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Knoblauch

Knoblauch

Von der Art Allium sativum L. werden drei Varietäten unterschieden: der Schlangenknoblauch (var. ophioscorodon), der Peking-Knoblauch (var. pekinense) und der hierzulande bekannte gewöhnliche Knoblauch (var. sativum).

Der gewöhnliche Knoblauch ist eine ausdauernde, krautige Pflanze und wird 25 bis 90 cm hoch. Die bäulich-grauen bis grau-grünen zugespitzten Blätter sind flach, länglich-breit, rinnig und am Rande rau. Der runde Blütenschaft trägt eine wenigblütige Scheindolde und mehrere Brutzwiebeln. Die Blüten verbleiben oftmals im Knospenzustand und bringen keine Samen hervor.

Die ursprünglich in Zentralasien beheimatete Pflanze wird heute überall angebaut und zum Würzen von Speisen benutzt. Geerntet wird die reife, noch nicht getrocknete Sprosszwiebel, die sich aus einer eiförmigen Hauptzwiebel und 6 bis 15 Nebenzwiebeln (= Zehen) zusammengesetzt. Beide sind von einer weißen, trockenen Blatthülle umgeben. Wie alle stark riechenden Pflanzen diente auch der Knoblauch früher zum Vertreiben von Dämonen (z.B. Vampire).

Geschichte

Ägypten war das Knoblauchland des Altertums, er galt dort als heilige Pflanze. Berühmt ist, worüber Herodot berichtete, dass beim Bau der Pyramiden von den Arbeitern Knoblauch gegessen wurde. Für deren Versorgung mit Knoblauch, Rettich und Zwiebeln mussten allein beim Bau der Cheopspyramide 1600 Silbertalente aufgewendet werden, eine Summe, die sich heute nur gutgestellte Mehrfachmillionäre leisten könnten.

In Griechenland sagte man, Knoblauch verleihe Kraft. Aber die Götter mochten ihn nicht, weil er stank. Folglich war der Besuch von Tempeln Knoblauchessern untersagt und die vornehmen Leute aßen ihn nicht mehr. Seither hängt ihm der Makel des Unfeinen an und er galt als Essen armer Leute. Seine gesundheitsfördernden Wirkungen kennend hielt man ihn außerdem auch für ein Aphrodisiakum. Für das Fest der Ceres, der Göttin der Fruchtbarkeit, stellten die Römer einen Liebestrank aus Knoblauch und Koriander her. Im FLORIDUS MACER steht: "Verzehrt oder als Salbe aufgetragen, heilt Allium Stiche und Bisse, die Schlange oder Skorpion dem Menschen beibringen, mit Honig aufgelegt, auch Hundebisse." und etwas weiter gibt es die Anweisung, "es mit Tausendgüldenkraut den Wassersüchtigen zu reichen, denn es trocknet die wasserflüssigen Körpersäfte" und "dass Nierenkranke es gesotten essen sollen." Dioskorides bestätigt dies und verschreibt ihn mit Honig vermischt gegen "die Zittermahl / Flechten / Sprüteln / Masen / die fliessende Haupt Geschwer / die reude und kleyechten Schuppen des Haupts."

Im Mittelalter galt er schließlich sogar als Mittel gegen die Pest, da er Bestandteil des Vierräuber- oder Pestessigs, Acetum aromaticum, war, wozu u.a. auch Raute und Salbei gehörten. Knoblauch war Theriaca rusticorum, der Theriak der einfachen Leute. Theriak ist eine Sammelbezeichnung für magisch hergestellte Mixturen, die als universelle Gegengifte und lebensverjüngende Elixiere galten. Warum man hierzu Knoblauch nahm, erklärt von Perger so: "Weil der Knoblauch, wenn er längere Zeit an der Luft hängt, schwarz wird, so glaubte man, dass er das Böse an sich zöge, und benützte ihn aus diesem Grund zum Ausscheiden des Giftes oder als Bewahrungsmittel vor demselben." Die alten Hebräer trugen ihn als Talisman um den Hals. Hekate, die Göttin des Zauberns, bekam als Nachtmahl einige Knoblauchzehen auf eine Wegekreuzung gelegt. In Volksmedizin und Aberglaube spielte und spielt noch heute der Knoblauch in ganz Europa eine wichtige Rolle. In der Phantasie der Menschen macht ihn seine antibakterielle Wirkung zauberkräftig. Sagen sprechen ihm beschwörende Wirkung gegen Hexen und Teufel zu. Legendär ist ja seine abschreckende, geradezu lähmende Wirkung auf Vampire. Seeleute nahmen reichlich Knoblauch mit auf ihre Reisen. Er half gegen Bakterien, wenn in den Kesseln das Wasser faulte und ungenießbar wurde. Ebenso wurde er in den warmen Ländern des Orients genutzt, wo die Brunnen und Zisternen nicht immer die beste Trinkwasserqualität lieferten.

