SUBSTANZEN Es gibt zurzeit 1001 Substanzen

Es wurden keine Übereinstimmungen gefunden. Bitte versuchen Sie es mit einem anderen Begriff.

Gluten

Gluten

Ist Gluten gut oder schlecht für Dich? Ein kritischer Blick

Eine glutenfreie Ernährung könnte einen der größten Gesundheitstrends des letzten Jahrzehnts darstellen, aber es herrscht Verwirrung darüber, ob Gluten für jeden oder nur für Menschen, die unter bestimmten Krankheiten leiden, problematisch ist.

Es ist klar, dass einige Menschen Gluten aus Gesundheitsgründen meiden müssen. Zu diesen gehören Menschen, die unter Zöliakie oder einer Glutenunverträglichkeit leiden. Viele in der Welt der Gesundheit und der Fitness behaupten jedoch, dass jeder eine glutenfrei Ernährung befolgen sollte – unabhängig davon, ob er unter einer Unverträglichkeit leidet, oder nicht. Dies hat bei Millionen von Menschen dazu geführt, in der Hoffnung Gewicht zu verlieren, ihre Stimmungslage zu verbessern und gesünder zu werden, auf Gluten zu verzichten.

Es stellt sich jedoch die Frage, ob eine solche Vorgehensweise durch wissenschaftliche Fakten unterstützt wird. Dieser Artikel wird einen näheren Blick darauf werfen, ob Gluten gut oder schlecht für Dich ist.

Was ist Gluten?

Auch wenn viele Menschen glauben, dass Gluten eine einzelne Substanz ist, ist Gluten ein kollektiver Begriff, der viele unterschiedliche Typen von Proteinen (Prolamine) beschreibt, die sich in Weizen, Gerste, Roggen und anderen Getreidesorten wiederfinden (1).

Es gibt unterschiedliche Prolamine, doch diese sind alle miteinander verwandt und weisen ähnliche Strukturen und Eigenschaften auf. Die wichtigsten Prolamine in Weizen umfassen unter anderem Gliadin und Glutenin, während das primäre in Gerste enthaltene Prolamin Hordein ist (2). Gluten Proteine wie Glutenin und Gliadin sind sehr elastisch, was der Grund dafür ist, dass glutenhaltige Getreidesorten gut geeignet sind, um Brot und andere Backwaren herzustellen. In der Tat wird Gluten in Form eines Produkts in Pulverform namens Weizengluten häufig zu Backwaren hinzugefügt, um deren Konsistenz und Haltbarkeit zu verbessern.

Glutenhaltige Produkte machen einen großen Teil der modernen Ernährung aus und der geschätzte durchschnittliche Glutenkonsum liegt in der westlichen Welt bei 5 bis 20 Gramm pro Tag (1). Glutenproteine sind gegenüber Proteaseenzymen, die Proteine im Verdauungstrakt aufbrechen, hoch resistent. Die unvollständige Verdauung von Proteinen erlaubt es Peptiden – größere Einheiten von Aminosäuren, welche die Bausteine der Proteine darstellen – die Wände des Dünndarms zu durchdringen und in den restlichen Körper zu gelangen. Dies kann eine Reaktion des Immunsystems hervorrufen, die sich in einer Reihe mit Gluten in Verbindung stehenden Leiden und Erkrankungen wie Zöliakie manifestieren können.

  • Zusammenfassung: Gluten ist ein Mantelbegriff, der sich auf eine Familie von Proteinen bezieht, die als Prolamine bekannt sind. Diese Proteine sind gegenüber einer Verdauung im menschlichen Verdauungstrakt resistent.

Was ist eine Glutenunverträglichkeit?

Der Begriff Glutenunverträglichkeit bezieht sich auf drei Typen von Erkrankungen (4). Auch wenn diese Leiden Ähnlichkeiten aufweisen, unterscheiden sie sich bezüglich Ursache, Entwicklung und Schweregrad deutlich.

Zöliakie

Bei einer Zöliakie handelt es sich um eine entzündliche Autoimmunerkrankung, die sowohl durch genetische Faktoren, als auch durch Umweltfaktoren verursacht wird. Diese Krankheit betrifft etwa 1% der Weltbevölkerung. In Ländern wie Finnland und Mexiko und unter bestimmten Populationen in Nordafrika tritt diese Krankheit jedoch bei einem höheren Anteil der Bevölkerung auf, der bei 2 bis 5% liegen kann (5, 6).

