrebs und Lungenkrebs. Dieses Risiko ist für Menschen, die rauchen oder Alkohol trinken, besonders hoch.

Bei einer Einnahme in sehr großen Mengen ist Mate aufgrund des Koffeingehalts wahrscheinlich nicht sicher und unbedenklich.

 

Vorsichtsmaßnahmen und Warnungen

Kinder: Mate ist für Kinder möglicherweise nicht sicher und unbedenklich. Mate wird mit einem erhöhten Risiko für Krebs im Mundraum, Speiseröhrenkrebs, Kehlkopfkrebs, Nierenkrebs, Blasenkrebs und Lungenkrebs in Verbindung gebracht.

Schwangerschaft und Stillzeit: Mate ist bei einer Verwendung während der Schwangerschaft möglicherweise nicht sicher und unbedenklich. Es gibt Bedenken, da Mate das Risiko für die Entwicklung von Krebs zu erhöhen scheint. Ein anderer Grund für Bedenken ist der Koffeingehalt von Mate. Koffein gelangt durch die Plazenta in den Blutkreislauf des Fötus und generiert im Fötus Koffeinspiegel, die den Koffeinspiegeln der Mutter ähneln. Mütter sollten ihren Koffeinkonsum unter 200 mg pro Tag halten, was in etwa der Menge an Koffein von 2 Tassen Kaffee oder Tee entspricht. Babys, deren Mütter während der Schwangerschaft viel Koffein konsumiert haben, zeigen nach der Geburt manchmal Symptome eines Koffeinentzugs. Hohe Koffeindosierungen wurden außerdem mit Fehlgeburten, Frühgeburten und niedrigem Geburtsgewicht in Verbindung gebracht. Als Wissenschaftler jedoch Mütter untersuchten, die während der Schwangerschaft Mate Tee getrunken hatte, konnten sie keine Verbindung zwischen dem Konsum von Mate Tee und Frühgeburten oder niedrigem Geburtsgewicht herstellen. Diese Studie wurde allerdings kritisiert, da sie die Menge an Mate oder Koffein nicht berücksichtigte, sondern nur betrachtete, wie oft diese Mütter Mate Tee getrunken hatten.

Mate ist auch während der Stillzeit möglicherweise nicht sicher und unbedenklich. Es ist nicht bekannt, ob die krebserregenden Chemikalien in Mate in die Muttermilch gelangen können, doch dies stellt einen Grund für Bedenken dar. Auch das in Mate enthaltene Koffein stellt ein Problem dar. Es kann bei gestillten Kindern Reizbarkeit und eine gesteigerte Häufigkeit des Stuhlgangs hervorrufen.

Alkoholismus: Häufiger Alkoholkonsum in Kombination mit einer Langzeitverwendung von Mate erhöht das Krebsrisiko um den Faktor 3 bis 7.

Angststörungen: Das in der Mate enthaltene Koffein könnte Angststörungen verschlimmern.

Blutgerinnungsstörungen: Koffein könnte die Blutgerinnung verlangsamen. Aus diesem Grund gibt es Bedenken, dass das in Mate enthaltene Koffein Blutgerinnungsstörungen verschlimmern könnte. Bis jetzt wurde diese Wirkung jedoch bei Menschen noch nicht beobachtet.

Herzkrankheiten: Das in der Mate enthaltene Koffein kann bei empfindlichen Menschen unregelmäßigen Herzschlag hervorrufen. Wenn man unter einer Herzkrankheit leidet, sollte man die Verwendung von Mate mit seinem Arzt absprechen.

Diabetes: Einige Untersuchungen legen nahe, dass das in Mate enthaltene Koffein die Art und Weise, auf die Diabetiker Zucker verarbeiten, beeinflussen und die Kontrolle des Blutzuckers erschweren könnte. Es gibt außerdem interessante Untersuchungen, die nahelegen, dass Koffein die Warnsignale eines niedrigen Blutzuckerspiegels bei Menschen, die unter Diabetes vom Typ 1 leiden, verstärken könnte. Einige Studien zeigen, dass die Symptome eines niedrigen Blutzuckerspiegels intensiver sind, wenn sie in Abwesenheit von Koffein beginnen, doch wenn der niedrige Blutzucker weiter besteht, sind die Symptome mit Koffein stärker. Dies könnte Diabetikern dabei helfen, niedrige Blutzuckerspiegel zu erkennen und zu behandeln. Ein Nachteil besteht jedoch darin, dass Koffein die Häufigkeit einer Unterzuckerung erhöhen könnte. Aus diesen Gründen sollten Diabetiker vor einer Verwendung von Mate mit ihrem Arzt sprechen.