Heutige Bedeutung und Verwendung

Sehr charakteristisch sind für den Knoblauch Geruch, Geschmack und medizinische Wirkung. Da der Geruch über die Schweißdrüsen ausdünstet, erkennt jeder gleich den Knoblauchesser, es sei denn, man hat selbst davon gegessen. Weil Knoblauch gut schmeckt und gesund ist, hat er viele Freunde, aber weil er stinkt auch genauso viele Feinde. Gegen den Geruch soll es helfen, viel Milch oder Rotwein zu trinken oder würzige Blätter anderer Kräuter wie z.B. Raute zu kauen.

Das ätherische Öl des Knoblauchs enthält Allicin, aus dem bei der Zerstörung der Zellen dessen wasserdampfflüchtige Umsetzungsprodukte Allicin und Ajoen entstehen. Forschungen haben nachgewiesen, dass Allicin und weitere Bestandteile des etherischen Öls stark antibakterielle Wirkung haben, sodass Knoblauch auch bei schwerwiegenden Infektionen wie Ruhr hilft. Vor der Entdeckung der Antibiotika diente Knoblauch im Ersten Weltkrieg der Wundbehandlung. Seine schleimlösenden Eigenschaften machen ihn zu einem Mittel gegen Infektionen der Atemwege, Erkältungen, Grippe, Ohrenentzündungen und Katarrhe. Er beruhigt Magen und Darm und beseitigt Darmparasiten. Knoblauch wirkt blutverdünnend, Blutdruck und Cholesterinspiegel senkend, was der Gefahr eines Schlaganfalls entgegenwirkt. Da er den Blutzuckerspiegel senkt, kann er ergänzend den Speiseplan bei Altersdiabetes bereichern. Als therapeutische Dosierung für diese diätetische Maßnahme reicht der Verzehr von 4 g frischen Knoblauch täglich.

Zum Einsatz kommen verschiedene Präparate, die sich in ihrer Herstellung unterscheiden und damit nicht unbedingt in ihrer Wirkung vergleichbar sind. Am besten untersucht sind Zubereitungen mit einem standardisierten Gehalt an Alliin und Allicin.

Potentielle Gesundheitsvorzüge von Knoblauch und deren wissenschaftliche Grundlagen

Nicht ohne Grund wurde Knoblauch in alten Zeiten primär aufgrund seiner medizinischen und gesundheitsfördernden Eigenschaften verwendet (1). Seine medizinische Verwendung wurde durch viele alte Zivilisationen inklusive der Ägypter, der Babylonier, der alten Griechen, der Römer und der Chinesen dokumentiert (2).

Heute wissen Wissenschaftler, dass die meisten der Gesundheitsvorzüge von Knoblauch auf Schwefelverbindungen zurückgeführt werden können, die entstehen, wenn Knoblauch gehackt, zerdrückt oder gekaut wird. Die wahrscheinlich bekannteste dieser Verbindungen ist das bereits erwähnte Allicin – eine instabile Verbindung, die nur kurz in frischem Knoblauch vorhanden ist, wenn dieser geschnitten oder zerdrückt wurde (3).

Andere Verbindungen, die aus gesundheitstechnischer Sicht eine Rolle spielen könnten, umfassen Diallyldisulfid und S-Allyl Cystein (4).

Die in Knoblauch enthaltenen Schwefelverbindungen gelangen über den Verdauungstrakt in den Körper und werden dann in den gesamten Körper weitertransportiert, wo sie ihre biologischen Wirkungen entfalten.

In den folgenden Abschnitten werden wir einen näheren Blick auf einige der potentiellen Gesundheitsvorzüge und die wissenschaftlichen Daten, die diese Vorzüge unterstützen, werfen.

