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Gift Hahnenfuß

Gift-Hahnenfuß (Poisonous Buttercup)

Überblick

Der Gift-Hahnenfuß ist eine Pflanze, deren oberhalb der Erde wachsende Teile zur Herstellung von Medizin verwendet werden.

Trotz ernsthafter Sicherheitsbedenken wird Gift-Hahnenfuß bei Hautkrankheiten wie Krätze und Leukodermie eingesetzt.

 

Wie wirkt Gift-Hahnenfuß?

Der Gift-Hahnenfuß enthält eine Chemikalie, die extrem reizend auf die Haut und die Schleimhäute wirkt. Sie kann Schmerzen und ein brennendes Gefühl, ein Anschwellen der Zunge und einen erhöhten Speichelfluss hervorrufen.

 

Wie effektiv ist Gift-Hahnenfuß?

Es gibt nicht genügend wissenschaftliche Daten, um eine Aussage bezüglich der Effektivität des Gift-Hahnenfußes bei Krätze und Leukodermie treffen zu können. Es bedarf weiterer wissenschaftlicher Untersuchungen, um die Effektivität des Gift-Hahnenfußes diesen Anwendungen bewerten zu können.

 

Sicherheit und Nebenwirkungen

Gift-Hahnenfuß ist auf die Haut aufgetragen nicht sicher und unbedenklich. Ein Hautkontakt mit der frischen oder der zerkleinerten Pflanze kann zu Blasenbildung und Verbrennungen führen, die nur schwer behandelbar sind. Das Berühren des Gift-Hahnenfußes kann außerdem das Risiko für einen Sonnenbrand erhöhen.

Es gibt nicht genug Informationen darüber, ob Gift-Hahnenfuß bei oraler Einnahme sicher und unbedenklich ist.

 

Vorsichtsmaßnahmen und Warnungen

Schwangerschaft und Stillzeit: Das Auftragen von Gift-Hahnenfuß auf die Haut ist für niemanden sicher und unbedenklich, doch bei schwangeren Frauen lauern zusätzliche Gefahren. Das Auftragen von Gift-Hahnenfuß auf die Haut oder die orale Einnahme von Gift-Hahnenfuß kann zu Kontraktionen des Uterus führen, wodurch es zu einer Fehlgeburt kommen könnte.

 

Wechselwirkungen

Zum augenblicklichen Zeitpunkt liegen keine Informationen über Wechselwirkungen von Gift-Hahnenfuß mit Medikamenten oder Supplements vor.

 

Dosierung

Eine angemessene Dosierung von Gift-Hahnenfuß hängt von unterschiedlichen Faktoren wie Alter, Gesundheitszustand und weiteren ab. Zum augenblicklichen Zeitpunkt gibt es keine ausreichenden wissenschaftlichen Daten, um eine Aussage über angemessene Dosierungsbereiche für Gift-Hahnenfuß treffen zu können. Aus diesem Grund sollte man sich an die Dosierungsanleitung auf dem Etikett halten und/oder vor der Verwendung einen Arzt oder Apotheker fragen.

 

Referenzen:

  1. Misra SB, Dixit SN. Antifungal properties of leaf extract of Ranunculus sceleratus L. Experientia 1978;34:1442-3.

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