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Green Tea

Grüner Tee hilft bei der Fettverbrennung

Nach neuesten Untersuchungen muss man zu dem Schluss gelangen, dass Tee und insbesondere grüner Tee bei und zur Gewichtsabnahme eine Rolle spielen kann. In einer von Wissenschaftlern der Universitäten Genf und Fribourg in der Schweiz durchgeführten Studie ist festgestellt worden, dass grüner Tee eine bemerkenswerte Wirkung bei der Fettverbrennung hat. Diese Tatsache ist fast zu gut um wahr zu sein, stellt der grüne Tee doch bereits eine der potentesten Substanzen im Arsenal der natürlichen gesundheitsfördernden Nahrungsergänzungssubstanzen dar. Bevor wir uns dieses uralte, wundersame Naturprodukt und die in ihm enthaltenen erstaunlichen chemischen Substanzen einmal etwas genauer ansehen, wollen wir jedoch die Schweizer Studie noch einmal kurz unter die Lupe nehmen.


Die Schweizer Studie zur Gewichtsabnahme

Nach sorgfältiger Untersuchung wurden 10 gesunde junge Männer im Alter von 24 - 26 Jahren für die Studie ausgewählt, die in ihrer Konstitution von mager bis zu leichter Fettleibigkeit reichten (8 - 30% Körperfett) und in ihrer täglichen Nahrungszufuhr einen Fettanteil von etwa 35-40% (die typische westliche Ernährungsweise) aufzuweisen hatten. Der durchschnittliche Anteil Körperfett liegt bei gesunden jungen Männern etwa bei 20% und bei jungen gesunden Frauen bei 27%. Im Verlaufe des Alterungsprozesses verlieren wir an Muskelmasse, während der Fettanteil im Durschnitt bis auf etwa 30% resp. 40% zunimmt. Für den gesamten Zeitraum der Studie (5 - 6 Wochen) wurde ein genauer Ernährungsplan eingehalten, um eine standardisierte Gewichtsmessung durchführen zu können. So bestand die Energiezufuhr zu 13% aus Proteinen, 40% aus Fett und 47% aus Kohlehydraten. Zusätzlich erhielten: Die erste Gruppe einen Grünen Tee Extrakt in Pulverform der in etwa 4 Tassen Tee entsprach, die zweite Gruppe erhielt entsprechend die gleiche Menge Koffein, dem fettverbrennende Eigenschaften zugeschrieben werden, während die dritte Gruppe ein Placebo erhielt.

Alle drei Gruppen erhielten diese zusätzlichen Nahrungsergänungsmittel dreimal täglich (Frühstück, Mittag- und Abendessen) und hatten sich schließlich für 24 Stunden in einem sog. Respirationsraum aufzuhalten, um eine genaue Messung des Energieumsatzes bzw. Energieverbrauchs zu ermöglichen.


Grüner Tee verbrennt Fett

Im Vergleich mit der Placebogruppe verursachte der Grünteextrakt eine signifikante Zunahme des Energieumsatzes, nämlich um die 4%. Das mag zunächst nur gering erscheinen, aber eine geringe Wirkung, die sich Tag für Tag wiederholt, summiert sich am Ende. Hinzukommt, dass diese 4%tige Zunahme zu 35-43% auf die Verbrennung von Fett zurückzuführen ist. Die Autoren kommen damit zu dem Schluss, dass "... die orale Gabe von Grünteextrakt die Fettverbrennung (Fettoxidation) erhöht und damit zu einer Gewichtsabnahme führt. ..." 3 Koffein zeigte dagegen im Vergleich mit der Placebogruppe keine bemerkenswerte Erhöhung, hauptsächlich deshalb weil die verabreichte Menge von 150 mg/täglich unterhalb der Grenze einer durch diese Substanz möglichen extra Fettverbrennung lag (Thermogenesis).


Noch eine Studie

Neusten Meldungen zufolge ist das Getränk aber auch für Sportler geeignet, denn japanische Wissenschaftler vom Biological Science Laboratoies in Tochigi haben im Tierversuch mit Mäusen gezeigt, dass Grüner Tee die Kondition der Tiere deutlich erhöht. Das Experiment wurde wie folgt durchgeführt: Die Mäuse mussten so lange wie möglich in einer Gegenstromanlage schwimmen.