Knoblauch kann Krankheiten inklusive Erkältung bekämpfen

Knoblauch Supplements sind dafür bekannt, dass sie die Funktion des Immunsystems anregen. Eine groß angelegte zwölfwöchige Studie kam zu dem Ergebnis, dass eine tägliche Supplementation mit Knoblauch das Erkältungsrisiko im Vergleich zu einem Placebo um 63% reduzierte (6). Die durchschnittliche Dauer der Erkältungssymptome wurde um 70% von 5 Tagen in der Placebo Gruppe auf gerade einmal 1,5 Tage in der Knoblauchgruppe reduziert.

Eine andere Studie fand heraus, dass eine hohe Dosis eines gealterten Knoblauchextrakts (2,56 Gramm pro Tag) die Anzahl der Krankheitstage mit einer Erkältung oder einer Grippe um 61% reduzierte (7). Eine andere kontrollierte Studie kam jedoch zu dem Ergebnis, dass die wissenschaftliche Faktenlage nicht ausreichend ist und weitere Untersuchungen benötigt werden (8). Trotz des Mangels an harten Beweisen kann eine Aufnahme von Knoblauch in die Ernährung einen Versuch wert sein, wenn man häufig unter Erkältungen leidet.

  • Zusammenfassung: Knoblauch Supplements können dabei helfen, vor Infektionskrankheiten wie Erkältung und Grippe zu schützen, oder den Schweregrad dieser Erkrankungen zu reduzieren.

Die in Knoblauch enthaltenen aktiven Inhaltsstoffe können den Blutdruck senken

Herz-Kreislauf Erkrankungen wie Herzinfarkte und Schlaganfälle gehören zu den häufigsten Todesursachen weltweit. Hoher Blutdruck ist einer der wichtigsten zu diesen Krankheiten beitragenden Faktoren.

Humanstudien haben herausgefunden, dass Knoblauch Supplements bei Menschen, die unter hohem Blutdruck leiden, einen signifikanten Einfluss auf eine Reduzierung des Blutdrucks besitzen (9, 10, 11). Im Rahmen einer Studie waren 500 bis 1.500 mg eines gealterten Knoblauchextraktes genauso effektiv wie das Medikament Atenolol, wenn es um eine Reduzierung des Blutdruckes über einen Zeitraum von 24 Wochen geht (12).

Supplement Dosierungen müssen recht hoch ausfallen, um die gewünschte Wirkung zu entfalten. Die benötigte Menge entspricht etwa vier Knoblauchzehen pro Tag.

Zusammenfassung: Hohe Dosierungen von Knoblauch scheinen bei Menschen mit hohem Blutdruck den Blutdruck verbessern zu können. In einigen Fällen könnten Supplements genauso effektiv wie reguläre Medikamente sein.

Knoblauch verbessert die Cholesterinspiegel, was das Risiko für Herzkrankheiten senken könnte

Knoblauch kann die Gesamtcholesterinspiegel und die LDL Cholesterinspiegel senken. Bei Menschen, die unter hohen Cholesterinspiegeln leiden, scheinen Knoblauch Supplements die Gesamt- und/oder LDL Cholesterinspiegel um 10 bis 15% senken zu können (13, 14, 15).

Wenn man die LDL („schlechtes“ Cholesterin) und die HDL („gutes“ Cholesterin) Spiegel getrennt voneinander betrachtet, dann scheint Knoblauch spezifisch die LDL Cholesterinspiegel zu senken und keine Auswirkungen auf die HDL Cholesterinspiegel zu besitzen (9, 10, 16, 17, 18). Hohe Triglyzeridspiegel sind ein weiterer bekannter Risikofaktor für Herzkrankheiten, doch Knoblauch scheint keine signifikanten Auswirkungen auf die Triglyzeridspiegel zu besitzen (13, 15).

  • Zusammenfassung: Knoblauch Supplements scheinen die Gesamtcholesterinspiegel und die LDL Cholesterinspiegel zu senken, was insbesondere bei Menschen der Fall zu sein scheint, die hohe Cholesterinspiegel aufweisen. Die HDL Cholesterinspiegel und die Triglyzeridspiegel scheinen von Knoblauch nicht beeinflusst zu werden.

Knoblauch enthält Antioxidantien, die dabei helfen könnten, Alzheimer und Demenz zu verhindern

Oxidative Schäden durch freie Radikale tragen zum Alterungsprozess bei. Knoblauch enthält Antioxidantien, die die körpereigenen, vor oxidativen Schäden schützenden Mechanismen unterstützen (19).