Durchfall: Das in Mate enthaltene Koffein kann – insbesondere in größeren Mengen – Durchfall verschlimmern.

Reizdarmsyndrom: Das in Mate enthaltene Koffein kann – insbesondere in größeren Mengen – neben Durchfall auch die Symptome eines Reizdarmsyndroms verschlimmern.

Grüner Star: Der Konsum von Mate kann den Augeninnendruck erhöhen. Diese Erhöhung beginnt innerhalb von 30 Minuten und hält für mindestens 90 Minuten an. Wenn man unter grünem Star leidet, sollte man die Verwendung von Mate mit dem behandelnden Arzt absprechen.

Hoher Blutdruck: Das in Mate enthaltene Koffein könnte den Blutdruck bei Menschen mit hohem Blutdruck erhöhen. Diese Wirkung könnte jedoch bei Menschen, die regelmäßig Mate oder andere koffeinhaltige Produkte konsumieren, schwächer ausfallen.

Osteoporose: Einige Wissenschaftler haben herausgefunden, dass postmenopausale Frauen, die täglich einen Liter oder mehr traditionellen südamerikanischen Mate Tee trinken, eine höhere Knochendichte aufweisen. Das in Mate enthaltene Koffein neigt jedoch dazu, Kalzium über den Urin aus dem Körper auszuscheiden, was zu schwachen Knochen führen kann. Aus diesem Grund empfehlen viele Experten, den Koffeinkonsum auf weniger als 300 mg pro Tag (etwa 2 bis 3 Tassen Mate Tee) zu beschränken. Die Einnahme von Kalzium Supplements könnte dabei helfen, den Kalziumverlust auszugleichen. Postmenopausale Frauen, die unter einem genetischen Problem leiden, das die Verwendung von Vitamin D durch den Körper beeinträchtigt, sollten besonders vorsichtig sein und die Menge an Koffein, die sie in Form von Mate und aus anderen Quellen zu sich nehmen, begrenzen.

Rauchen: Das Krebsrisiko ist bei Menschen, die rauchen und Mate über einen längeren Zeitraum verwenden, um den Faktor 3 bis 5 erhöht.

 

Wechselwirkungen

Man sollte Mate nicht in Kombination mit folgenden Medikamenten zu sich nehmen:

Amphetamine

Stimulanzien wie Amphetamine beschleunigen die Funktion des Nervensystems. Durch eine Beschleunigung der Funktion des Nervensystems können Stimulanzien ein Gefühl der inneren Unruhe hervorrufen und den Herzschlag beschleunigen. Auch das in Mate enthaltene Koffein könnte die Funktion des Nervensystems beschleunigen. Ein Konsum von Mate in Kombination mit Stimulanzien könnte ernsthafte Probleme inklusive beschleunigter Herzfrequenz und hohem Blutdruck hervorrufen. Aus diesem Grund sollte man Mate nicht in Verbindung mit Stimulanzien zu sich nehmen.

 

Kokain

Stimulanzien wie Kokain beschleunigen die Funktion des Nervensystems. Durch eine Beschleunigung der Funktion des Nervensystems, können Stimulanzien ein Gefühl der inneren Unruhe hervorrufen und den Herzschlag beschleunigen. Auch das in Mate enthaltene Koffein könnte die Funktion des Nervensystems beschleunigen. Ein Konsum von Mate in Kombination mit Stimulanzien könnte ernsthafte Probleme inklusive beschleunigter Herzfrequenz und hohem Blutdruck hervorrufen. Aus diesem Grund sollte man Mate nicht in Verbindung mit Stimulanzien zu sich nehmen.

 

Ephedrin

Stimulanzien beschleunigen die Funktion des Nervensystems. Das in Mate enthaltene Koffein und Ephedrin sind beides Stimulanzien. Eine Einnahme von Mate in Kombination mit Ephedrin kann eine zu starke Anregung und manchmal ernsthafte Nebenwirkungen und Herzprobleme hervorrufen. Aus diesem Grund sollte man Mate und Ephedrin nicht zur selben Zeit einnehmen.

 

Bei einer Kombination von Mate mit folgenden Medikamenten sollte man vorsichtig sein:

Adenosin

Das in Mate enthaltene Koffein könnte die Wirkungen von Adenosin blockieren. Adenosin wird häufig von Ärzten verwendet, um einen Test des Herzens durchzuführen, der als Stresstest des Herzens bezeichnet wird. Aufgrund der möglichen Wechselwirkungen sollte man den Konsum von Mate und anderen koffeinhaltigen Produkten mindestens 24 Stunden vor einem solchen Test beenden.