Die durchschnittliche Schwimmleistung der Nager betrug dabei 26 Minuten. Anschließend wurden die Tiere entweder mit einer Standardkost ernährt oder sie erhielten zusätzlich einen Grüntee-Extrakt. Nach 10 Wochen Training zeigte sich zwischen den beiden Mäuse-Gruppen ein deutlicher Leistungsunterschied. Während die normal ernährten Tiere durch das regelmäßige Training im Schnitt immerhin 33 Minuten in der Gegenstromanlage durchhielten, konnten die mit Grüntee-Extrakt "gedopten" Mäuse ihre Ausdauer deutlich stärker erhöhen. Diese Tiere konnten ihre Leistung auf durchschnittlich 40 Minuten steigern. Weitere Untersuchungen der Forscher haben ergeben, dass der Tee-Extrakt den Fettabbau in der Leber erhöht. Für die Muskelarbeit wird dadurch mehr Energie zur Verfügung gestellt und die Tiere können über einen längeren Zeitraum ihre volle Leistung erbringen. Die Wissenschaftler betonen jedoch, dass dieser Effekt nicht durch eine einmalige Dosis des Extraktes erreicht wird, sondern eine regelmäßige Anwendung erforderlich ist. Vermutet wird, dass die langfristige Anwendung zu einer Stoffwechselveränderung führen könnte, die die Fettverbrennung erhöht und die Kohlenhydratverbrennung reduziert.

Und sogar bei ernsthaft verletzten Muskeln kann Grüner Tee helfen. Die Duchenn´sche Muskelatrophie beispielsweise ist eine Funktionsstörung, die sich durch Muskeltod auszeichnet, der durch den Mangel an einem Protein mit dem Namen Dystrophin hervorgerufen wird. Im Rahmen einer Studie ist nun untersucht worden, ob bei Mäusen, die muskulare Dystrophie aufwiesen, die Antioxidantbestandteile des Grünen Tees den Gewebetod eines Muskels verzögern können. Vier Wochen lang, ab dem Tag der Geburt, wurden der Nahrung der kleinen Nagen 0,01 bzw. 0,05 Prozent Grüner-Tee-Extrakt beigegeben. Dieser Zusatz hat den Gewenetod (Nekrose) in den Fast-Twitch-Fasern erheblich und dosierungsabhängig reduziert – er zeigte bei der Untersuchung allerdings keinerlei Auswirkungen auf die Slow-Twitch-Fasern. Um auch beim Menschen eine positive Auswirkung zu erzielen, sollte man am Tag rund sieben Tassen Grünen Tee trinken.


Thermogenesis

Mit Thermogenesis wird die Wärmeentwicklung bezeichnet, wie sie besonders bei physiologischen Prozessen entsteht. Im menschlichen Körper tritt die Wärmeentwicklung primär durch eine Reihe chemischer Reaktionen auf, wobei aus Fettmolekülen Kohlendioxyd- und Wassermoleküle produziert werden. Die Reaktionen setzen thermale Energie - Wärme - frei, von der ein Teil zusammen mit dem Kohlendioxyd und dem Wasser vorwiegend über Lunge, Haut und Exkremente an die Außenwelt abgegeben wird.

Die freiwerdende Wärme kann unter Verwendung verschiedener physikalischer Maßeinheiten quantifiziert werden. Eine davon ist die Kalorie und Thermogenesis damit die Art der "Verbrennung" von Kalorien.
Es könnte sein, dass die Wirkung des Grünteextraktes zum Teil auf den Gehalt an Koffein in synergistischer Interaktion mit ... zu suchen ist, aber womit denn nun eigentlich? Mit Sicherheit ist davon auszugehen, dass es im grünen Tee einen weiteren Wirkstoff gibt, der für diese Wirkung verantwortlich ist. Nun, es ist heute kein Geheimnis mehr, da die von uns gesuchte Substanz einer anderen Gruppe wissenschaftlichen Forschern, nämlich den Krebsforschern, bereits gut bekannt ist.