Von hohen Dosierungen von Knoblauchsupplements konnte gezeigt werden, dass diese die Mengen antioxidativer Enzyme beim Menschen erhöhen und bei Menschen, die unter hohem Blutdruck leiden, oxidativen Stress signifikant reduzieren können (7, 9, 20).

Die kombinierte Wirkung einer Senkung der Cholesterinspiegel und des Blutdrucks, sowie der antioxidativen Eigenschaften könnte das Risiko von weit verbreiteten Erkrankungen des Gehirns wie Alzheimer und Demenz senken (21, 22).

Zusammenfassung: Knoblauch enthält Antioxidantien, die die Zellen vor Schäden und vor dem Altern schützen können. Knoblauch könnte außerdem das Risiko für Alzheimer und Demenz senken.

Knoblauch könnte dabei helfen, länger zu leben

Es ist im Grunde genommen nicht möglich, die potentiellen Auswirkungen von Knoblauch auf die Langlebigkeit beim Menschen nachzuweisen. Unter Berücksichtigung der Auswirkungen von Knoblauch auf wichtige Risikofaktoren wie den Blutdruck macht es jedoch Sinn, dass Knoblauch das Leben verlängern könnte.

Die Tatsache, dass Knoblauch dazu in der Lage ist, Infektionskrankheiten zu bekämpfen, ist ein weiterer wichtiger Faktor, da solche Krankheiten eine häufige Todesursache darstellen, was insbesondere für ältere Menschen und Menschen mit einer beeinträchtigten Funktion des Immunsystems gilt.

  • Zusammenfassung: Knoblauch besitzt gut bekannte positive Auswirkungen auf chronische Erkrankungen, weshalb es Sinn macht, dass er auch dabei helfen könnte, das Leben zu verlängern.

Knoblauch könnte die sportliche Leistungsfähigkeit steigern

Knoblauch war eine der ersten leistungssteigernden Substanzen. Er wurde traditionell in alten Kulturen verwendet, um Erschöpfung zu reduzieren und die Arbeitskapazität von körperlich arbeitenden Menschen zu steigern. Besonders erwähnenswert ist, dass er im alten Griechenland an olympische Athleten verabreicht wurde (1).

Mit Nagetieren durchführte Untersuchungen zeigen, dass Knoblauch die Trainingsleistung steigern kann, doch leider gibt es bis jetzt nur sehr wenige Humanstudien zu diesem Thema. Bei Menschen, die unter Herzkrankheiten litten und die über einen Zeitraum von 6 Wochen Knoblauchöl einnahmen, konnte eine Reduzierung der maximalen Herzfrequenz und eine bessere Trainingskapazität beobachtet werden (23). Eine mit neun Radsportlern auf Wettkampfniveau durchgeführte Studie konnte hingegen keine Vorzüge bezüglich der Leistungsfähigkeit beobachten (24).

Andere Studien legen nahe, dass eine trainingsinduzierte Erschöpfung durch Knoblauch reduziert werden könnte (2).

  • Zusammenfassung: Knoblauch könnte die körperliche Leistungsfähigkeit sowohl bei Tieren, als auch bei Menschen mit Herzkrankheiten verbessern. Vorzüge für gesunde Menschen konnten noch nicht schlüssig nachgewiesen werden.

Knoblauch könnte dabei helfen, den Körper zu entgiften

Es konnte gezeigt werden, dass die in Knoblauch enthaltenen Schwefelverbindungen in hohen Dosierungen vor Organschäden durch eine Schwermetallvergiftung schützen können.

Eine vierwöchige Studie mit Arbeitern einer Batteriefirma (die exzessiven Mengen an Blei ausgesetzt waren) kam zu dem Ergebnis, dass Knoblauch die Bleispiegel im Blut um 19% senkte. Er reduzierte außerdem viele klinische Anzeichen einer Toxizität inklusive Kopfschmerzen und Blutdruck (25).

Drei Dosierungen Knoblauch pro Tag übertrafen sogar die Wirkung des Medikaments D-Penicillamin, wenn es um eine Reduzierung der Symptome ging.

  • Zusammenfassung: Es konnte gezeigt werden, dass Knoblauch eine Blei Toxizität und mit dieser in Verbindung stehende Symptome signifikant reduzieren kann.