Eine Zöliakie ist eine chronische Erkrankung, die mit dem Konsum von glutenhaltigen Getreideprodukten bei hierfür empfindlichen Menschen in Verbindung steht. Auch wenn eine Zöliakie viele unterschiedliche Systeme des Körpers betrifft, wird sie als entzündliche Erkrankung des Dünndarms angesehen.

Die Verdauung glutenhaltiger Getreideprodukte verursacht bei betroffenen Personen Beschädigungen der Enterozyten, welche die Zellen darstellen, die den Dünndarm auskleiden. Dies führt zu Schädigungen des Darms, einer Malabsorption von Nährstoffen und Symptomen wie Gewichtsverlust und Durchfall (1).

Andere Symptome einer Zöliakie umfassen Anämie, Osteoporose, neurologische Störungen und Hautkrankheiten wie Dermatitis. Bei vielen Menschen kann eine Zöliakie jedoch auch völlig symptomfrei verlaufen (8, 9).

Eine Zöliakie wird durch eine Darmbiopsie – welche als Goldstandard für eine Diagnostizierung dieser Erkrankung angesehen wird – oder durch eine Blutuntersuchung auf bestimmte Genotypen oder Antikörper diagnostiziert. Zum augenblicklichen Zeitpunkt besteht die einzige Behandlungsmethode für eine Zöliakie in einem Verzicht auf Gluten (9).

Weizenallergie

Eine Weizenallergie ist bei Kindern am weitesten verbreitet, kann aber auch Erwachsene betreffen. Diejenigen, die allergisch auf Weizen reagieren, weisen eine abnormale Immunreaktion auf spezifische in Weizen oder Weizenprodukten enthaltene Proteine auf (4).

Symptome einer Weizenallergie können von leichter Übelkeit bis hin zu einer ernsthaften, lebensbedrohlichen Anaphylaxe – einer allergischen Reaktion, die Atembeschwerden hervorruft – nach dem Verzehr oder dem Einatmen von Weizenmehl reichen.

Eine Weizenallergie unterscheidet sich von einer Zöliakie und es ist möglich, unter beiden Erkrankungen zu leiden. Weizenallergien werden für gewöhnlich durch Allergologen mit Hilfe von Blutuntersuchungen oder Haut-Prick Tests diagnostiziert.

Nicht-Zöliakie Glutensensitivität

Eine große Population von Menschen berichtet nach dem Verzehr von Gluten von Symptomen, obwohl bei diesen Menschen weder eine Zöliakie noch eine Allergie auf Weizen vorliegt (10). Eine nicht-Zöliakie Glutensensitivität (NCGS) wird diagnostiziert, wenn eine Person unter keiner der beiden beschriebenen Erkrankungen leidet, aber trotzdem nach dem Konsum von Gluten unter den Darm betreffenden Symptomen oder anderen Symptomen wie Kopfschmerzen, Erschöpfung und Gelenkschmerzen leidet (11).

Eine Zöliakie und eine Weizenallergie müssen ausgeschlossen werden, um eine nicht-Zöliakie Glutensensitivität zu diagnostizieren, da sich die Symptome all dieser Erkrankungen überlappen. Ähnlich wie Menschen, die unter Zöliakie oder einer Allergie auf Weizen leiden, berichten Menschen, die unter einer nicht-Zöliakie Glutensensitivität leiden von einer Verbesserung der Symptome, wenn sie eine glutenfreie Ernährung befolgen.

  • Zusammenfassung: Der Begriff Glutenunverträglichkeit bezieht sich auf eine Zöliakie, eine Allergie auf Weizen und auf eine nicht-Zöliakie Glutensensitivität. Auch wenn sich einige der Symptome überlappen, weisen diese Erkrankungen signifikante Unterschiede auf.

Andere Populationen, die von einer glutenfreien Ernährung profitieren könnten

Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass das Befolgen einer glutenfreien Ernährung effektiv sein kann, wenn es um eine Reduzierung von Symptomen mehrerer Leiden geht. Einige Experten haben einen Verzicht auf Gluten auch mit der Vorbeugung vor bestimmten Krankheiten in Verbindung gebracht.