Grüner Tee bekämpft Krebs

Grüner Tee gilt als eine Substanz, die in der Lage ist vor bestimmten Krebsarten zu schützen und nimmt damit unter den Nahrungsergänzungsmitteln (NEM) einen Ehrenplatz ein. Gut kontrollierte Untersuchungen haben gezeigt, dass grüner Tee vor Krebserkrankungen des Pankreas, des Magen, der Brust und der Lunge zu schützen vermag. Kein anderes NEM kann dies für sich in Anspruch nehmen.

Obwohl es im grünen Tee eine Vielzahl chemischer Substanzen gibt, ragt eine unter ihnen weit hervor und wird von einigen Wissenschaftlern als die wohl vielversprechendste Substanz im Kampf gegen den Krebs angesehen, die je entdeckt wurde. Es ist dies epigallocatechin gallate (EGCG) und gehört zur Klasse der Katechine. Diese sind Mitglieder einer größeren Gruppe, der Polyphenole, die selbst wiederum einer noch größeren Gruppe zuzuzählen sind, nämlich den Flavonoiden.
Von den Flavonoiden haben Sie sicher schön gehört. Es handelt sich hier um die farbenfrohen Pigmentstoffe wie wir sie von so vielen Früchten, Gemüse- und Teesorten her kennen. Sie sind uns durch ihre starke antioxidative Wirkweise bekannt und verfügen über viele gut dokumentierte Eigenschaften zur Verhütung von und im Kampf gegen Krebs, Herzerkrankungen, Sehstörungen, Allergien, virale Infektionen und vielen anderen Krankheiten.

 

Grüner Tee ist ein antioxidatives Wunderkind

Unter all den Katechinen des grünen Tees ist EGCG bei weitem die pharmakologisch aktivste und wirksamste Substanz und zu allem Glück im Vergleich mit über der Hälfte all der übrigen Wirkstoffe in der größten Menge enthalten. In der genannten Schweizer Studie zur Gewichtsabnahme lag die Dosis des Grünteeextraktes bei 375 mg/täglich Polyphenole von denen 270 mg (72%) EGCG war.

EGCG ist ein Antioxidanz das mit Sicherheit künftig noch eine große Rolle spielen wird. Entsprechend einer Untersuchung der Universität von Kansas (USA) ist die antioxidative Wirkung im Hinblick auf einen Schutz der DNA vor Schädigung durch freie Radikale um das 100-fache stärker als die des Vitamin C und um das 25-fache größer als die des Vitamin E. Hinzukommt, dass EGCG in der Lage ist, die Reproduktion von Krebszellen zu stoppen und einen natürlichen Prozess des programmierten Zelltodes auszulösen, die sog. Apoptosis. Weiter wird durch EGCG die Produktion eines Enzyms namens Urokin. gehemmt, das für das Wachstum von Krebszellen benötigt wird. Bei Untersuchungen mit Tieren führt eine Blockierung der Urokin.eproduktion zur Schrumpfung von Tumoren, manchmal sogar zum völligen Verschwinden. Dies könnte wohl eine der wichtigsten Eigenschaften von EGCG sein. Die krebsverhütenden Eigenschaften des grünen Tees zeigen sich am eindrucksvollsten in jenen Teilen der Welt, in denen er regelmäßig täglich in relativ großer Menge getrunken wird (typischerweise 5 bis 10 Tassen täglich). Zum Beispiel zeigen epidemiologische Studien in asiatischen Ländern im Vergleich mit westlichen Ländern ein nur geringes Auftreten von Prostatakrebs, das auf den Konsum von grünem Tee zurückgeführt wird. Laboruntersuchungen zur biologischen Wirksamkeit von grünem Tee konnten belegen, das EGCG den Tod von Krebszellen der Prostata bewirkt.