Knoblauch könnte die Knochengesundheit verbessern

Es gibt bisher noch keine Humanstudien, die die Auswirkungen von Knoblauch auf den Knochenabbau direkt untersucht haben. Mit Nagetieren durchgeführte Studien zeigen jedoch, dass Knoblauch bei Frauen einen Knochenabbau durch eine Erhöhung der Östrogenspiegel minimieren kann (26, 27, 28, 29).

Eine mit menopausalen Frauen durchgeführte Studie kam zu dem Ergebnis, dass eine tägliche Dosis eines Knoblauch Trockenextrakts (die etwa 2 Gramm rohem Knoblauch entsprach), die Marker eines Östrogenmangels signifikant reduzierte (30). Dies legt nahe, dass Knoblauch bei Frauen positive Auswirkungen auf die Knochengesundheit besitzen könnte.

Nahrungsmittel wie Knoblauch und Zwiebeln könnten außerdem, positive Auswirkungen auf eine Osteoarthritis besitzen (31).

  • Zusammenfassung: Knoblauch scheint über eine Erhöhung der Östrogenspiegel bei Frauen einige Vorzüge für die Knochengesundheit zu besitzen, doch es bedarf weiterer Studien, um eine definitive Aussage treffen zu können.

Knoblauch ist sehr nahrhaft und liefert nur wenige Kalorien

Kalorie für Kalorie gesehen ist Knoblauch höchst nahrhaft. Eine 30 Gramm Portion Knoblauch liefert (5):

  • Mangan: 23% des Tagesbedarfs
  • Vitamin B6: 17% des Tagesbedarfs
  • Vitamin C: 15% des Tagesbedarfs
  • Selen: 6% des Tagesbedarfs
  • Ballaststoffe: 0,6 Gramm
  • Brauchbare Mengen an Kalzium, Kupfer, Kalium, Phosphor, Eisen und Vitamin B1
  • 42 kcal, 1,8 Gramm Protein und 9 Gramm Kohlenhydrate

Es ist leicht, Knoblauch in die Ernährung aufzunehmen und er schmeckt absolut köstlich Auch wenn dies nicht unter die Kategorie Gesundheitsvorzüge fällt, ist es doch wichtig, da es hierdurch leicht (und köstlich) wird, Knoblauch in die tägliche Ernährung zu integrieren. Knoblauch stellt eine gute Ergänzung für die meisten herzhaften Gerichte und insbesondere Suppen und Saucen dar. Der intensive Geschmack von Knoblauch kann ansonsten Faden Rezepten das gewisse Etwas verleihen. Knoblauch ist in unterschiedlichen Formen erhältlich, die von ganzen Knoblauchzehen bis hin zu Knoblauchcreme, Pulver und Supplements wie Knoblauchextrakten und Knoblauchöl reichen. Man sollte jedoch im Hinterkopf behalten, dass Knoblauch auch gewisse Nachteile besitzt, zu denen unter anderem der Geruch des Atems gehört. Darüber hinaus gibt es auch einige Menschen, die allergisch auf Knoblauch reagieren. Wenn Du unter einer Blutgerinnungsstörung leidest oder blutverdünnende Medikamente einnimmst, solltest Du eine Erhöhung Deines Knoblauchkonsums im Voraus mit Deinem Arzt absprechen.

Ein weit verbreiteter Weg Knoblauch zu genießen besteht darin, ein paar Zehen frischen Knoblauch mit einer Knoblauchpresse auszudrücken und die Flüssigkeit mit extra virginem Olivenöl und etwas Salz zu mischen, was ein extrem gesundes und sehr leckeres Dressing ergibt.

Fazit

Der Mensch glaubt seit tausenden von Jahren an die medizinischen Eigenschaften von Knoblauch und die moderne Wissenschaft hat diese nun nachgewiesen.

Referenzen:

  1. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11238795
  2. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17955479
  3. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25153873
  4. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27915041
  5. http://nutritiondata.self.com/facts/vegetables-and-vegetable-products/2446/2
  6. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11697022
  7. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22280901
  8. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25386977
  9. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16335787
  10. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19060427
  11. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20594781
  12. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24035939
  13. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/8169881
  14. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10975959
  15. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23590705
  16. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23533302
  17. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9022529
  18. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17328819
  19. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11238796
  20. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18463427
  21. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16484570
  22. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11238807
  23. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15881870
  24. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23713527
  25. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22151785
  26. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16619371
  27. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15173999
  28. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16397916
  29. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17600860
  30. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23039014
  31. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21143861

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