Autoimmunerkrankungen

Es gibt mehrere Theorien darüber, warum Gluten Autoimmunerkrankungen wie Hashimoto, Typ-1 Diabetes, Basedowsche Krankheit und rheumatische Arthritis verursachen oder verschlimmern könnte. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass Autoimmunerkrankungen bestimmte Gene und Pfadwege mit einer Zöliakie teilen.

Molekulares Mimikri ist ein Mechanismus, der als Weg vorgeschlagen wurde, über den Gluten Autoimmunerkrankungen hervorrufen oder verschlimmern könnte. Hierbei teilt ein fremdes Antigen – eine Substanz, die eine Immunreaktion fördert – Ähnlichkeiten mit körpereigenen Antigenen (12). Der Verzehr von Nahrungsmitteln, die diese ähnlichen Antigene enthalten, kann zur Produktion von Antikörpern führen, die sowohl mit dem verzehrten Antigen, als auch mit dem körpereigenen Gewebe reagieren (13). Eine Zöliakie wird z.B. mit einem höheren Risiko für zusätzliche Autoimmunerkrankungen in Verbindung gebracht und tritt bei Menschen mit anderen Autoimmunerkrankungen gehäuft auf (14).

Man schätzt z.B., dass die Häufigkeit einer Zöliakie bei Menschen, die unter Hashimoto – einer Autoimmunerkrankung der Schilddrüse – leiden, um den Faktor vier höher als bei der allgemeinen Bevölkerung ausfällt (15).

Aus diesem Grund kommen zahlreiche Studien zu dem Ergebnis, dass eine glutenfreie Ernährung für viele Menschen mit Autoimmunerkrankungen Vorzüge mit sich bringen kann (16).

Andere Erkrankungen

Gluten wurde außerdem mit Darmkrankheiten wie dem Reizdarmsyndrom und entzündlichen Darmerkrankungen inklusive Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa in Verbindung gebracht (17). Darüber hinaus konnte gezeigt werden, dass Gluten die Darmflora verändern und die Durchlässigkeit der Darmwand bei Menschen, die unter dem Reizdarmsyndrom oder entzündlichen Darmkrankheiten leiden, erhöhen kann (18).

Zu guter Letzt deuten Untersuchungen darauf hin, dass eine glutenfreie Ernährung auch für Menschen, die unter anderen Krankheiten wie Fibromyalgie, Endometriose und Schizophrenie leiden, von Vorteil sein kann (2).

  • Zusammenfassung: Viele Studien bringen Gluten mit der Entstehung und Progression von Autoimmunerkrankungen in Verbindung und zeigen, dass ein Verzicht auf Gluten bei anderen Erkrankungen inklusive Reizdarmsyndrom und entzündlichen Darmkrankheiten von Vorteil sein kann.

Sollte jeder Gluten meiden?

Es ist klar, dass viele Menschen, wie diejenigen, die unter Zöliakie, einer nicht-Zöliakie Glutensensitivität und Autoimmunerkrankungen leiden, von einem Verzicht auf Gluten profitieren können. Es ist jedoch unklar, ob jeder – unabhängig vom Gesundheitsstatus – seine Ernährungsgewohnheiten ändern sollte.

Es wurden mehrere Theorien darüber entwickelt, warum der menschliche Körper nicht dazu in der Lage sein könnte, mit Gluten zurecht zu kommen. Einige Untersuchungen legen nahe, dass das menschliche Verdauungssystem sich nicht dazu entwickelt hat, die Art oder Menge an Getreideproteinen zu verdauen, die in unserer modernen Ernährung weit verbreitet sind. Zusätzlich hierzu zeigen einige Studien eine mögliche Rolle anderer Weizenbestandteile wie FODMAPs (spezifische Typen von Kohlenhydraten), Amylase Trypsin Hemmer und Weizenkeimagglutinine zu Symptomen beitragen könnten, die mit einer nicht-Zöliakie Glutensensitivität in Verbindung stehen. Dies legt eine kompliziertere biologische Reaktion auf Weizen nahe (19). Die Anzahl der Menschen, die Gluten meiden, hat dramatisch zugenommen. Daten der US amerikanischen Gesundheitsbehörden zeigen, dass sich die Anzahl der Menschen, die Gluten meiden, vom Jahr 2009 bis zum Jahr 2014 mehr als verdreifacht hat (2).