 

Grüner Tee bekämpft auch Herzerkrankungen

Inzwischen spielt der grüne Tee auch eine Rolle im Schutz vor Erkrankungen des Herzens.7 Eine mit Nagetieren durchgeführte Studie zeigte, dass der grüne Tee den Anteil von Lipiden (Fetten) wie Cholesterol und zwar in besonderem Maße LDL (das "schlechte", das "low-density" Cholesterol) im Blut zu verringern vermag. Hinzukommt dass er die Oxidation des LDL blockiert, wodurch die Tendenz zu arteriellen Ablagerungen (Arterienverkalkung) und damit zu möglichen späteren Herzanfällen vermindert wird. Gleichzeitig trägt er zu Erhöhung des HDL Anteils, des "guten" Cholesterols bei und setzt den Blutzuckerspiegel sowie den Anteil von Triglyceriden herab, was möglicherweise die Auswirkungen eines im Alter zunehmenden sog Insulinwiderstandes umkehren könnte.

 

Warum muss es grüner Tee sein?

Grüner Tee (Camellia sinensis) ist keine besondere Teeart, sondern lediglich die Verwendung sehr junger, tief stehender Blätter der Teepflanze. Diese werden gleich nach dem Schnitt gedämpft, gerollt und getrocknet und anschließend für das kommerzielle Teeprodukt aufbereitet. Der bekanntere schwarze Tee wird von den gleichen grünen Blättern gewonnen, nur dass diese vor dem Rollen und Trocknen noch einem Fermentationsprozess unterzogen werden. Oolong Tee ist ein Zwischenprodukt mit teilweiser Fermentation.

Der Fermentationsprozess ist im wesentlichen ein Oxidationsprozess, bei dem eine Reihe wertvoller Polyphenole in den Teeblättern durch enzymatische Einwirkung zu weniger wirkungsvollen Substanzen um- und abgebaut werden, womit zugleich ein Teil des Medizinalwertes des Tees verloren geht. Oxidationsprozesse stellen für den grünen Tee kein Problem dar, weil die für die Oxydationsprozesse verantwortlichen Enzyme während des Dämpfungsprozesses inaktiviert werden. Die antioxidative Kapazität des grünen Tees ist um das 6-fache höher als die des schwarzen Tees.


Koffein und Ephedrin: Das dynamische Duo

Der Tee erhält seine adstringenten oder adstringierenden Eigenschaften von den enthaltenen Tanninen (wie sie auch im roten Wein enthalten sind) und seine stimulierenden Eigenschaften vom Gehalt an Koffein. Wie wir gesehen haben, ist Koffein ein thermogener Wirkstoff. Zusammen mit Ephedrin ist er aufgrund synergistischer Wirkungen zwischen diesen beiden Substanzen besonders wirksam. Ephedrin ist ein natürliches Stimulans und thermogenes Agenz das aus der Pflanze Ephedra gewonnen wird. Koffein und Ephedrin wirken nicht nur stimulierend im Hinblick auf die Thermogenesis, sondern sie unterdrücken auch den Appetit. Besonders vorteilhaft ist der Umstand, dass sie den Fettabbau fördern, die Muskelmasse aber unberührt lassen.
Kommt zu dieser bereits potenten Kombination jetzt noch die antioxidative Kapazität des Polyphenols EGCG hinzu, dann haben wir ein wirklich starkes Dreigespann.


Bedarf im Sport

Nehmen Sie ca. 250-500mg grüner Tee-Extrakt, standardisiert auf 50% EGCG 1- bis 2-mal pro Tag auf leeren Magen.

Sicherheit und Nebenwirkungen

Grüner Tee ist für die meisten Erwachsenen bei einem Konsum in moderaten Mengen wahrscheinlich sicher und unbedenklich. Grünteeextrakt ist für die meisten Menschen bei oraler Einnahme oder auf die Haut aufgetragen über einen kurzen Zeitraum möglicherweise sicher und unbedenklich. Bei einigen Menschen kann grüner Tee Magenverstimmungen und Verstopfung hervorrufen. Es gibt Berichte darüber, dass Grünteeextrakte in seltenen Fällen Leberprobleme hervorgerufen haben.