 

Antibiotika (Quinolon Antibiotika)

Der Körper baut das in Mate enthaltene Koffein ab, um es ausscheiden zu können. Einige Antibiotika können die Geschwindigkeit, mit der der Körper Koffein abbaut, reduzieren. Die Einnahme dieser Antibiotika in Verbindung mit Mate kann das Risiko für Koffein Nebenwirkungen inklusive Zittrigkeit, Kopfschmerzen, gesteigerter Herzfrequenz und weitere erhöhen.

 

Cimetidin

Der Körper baut das in Mate enthaltene Koffein ab, um es ausscheiden zu können. Cimetidine kann die Geschwindigkeit, mit der der Körper Koffein abbaut, reduzieren. Die Einnahme von Cimetidine in Verbindung mit Mate kann das Risiko für Koffein Nebenwirkungen inklusive Zittrigkeit, Kopfschmerzen, gesteigerter Herzfrequenz und weiteren erhöhen.

 

Clozapin

Der Körper baut Clozapin ab, um des ausscheiden zu können. Das in Mate enthaltene Koffein scheint die Geschwindigkeit, mit der der Körper Clozapin abbaut, zu reduzieren. Eine Einnahme von Mate in Kombination mit Clozapin könnte Wirkungen und Nebenwirkungen von Clozapin verstärken.

 

Dipyridamol

Das in Mate enthaltene Koffein könnte die Wirkungen von Dipyridamol blockieren. Dipyridamol wird häufig von Ärzten verwendet, um einen Test des Herzens durchzuführen, der als Stresstest des Herzens bezeichnet wird. Aufgrund der möglichen Wechselwirkungen sollte man den Konsum von Mate und anderen koffeinhaltigen Produkten mindestens 24 Stunden vor einem solchen Test beenden.

 

Östrogene

Der Körper baut das in Mate enthaltene Koffein ab, um es auszuscheiden. Östrogen kann die Geschwindigkeit, mit der der Körper Koffein abbaut, reduzieren. Die Einnahme von Östrogenen in Verbindung mit Mate könnte Zittrigkeit, Kopfschmerzen, schnellen Herzschlag und andere Nebenwirkungen hervorrufen. Aus diesem Grund sollte man seinen Koffeinkonsum begrenzen, wenn man Östrogene einnimmt.

 

Fluvoxamin

Der Körper baut das in Mate enthaltene Koffein ab, um es ausscheiden zu können. Fluvoxamin kann die Geschwindigkeit, mit der der Körper Koffein abbaut, reduzieren. Die Einnahme von Fluvoxamin in Verbindung mit Mate kann Wirkungen und Nebenwirkungen von Koffein erhöhen.

 

Lithium

Das in Mate enthaltene Koffein kann die Geschwindigkeit, mit der der Körper Lithium ausscheidet, erhöhen. Wenn man Produkte zu sich nimmt, die Koffein enthalten und Lithium einnimmt, dann sollte man die Einnahme von koffeinhaltigen Produkten langsam reduzieren. Das zu schnelle Beenden der Koffeinzufuhr kann die Nebenwirkungen von Lithium erhöhen.

 

Medikamente gegen Depressionen ( Monoamin Oxidase Hemmer / MAOI)

Mate enthält Koffein. Koffein kann den Körper anregen. Auch einige Medikamente, die bei Depressionen zum Einsatz kommen, können den Körper anregen. Der Konsum von Mate in Verbindung mit diesen Medikamenten könnte eine zu starke Anregung zur Folge haben. Dies könnte ernsthafte Nebenwirkungen inklusive schnellem Herzschlag, hohem Blutdruck, Nervosität und weiteren hervorrufen.

 

Medikamente, die die Blutgerinnung verlangsamen

Mate könnte die Blutgerinnung verlangsamen. Der Konsum von Mate in Verbindung mit Medikamenten, die auch die Blutgerinnung verlangsamen, könnte das Risiko für Blutungen und die Neigung zu Blutergüssen erhöhen.

Einige Medikamente, die die Blutgerinnung verlangsamen können, umfassen unter anderem Aspirin, Diclofenac (Voltaren), Ibuprofen, Naproxen und weitere.