Bei Menschen, die von Symptomen einer nicht-Zöliakie Glutensensitivität berichten und die kontrollierte Tests durchlaufen haben, wurde diese Diagnose nur bei etwa 16 bis 30% bestätigt (29, 21). Da die den Symptomen einer nicht-Zöliakie Glutensensitivität zugrunde liegenden Gründe jedoch größtenteils unbekannt sind und Tests auf eine nicht-Zöliakie Glutensensitivität noch perfektioniert werden müssen, bleibt die genaue Anzahl der Menschen, die negativ auf Gluten reagieren, unbekannt (22).

Auch wenn es in der Gesundheits- und Fitnesswelt einen offensichtlichen Trend gibt, aus Gesundheitsgründen auf Gluten zu verzichten – was durch die Beliebtheit glutenfreier Ernährungsformen beeinflusst wird – gibt es gleichzeitig auch Hinweise darauf, dass zunehmend mehr Menschen unter einer nicht-Zöliakie Glutensensitivität zu leiden scheinen.

Im Augenblick besteht der einzige Weg zu wissen, ob Du persönlich von einer glutenfreien Ernährung profitieren kannst, nachdem eine Zöliakie und eine Weizenallergie ausgeschlossen wurden, darin, auf Gluten zu verzichten und die Symptome zu überwachen.

  • Zusammenfassung: Zum augenblicklichen Zeitpunkt existieren noch keine wirklich verlässlichen Tests auf eine nicht-Zöliakie Glutensensitivität. Der einzige Weg herauszufinden, ob Du von einer glutenfreien Ernährung profitieren könntest, besteht darin, Gluten zu meiden und die Symptome zu überwachen.

Warum sich viele Menschen besser fühlen

Es gibt mehrere Gründe dafür, dass sich die meisten Menschen besser fühlen, wenn sie sich glutenfrei ernähren. Der erste ist, dass ein Meiden von Gluten bedeutet, dass sie weniger verarbeitete Nahrungsmittel zu sich nehmen, da sich Gluten in einer großen Bandbreite von stark verarbeiteten Nahrungsmitteln wie Fastfood, Backwaren und zuckerhaltigen Zerealien wiederfindet. Diese Nahrungsmittel enthalten nicht nur Gluten, sondern sind typischerweise auch reich an Kalorien, Zucker und ungesunden Fetten.

Viele Menschen berichten davon, dass sie während einer glutenfreien Ernährung Gewicht verlieren, sich weniger müde fühlen und unter weniger Gelenkschmerzen leiden. Eine Ernährung, die reich an verarbeiteten Kohlenhydraten und Zucker ist, wird z.B. mit einer Gewichtszunahme, Müdigkeit, Gelenkschmerzen, schlechter Laune und Verdauungsproblemen in Verbindung gebracht – alles Symptome, die auch mit einer nicht-Zöliakie Glutensensitivität in Verbindung gebracht werden (23, 24, 25, 26).

Darüber hinaus ersetzen viele Menschen glutenhaltige Nahrungsmittel mit gesünderen Optionen wie Gemüse, Obst, gesunde Fette und Protein – was Wohlbefinden und Gesundheit fördern kann. Zusätzlich hierzu können Verdauungsprobleme als Resultat einer reduzierten Zufuhr anderer weit verbreiteter Inhaltsstoffe wie FODMAPs (Kohlenhydrate, die bei vielen Menschen Verdauungsbeschwerden wie Blähungen und ein aufgeblähtes Gefühl verursachen können) nachlassen (27).

Auch wenn reduzierte Symptome weit verbreiteter Probleme bei einer glutenfreien Ernährung mit einer nicht-Zöliakie Glutensensitivität in Verbindung stehen können, könnten diese Verbesserungen des Allgemeinzustands auch auf einen oder mehrere der oben aufgeführten Gründe zurückführbar sein.

  • Zusammenfassung: Ein reduzierter Konsum glutenhaltiger Nahrungsmittel kann die Gesundheit aus unterschiedlichen Gründen verbessern, von denen einige nichts mit Gluten zu tun haben.

Ist eine glutenfreie Ernährung sicher und unbedenklich?

Auch wenn viele Gesundheitsexperten etwas anderes behaupten, ist es sicher und unbedenklich eine glutenfreie Ernährung zu befolgen – selbst für Menschen, die dies nicht notwendigerweise tun müssen. Ein Verzicht auf Weizen oder andere glutenhaltige Produkte wird keine negativen Auswirkungen auf die Gesundheit besitzen – solange diese Produkte durch nahrhafte Alternativen ersetzt werden.