Der Konsum von zu viel grünem Tee – mehr als 5 Tassen pro Tag – ist möglicherweise nicht sicher und unbedenklich. Grüner Tee kann in höheren Mengen aufgrund seines Koffeingehalts Nebenwirkungen hervorrufen. Diese Nebenwirkungen reichen von mild bis ernsthaft und umfassen Kopfschmerzen, Nervosität, Schlafprobleme, Erbrechen, Durchfall, Reizbarkeit, unregelmäßigen Herzschlag, Zittern, Sodbrennen, Schwindel, Tinnitus, Krämpfe und Verwirrung. Grüner Tee scheint die Absorption von Eisen aus der Nahrung zu reduzieren. Der Konsum sehr großer Mengen an grünem Tee ist wahrscheinlich nicht sicher und unbedenklich und kann sogar tödlich sein. Die tödliche Dosis Koffein in grünem Tee wird auf 10 bis 14 Gramm (150 bis 200 mg pro Kilogramm Körpergewicht) geschätzt. Ernsthafte Vergiftungen können jedoch bereits bei niedrigeren Dosierungen auftreten.

Koffein ist für Kinder in den Mengen, die für gewöhnlich in der Nahrung vorkommen, möglicherweise sicher und unbedenklich.

Grüner Tee interagiert mit einer Vielzahl von Medikamenten (Siehe Bereich Wechselwirkungen).

 

Vorsichtsmaßnahmen und Warnungen

Schwangerschaft und Stillzeit: Für schwangere und stillende Frauen ist grüner Tee in geringen Mengen – etwa 2 Tassen pro Tag – möglicherweise sicher und unbedenklich. Diese Menge an grünem Tee liefert etwa 200 mg Koffein. Der Konsum von mehr als 2 Tassen grünem Tee ist möglicherweise nicht sicher und unbedenklich. Der Konsum von mehr als 2 Tassen grünem Tee pro Tag wurde mit einem erhöhten Risiko für Fehlgeburten und anderen negativen Nebenwirkungen in Verbindung gebracht. Außerdem kann Koffein in die Muttermilch übertreten und das gestillte Kind schädigen. Aus diesen Gründen sollten schwangere und stillende Frauen keine exzessiven Mengen an grünem Tee trinken.

  • Anämie: Der Konsum von grünem Tee könnte eine bestehende Anämie verschlimmern.
  • Angststörungen: Das in grünem Tee enthaltene Koffein könnte Angststörungen verschlimmern.
  • Blutgerinnungsstörungen: Das in grünem Tee enthaltene Koffein könnte das Risiko für Blutungen erhöhen. Aus diesem Grund sollte man keinen grünen Tee trinken, wenn man unter Blutgerinnungsstörungen leidet.
  • Herzkrankheiten: Das in grünem Tee enthaltene Koffein könnte unregelmäßigen Herzschlag hervorrufen.
  • Diabetes: Das in grünem Tee enthaltene Koffein könnte die Kontrolle des Blutzuckers beeinträchtigen. Wenn man grünen Tee trinkt und unter Diabetes leidet, sollte man seinen Blutzuckerspiegel sorgfältig kontrollieren.
  • Durchfall: Das in grünem Tee enthaltene Koffein kann – insbesondere in größeren Mengen – Durchfall verschlimmern.
  • Reizdarmsyndrom: Das in grünem Tee enthaltene Koffein kann – insbesondere in größeren Mengen – neben Durchfall auch die Symptome eines Reizdarmsyndroms verschlimmern.
  • Grüner Star: Der Konsum von grünem Tee kann den Augeninnendruck erhöhen. Diese Erhöhung beginnt innerhalb von 30 Minuten und hält für mindestens 90 Minuten an.
  • Hoher Blutdruck: Das in grünem Tee enthaltene Koffein könnte den Blutdruck bei Menschen mit hohem Blutdruck erhöhen. Diese Wirkung könnte jedoch bei Menschen, die regelmäßig grünen Tee oder andere koffeinhaltige Produkte trinken, schwächer ausfallen
  • Erkrankungen der Leber: Grünteeextrakt Supplements wurden mit mehreren Fällen von Lebeschäden in Verbindung gebracht. Grünteeextrakte könnten bestehende Erkrankungen der Leber verschlimmern.
  • Osteoporose: Der Konsum von grünem Tee kann die Menge an Kalzium, die über den Urin ausgeschieden wird, erhöhen. Dies könnte die Knochen schwächen. Wenn man unter Osteoporose leidet, sollte man den Koffeinkonsum deshalb auf weniger als 300 mg pro Tag (etwa 2 bis 3 Tassen grüner Tee) beschränken. Die Einnahme von Kalzium Supplements könnte dabei helfen, den Kalziumverlust auszugleichen.

