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Kanna

Kanna (Sceletium)

Überblick

Kanna ist eine Pflanze aus Südafrika, die eine lange Geschichte der Verwendung als traditionelle Medizin durch südafrikanische Stämme hat.

Kanna wird zur Verbesserung der Stimmungslage, zur Förderung der Entspannung und zur Förderung von Euphorie verwendet. Traditionell werden Wurzel und Blätter dieser Pflanze fermentiert und gekaut. Kanna wird außerdem als Schnupftabak verwendet, geraucht, als Tee zubereitet oder zu einer Tinktur verarbeitet.

 

Wie wirkt Kanna?

Kanna enthält Chemikalien, von denen man glaubt, dass sie im Gehirn wirken und eine Sedierung und Schläfrigkeit hervorrufen. Es gibt jedoch nur sehr wenige verlässliche wissenschaftliche Informationen darüber, wie Kanna wirken könnte.

 

Wie effektiv ist Kanna?

Es gibt nicht genügend wissenschaftliche Daten, um eine Aussage bezüglich der Effektivität von Kanna bei Angstzuständen, Koliken, Depressionen und Schmerzen, sowie bei einer Verwendung zur Unterstützung eines Alkoholentzugs und zur Förderung der Entspannung treffen zu können.

Es bedarf weiterer wissenschaftlicher Untersuchungen, um die Effektivität von Kanna bei diesen Anwendungen bewerten zu können.

 

Sicherheit und Nebenwirkungen

Es sind nicht genügend Informationen vorhanden, um eine Aussage darüber treffen zu können, ob Kanna sicher und unbedenklich ist. Einige Anwender berichteten von Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Appetitverlust und Depressionen. Es gibt außerdem Berichte über Rauschzustände bei Menschen, die zu viel Kanna verwendet hatten, oder Kanna kurz nach der Fermentierung gekaut hatten.

 

Vorsichtsmaßnahmen und Warnungen:

Schwangerschaft und Stillzeit: Es ist nicht genug über die Verwendung von Kanna während Schwangerschaft und Stillzeit bekannt. Aus diesem Grund sollten schwangere und stillende Frauen besser auf Kanna verzichten.

 

Wechselwirkungen

Zum augenblicklichen Zeitpunkt liegen keine Informationen über Wechselwirkungen von Kanna mit Medikamenten oder Supplements vor.

 

Dosierung

Eine angemessene Dosierung von Kanna hängt von unterschiedlichen Faktoren wie Alter, Gesundheitszustand und weiteren ab. Zum augenblicklichen Zeitpunkt gibt es keine ausreichenden wissenschaftlichen Daten, um eine Aussage über angemessene Dosierungsbereiche für Kanna treffen zu können. Aus diesem Grund sollte man sich an die Dosierungsanleitung auf dem Etikett halten und/oder vor der Verwendung einen Arzt oder Apotheker fragen.

 

Referenzen:

  1. Patnala S, Kanfer I. Investigations of the phytochemical content of Sceletium tortuosum following the preparation of "Kougoed" by fermentation of plant material. J Ethnopharmacol 2009;121:86-91.
  2. Smith C. The effects of Sceletium tortuosum in an in vivo model of psychological stress. J Ethnopharmacol 2011;133:31-6.
  3. Smith MT, Crouch NR, Gericke N, Hirst M. Psychoactive constituents of the genus Sceletium N.E.Br. and other Mesembryanthemaceae: a review. J Ethnopharmacol 1996;50:119-30.
  4. Smith MT, Field CR, Crouch NR, Hirst M. The Distribution of Mesembrine Alkaloids in Selected Taxa of Kanna and their Modification in the Sceletium Derived `Kougoed.' Pharm Biol 1998;36:173-9.

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