Alle Nährstoffe, die in glutenhaltigen Getreideprodukten enthalten sind, wie B Vitamine, Ballaststoffe, Zink, Eisen und Kalium können leicht durch das Befolgen einer gut abgerundeten Ernährung ersetzt werden, die auf vollwertigen Nahrungsmitteln inklusive Gemüse, Obst, gesunden Fetten und nahrhaften Proteinquellen besteht.

Sind glutenfreie Produkte gesünder?

Es ist wichtig anzumerken, dass ein Produkt, nur weil es glutenfrei ist, nicht gesünder sein muss. Viele Firmen vermarkten glutenfreie Kekse, Kuchen und andere stark verarbeitete Nahrungsmittel als gesündere Alternativen zu ihren glutenhaltigen Gegenstücken. Und in der Tat kam eine Studie zu dem Ergebnis, dass 65% aller Amerikaner glauben, dass glutenfreie Nahrungsmittel gesünder sind und 27% diese Nahrungsmittel wählen, um Gewicht zu verlieren (28).

Auch wenn glutenfreie Nahrungsmittel für die Menschen, die sie brauchen, nachgewiesenermaßen von Vorteil sind, sind sie nicht gesünder als vergleichbare Nahrungsmittel, die Gluten enthalten. Und auch wenn das Befolgen einer glutenfreien Ernährungsweise sicher und unbedenklich ist, sollte man im Hinterkopf behalten, dass jede Ernährung, die große Mengen an verarbeiteten Nahrungsmitteln umfasst, mit großer Wahrscheinlichkeit nicht in Gesundheitsvorzügen resultieren wird. Zusätzlich hierzu ist umstritten, ob eine glutenfreie Ernährung bei Menschen, die nicht unter einer entsprechenden Intoleranz leiden, die Gesundheit fördert.

Mit fortschreitender Forschung in diesem Bereich werden wir wahrscheinlich ein besseres Verständnis für den Einfluss von Gluten auf die allgemeine Gesundheit entwickeln. Bis dahin kann nur jeder für sich selbst entscheiden, ob ein Verzicht auf Gluten für die persönlichen Bedürfnisse von Vorteil sein könnte.

  • Zusammenfassung: Auch wenn eine glutenfreie Ernährungsweise sicher und unbedenklich ist, ist es wichtig zu wissen, dass verarbeitete glutenfreie Produkte nicht gesünder als ihre glutenhaltigen Gegenstücke sind.

Fazit

Das Befolgen einer glutenfreien Ernährung ist für einige eine Notwendigkeit und für andere eine freie Entscheidung. Die Beziehung zwischen Gluten und der allgemeinen Gesundheit ist kompliziert und Thema weitergehender Untersuchungen.

Gluten wurde mit Autoimmunkrankheiten, Verdauungsproblemen und anderen

Gesundheitsproblemen in Verbindung gebracht. Doch auch wenn Menschen, die unter einer dieser Störungen leiden, auf Gluten verzichten sollten oder müssen, ist weiterhin unklar, ob eine glutenfreie Ernährung für Menschen, die nicht an einer entsprechenden Unverträglichkeit leiden, von Vorteil sein kann.

Da es zurzeit noch keine akkuraten Tests für eine Glutenintoleranz gibt und ein Verzicht auf Gluten kein Gesundheitsrisiko darstellt, kann jeder für sich selbst ausprobieren, ob er sich ohne Gluten besser fühlt.

Referenzen:

  1. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28244676
  2. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5866307/
  3. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5485308/
  4. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5084031/
  5. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5437500/
  6. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22526468
  7. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK441900/
  8. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3369470/
  9. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5478399/
  10. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24533607
  11. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28810029
  12. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22095454
  13. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25599184
  14. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5708929/
  15. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5435852/
  16. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29202198
  17. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25719528
  18. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3943850/
  19. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26808363
  20. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28928668/
  21. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27523634/
  22. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5677194/
  23. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5986486/
  24. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5968026/
  25. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29904158
  26. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5532289/
  27. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3934501/
  28. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5439366/

https://www.healthline.com/nutrition/is-gluten-bad#Bottom-Line

Produkte mit den selben Inhaltsstoffen