 

Wechselwirkungen

Man sollte Grünteeprodukte nicht in Kombination mit folgenden Medikamenten zu sich nehmen:

Amphetamine

Stimulanzien wie Amphetamine beschleunigen die Funktion des Nervensystems. Durch eine Beschleunigung der Funktion des Nervensystems können Stimulanzien ein Gefühl der inneren Unruhe hervorrufen und den Herzschlag beschleunigen. Auch das in grünem Tee enthaltene Koffein könnte die Funktion des Nervensystems beschleunigen. Ein Konsum von Grünteeprodukten in Kombination mit Stimulanzien könnte ernsthafte Probleme inklusive beschleunigter Herzfrequenz und hohem Blutdruck hervorrufen. Aus diesem Grund sollte man Grünteeprodukte nicht in Verbindung mit Stimulanzien zu sich nehmen.

 

Kokain

Stimulanzien wie Kokain beschleunigen die Funktion des Nervensystems. Durch eine Beschleunigung der Funktion des Nervensystems, können Stimulanzien ein Gefühl der inneren Unruhe hervorrufen und den Herzschlag beschleunigen. Auch das in grünem Tee enthaltene Koffein könnte die Funktion des Nervensystems beschleunigen. Ein Konsum von Grünteeprodukten in Kombination mit Stimulanzien könnte ernsthafte Probleme inklusive beschleunigter Herzfrequenz und hohem Blutdruck hervorrufen. Aus diesem Grund sollte man Grünteeprodukte nicht in Verbindung mit Stimulanzien zu sich nehmen.

 

Ephedrin

Stimulanzien wie Ephedrin beschleunigen die Funktion des Nervensystems. Durch eine Beschleunigung der Funktion des Nervensystems, können Stimulanzien ein Gefühl der inneren Unruhe hervorrufen und den Herzschlag beschleunigen. Auch das in grünem Tee enthaltene Koffein könnte die Funktion des Nervensystems beschleunigen. Ein Konsum von Grünteeprodukten in Kombination mit Stimulanzien könnte ernsthafte Probleme inklusive beschleunigter Herzfrequenz und hohem Blutdruck hervorrufen. Aus diesem Grund sollte man Grünteeprodukte nicht in Verbindung mit Stimulanzien zu sich nehmen.

 

Bei einer Kombination von Grünteeprodukten mit folgenden Medikamenten sollte man vorsichtig sein:

Adenosin

Das in grünem Tee enthaltene Koffein könnte die Wirkungen von Adenosin blockieren. Adenosin wird häufig von Ärzten verwendet, um einen Test des Herzens durchzuführen, der als Stresstest des Herzens bezeichnet wird. Aufgrund der möglichen Wechselwirkungen sollte man den Konsum von grünem Tee und anderen koffeinhaltigen Produkten mindestens 24 Stunden vor einem solchen Test beenden.

 

Antibiotika (Quinolon Antibiotika)

Der Körper baut das in grünem Tee enthaltene Koffein ab, um es ausscheiden zu können. Einige Antibiotika können die Geschwindigkeit, mit der der Körper Koffein abbaut, reduzieren. Die Einnahme dieser Antibiotika in Verbindung mit Koffein kann das Risiko für Koffein Nebenwirkungen inklusive Zittrigkeit, Kopfschmerzen, gesteigerter Herzfrequenz und weitere erhöhen.

 

Antibabypille

Der Körper baut das in grünem Tee enthaltene Koffein ab, um es ausscheiden zu können. Die Antibabypille kann die Geschwindigkeit, mit der der Körper Koffein abbaut, reduzieren. Der Konsum von grünem Tee in Verbindung mit der Antibabypille kann Zittrigkeit, Kopfschmerzen, schnellen Herzschlag und weitere Nebenwirkungen hervorrufen.

 

Cimetidin

Der Körper baut das in grünem Tee enthaltene Koffein ab, um es ausscheiden zu können. Cimetidine kann die Geschwindigkeit, mit der der Körper Koffein abbaut, reduzieren. Die Einnahme von Cimetidine in Verbindung mit grünem Tee kann das Risiko für Koffein Nebenwirkungen inklusive Zittrigkeit, Kopfschmerzen, gesteigerter Herzfrequenz und weiteren erhöhen.