 

Nikotin

Anregende Wirkstoffe wie Nikotin beschleunigen die Funktion des Nervensystems. Durch eine Beschleunigung der Funktion des Nervensystems, können anregende Wirkstoffe ein Gefühl der inneren Unruhe hervorrufen und den Herzschlag beschleunigen. Auch das in Mate enthaltene Koffein könnte die Funktion des Nervensystems beschleunigen. Ein Konsum von Mate in Kombination mit anregenden Wirkstoffen könnte ernsthafte Probleme inklusive beschleunigter Herzfrequenz und hohem Blutdruck hervorrufen. Aus diesem Grund sollte man Mate nicht in Verbindung mit anregenden Wirkstoffen zu sich nehmen.

 

Phenylpropanolamin

Das in Mate enthaltene Koffein kann den Körper anregen. Auch Phenylpropanolamin kann den Körper anregen. Der Konsum von Mate in Verbindung mit der Einnahme von Phenylpropanolamin könnte eine zu starke Anregung zur Folge haben und die Herzfrequenz erhöhen, den Blutdruck steigern und Nervosität hervorrufen.

 

Riluzol

Der Körper baut Riluzol ab, um es ausscheiden zu können. Der Konsum von Mate kann die Geschwindigkeit, mit der der Körper Riluzol abbaut, reduzieren und so Wirkungen und Nebenwirkungen von Riluzol erhöhen.

 

Theophyllin

Mate enthält Koffein. Koffein wirkt auf eine ähnliche Art und Weise wie Theophyllin. Darüber hinaus kann Koffein die Geschwindigkeit, mit der der Körper Theophyllin abbaut, reduzieren. Der Konsum von Mate in Verbindung mit der Einnahme von Theophyllin könnte Wirkungen und Nebenwirkungen von Theophyllin erhöhen.

 

Bei einer Kombination von Guarana mit folgenden Medikamenten sollte man wachsam sein:

Alkohol

Der Körper baut das in Mate enthaltene Koffein ab, um es ausscheiden zu können. Alkohol kann die Geschwindigkeit, mit der der Körper Koffein abbaut, reduzieren. Ein Konsum von Alkohol in Verbindung mit Mate kann das Risiko für Koffein Nebenwirkungen inklusive Zittrigkeit, Kopfschmerzen, gesteigerter Herzfrequenz und weiteren erhöhen.

 

Antibabypille

Der Körper baut das in Mate enthaltene Koffein ab, um es ausscheiden zu können. Die Antibabypille kann die Geschwindigkeit, mit der der Körper Koffein abbaut, reduzieren. Der Konsum von Mate in Verbindung mit der Antibabypille kann Zittrigkeit, Kopfschmerzen, schnellen Herzschlag und weitere Nebenwirkungen hervorrufen.

 

Fluconazol

Der Körper baut das in Mate enthaltene Koffein ab, um es ausscheiden zu können. Fluconazol kann die Geschwindigkeit, mit der der Körper Koffein abbaut, reduzieren. Eine Einnahme von Fluconazol in Verbindung mit Mate kann das Risiko für Koffein Nebenwirkungen inklusive Zittrigkeit, Kopfschmerzen, gesteigerter Herzfrequenz und weiteren erhöhen.

 

Diabetesmedikamente

Mate könnte den Blutzuckerspiegel erhöhen. Diabetesmedikamente werden verwendet, um den Blutzuckerspiegel zu senken. Durch eine Erhöhung des Blutzuckerspiegels könnte Mate die Wirksamkeit von Diabetesmedikamenten reduzieren. Aus diesem Grund sollte man den Blutzuckerspiegel sorgfältig kontrollieren. Es ist möglich, dass die Dosierung der Diabetesmedikamente angepasst werden muss.

 

Mexiletin

Der Körper baut das in Mate enthaltene Koffein ab, um es ausscheiden zu können. Mexiletin kann die Geschwindigkeit, mit der der Körper Koffein abbaut, reduzieren. Eine Einnahme von Mexiletin in Verbindung mit Mate kann das Risiko für Koffein Nebenwirkungen inklusive Zittrigkeit, Kopfschmerzen, gesteigerter Herzfrequenz und weiteren erhöhen.

 

Terbinafin

Der Körper baut das in Mate enthaltene Koffein ab, um es ausscheiden zu können. Terbinafin kann die Geschwindigkeit, mit der der Körper Koffein abbaut, reduzieren. Eine Einnahme von Terbinafin in Verbindung mit Mate kann das Risiko für Koffein Nebenwirkungen inklusive Zittrigkeit, Kopfschmerzen, gesteigerter Herzfrequenz und weiteren erhöhen.

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