 

Clozapin

Der Körper baut Clozapin ab, um des ausscheiden zu können. Das in grünem Tee enthaltene Koffein scheint die Geschwindigkeit, mit der der Körper Clozapin abbaut, zu reduzieren. Eine Einnahme von Grünteeprodukten in Kombination mit Clozapin könnte Wirkungen und Nebenwirkungen von Clozapin verstärken.

 

Dipyridamol

Das in grünem Tee enthaltene Koffein könnte die Wirkungen von Dipyridamol blockieren. Dipyridamol wird häufig von Ärzten verwendet, um einen Test des Herzens durchzuführen, der als Stresstest des Herzens bezeichnet wird. Aufgrund der möglichen Wechselwirkungen sollte man den Verzehr von grünem Tee und anderen koffeinhaltigen Produkten mindestens 24 Stunden vor einem solchen Test beenden.

 

Östrogene

Der Körper baut das in grünem Tee  enthaltene Koffein ab, um es auszuscheiden. Östrogen kann die Geschwindigkeit, mit der der Körper Koffein abbaut, reduzieren. Die Einnahme von Östrogenen in Verbindung mit Koffein könnte Zittrigkeit, Kopfschmerzen, schnellen Herzschlag und andere Nebenwirkungen hervorrufen. Aus diesem Grund sollte man seinen Koffeinkonsum begrenzen, wenn man Östrogene einnimmt.

 

Fluvoxamin

Der Körper baut das in grünem Tee enthaltene Koffein ab, um es ausscheiden zu können. Fluvoxamin kann die Geschwindigkeit, mit der der Körper Koffein abbaut, reduzieren. Die Einnahme von Fluvoxamin in Verbindung mit grünem Tee kann Wirkungen und Nebenwirkungen von Koffein erhöhen.

 

Lithium

Das in grünem Tee enthaltene Koffein kann die Geschwindigkeit, mit der der Körper Lithium ausscheidet, erhöhen. Wenn man Produkte zu sich nimmt, die Koffein enthalten und Lithium einnimmt, dann sollte man die Einnahme von koffeinhaltigen Produkten langsam reduzieren. Das zu schnelle Beenden der Koffeinzufuhr kann die Nebenwirkungen von Lithium erhöhen.

 

Medikamente gegen Depressionen ( Monoamin Oxidase Hemmer / MAOI)

Grüner Tee enthält Koffein. Koffein kann den Körper anregen. Auch einige Medikamente, die bei Depressionen zum Einsatz kommen, können den Körper anregen. Der Konsum von grünem Tee in Verbindung mit diesen Medikamenten könnte eine zu starke Anregung zur Folge haben. Dies könnte ernsthafte Nebenwirkungen inklusive schnellem Herzschlag, hohem Blutdruck, Nervosität und weiteren hervorrufen.

 

Medikamente, die die Leber schädigen können

Grünteeextrakte könnten die Leber schädigen. Die Verwendung von Grünteeextrakten in Kombination mit Medikamenten, die auch die Leber schädigen können, kann das Risiko für Leberschäden erhöhen. Aus diesem Grund sollte man auf Grünteeextrakte verzichten, wenn man Medikamente einnimmt, die die Leber schädigen können.

 

Medikamente, die die Blutgerinnung verlangsamen

Grüner Tee könnte die Blutgerinnung verlangsamen. Der Konsum von grünem Tee Verbindung mit Medikamenten, die auch die Blutgerinnung verlangsamen, könnte das Risiko für Blutungen und die Neigung zu Blutergüssen erhöhen.

Einige Medikamente, die die Blutgerinnung verlangsamen können, umfassen unter anderem Aspirin, Diclofenac (Voltaren), Ibuprofen, Naproxen und weitere.

 

Nikotin

Anregende Wirkstoffe wie Nikotin beschleunigen die Funktion des Nervensystems. Durch eine Beschleunigung der Funktion des Nervensystems, können anregende Wirkstoffe ein Gefühl der inneren Unruhe hervorrufen und den Herzschlag beschleunigen. Auch das in grünem Tee enthaltene Koffein könnte die Funktion des Nervensystems beschleunigen. Ein Konsum von Grünteeprodukten in Kombination mit anregenden Wirkstoffen könnte ernsthafte Probleme inklusive beschleunigter Herzfrequenz und hohem Blutdruck hervorrufen. Aus diesem Grund sollte man Grünteeprodukte nicht in Verbindung mit anregenden Wirkstoffen zu sich nehmen.

 

Phenylpropanolamin

Das in grünem Tee enthaltene Koffein kann den Körper anregen. Auch Phenylpropanolamin kann den Körper anregen. Der Konsum von grünem Tee in Verbindung mit der Einnahme von Phenylpropanolamin könnte eine zu starke Anregung zur Folge haben und die Herzfrequenz erhöhen, den Blutdruck steigern und Nervosität hervorrufen.

 

Riluzol

Der Körper baut Riluzol ab, um es ausscheiden zu können. Der Konsum von grünem Tee kann die Geschwindigkeit, mit der der Körper Riluzol abbaut, reduzieren und so Wirkungen und Nebenwirkungen von Riluzol erhöhen.

 

Theophyllin

Grüner Tee enthält Koffein. Koffein wirkt auf eine ähnliche Art und Weise wie Theophyllin. Darüber hinaus kann Koffein die Geschwindigkeit, mit der der Körper Theophyllin abbaut, reduzieren. Der Konsum von grünem Tee in Verbindung mit der Einnahme von Theophyllin könnte Wirkungen und Nebenwirkungen von Theophyllin erhöhen.

 

Bei einer Kombination von Grünteeprodukten mit folgenden Medikamenten sollte man wachsam sein:

Alkohol

Der Körper baut das in grünem Tee enthaltene Koffein ab, um es ausscheiden zu können. Alkohol kann die Geschwindigkeit, mit der der Körper Koffein abbaut, reduzieren. Ein Konsum von Alkohol in Verbindung mit grünem Tee kann das Risiko für Koffein Nebenwirkungen inklusive Zittrigkeit, Kopfschmerzen, gesteigerter Herzfrequenz und weiteren erhöhen.

 

Fluconazol

Der Körper baut das in grünem Tee enthaltene Koffein ab, um es ausscheiden zu können. Fluconazol kann die Geschwindigkeit, mit der der Körper Koffein abbaut, reduzieren. Eine Einnahme von Fluconazol in Verbindung mit grünem Tee kann das Risiko für Koffein Nebenwirkungen inklusive Zittrigkeit, Kopfschmerzen, gesteigerter Herzfrequenz und weiteren erhöhen.

 

Diabetesmedikamente

Grüner Tee enthält Koffein. Koffein könnte den Blutzuckerspiegel erhöhen. Diabetesmedikamente werden verwendet, um den Blutzuckerspiegel zu senken. Durch eine Erhöhung des Blutzuckerspiegels könnte grüner Tee die Wirksamkeit von Diabetesmedikamenten reduzieren. Aus diesem Grund sollte man den Blutzuckerspiegel sorgfältig kontrollieren. Es ist möglich, dass die Dosierung der Diabetesmedikamente angepasst werden muss.

 

Mexiletin

Der Körper baut das in grünem Tee enthaltene Koffein ab, um es ausscheiden zu können. Mexiletin kann die Geschwindigkeit, mit der der Körper Koffein abbaut, reduzieren. Eine Einnahme von Mexiletin in Verbindung mit grünem Tee kann das Risiko für Koffein Nebenwirkungen inklusive Zittrigkeit, Kopfschmerzen, gesteigerter Herzfrequenz und weiteren erhöhen.

 

Terbinafin

Der Körper baut das in grünem Tee enthaltene Koffein ab, um es ausscheiden zu können. Terbinafin kann die Geschwindigkeit, mit der der Körper Koffein abbaut, reduzieren. Eine Einnahme von Terbinafin in Verbindung mit grünem Tee kann das Risiko für Koffein Nebenwirkungen inklusive Zittrigkeit, Kopfschmerzen, gesteigerter Herzfrequenz und weiteren erhöhen.

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