SUBSTANZEN Es gibt zurzeit 1008 Substanzen

Es wurden keine Übereinstimmungen gefunden. Bitte versuchen Sie es mit einem anderen Begriff.

Erdnussöl

Erdnussöl (Peanut Oil)

Überblick

Erdnussöl wird aus den Nüssen der Erdnusspflanze hergestellt. Erdnussöl wird zur Herstellung von Medizin verwendet.

Erdnussöl wird eingesetzt, um den Cholesterinspiegel zu senken und Herzkrankheiten zu verhindern. Es wird außerdem verwendet, um den Appetit zu reduzieren und einen Gewichtsabbau zu unterstützen. Einige Menschen verwenden Erdnussöl zur Vorbeugung vor Krebs.

Erdnussöl wird manchmal bei Arthritis und Gelenkschmerzen, trockener Haut, Ekzemen, Verkrustungen der Kopfhaut und Schuppenbildung ohne Haarausfall, sowie bei anderen Störungen im Bereich der Haut, die zu Schuppenbildung führen, direkt auf die Haut aufgetragen.

Rektal wird Erdnussöl in Cremes und medizinischen Ölen zur Behandlung von Verstopfung verwendet.

Pharmazeutische Firmen verwenden Erdnussöl in unterschiedlichen Produkten zur inneren und äußeren Anwendung.

Im Bereich der industriellen Herstellung wird Erdnussöl in Hautpflegeprodukten und Pflegeprodukten für Babys verwendet.

Manchmal wird zu Erdnussöl das billigere Sojaöl hinzugefügt.

 

Wie wirkt Erdnussöl?

Erdnussöl ist reich an mehrfach ungesättigten, gesunden Fettsäuren, von denen man glaubt, dass sie dabei helfen, Herzkrankheiten zu verhindern und die Cholesterinspiegel zu senken, und arm an gesättigten, ungesunden Fettsäuren. Im Rahmen von Tierstudien konnte jedoch gezeigt werden, dass Erdnussöl die Arterien verstopfen kann, wodurch das Risiko für Herzkrankheiten steigen würde.

 

Wie effektiv ist Erdnussöl?

Es gibt nicht genügend wissenschaftliche Daten, um eine Aussage bezüglich der Effektivität von Erdnussöl zur Senkung der Cholesterinspiegel, zur Verhinderung von Herzkrankheiten, zur Vorbeugung vor Krebs, zur Reduzierung des Appetits, rektal aufgetragen zur Behandlung von Verstopfungen, auf die Haut aufgetragen zur Behandlung von Arthritis und Gelenkschmerzen, auf die Haut aufgetragen zur Behandlung von Verkrustungen und Schuppenbildung auf der Kopfhaut, sowie auf die Haut aufgetragen zur Behandlung trockener Haut und anderer Hautprobleme treffen zu können.

Es bedarf weiterer wissenschaftlicher Untersuchungen, um die Effektivität von Erdnussöl bei diesen Anwendungen bewerten zu können.

 

Sicherheit und Nebenwirkungen

Erdnussöl ist in medizinischen Mengen bei oraler Einnahme, auf die Haut aufgetragen und rektal angewandt für die meisten Menschen sich und unbedenklich.

 

Vorsichtsmaßnahmen und Warnungen

Schwangerschaft und Stillzeit: Erdnussöl ist für schwangere und stillende Frauen in den Mengen, die man in Nahrungsmitteln vorfindet, sicher und unbedenklich, doch es gibt nicht genügend Informationen über die Sicherheit größerer Mengen, die als Medizin verwendet werden. Aus diesem Grund sollten schwangere und stillende Frauen sich auf nahrungsmittelübliche Mengen beschränken.

Allergien auf Erdnüsse, Sojabohnen und verwandte Pflanzen: Erdnussöl kann bei Menschen, die allergisch auf Erdnüsse, Sojabohnen und andere Mitglieder der Fabaceae Pflanzenfamilie reagieren, ernsthafte allergische Reaktionen hervorrufen.

 

Wechselwirkungen

Zum augenblicklichen Zeitpunkt liegen keine Informationen über Wechselwirkungen von Erdnussöl mit Medikamenten oder Supplements vor.

 

Dosierung

Eine angemessene Dosierung von Erdnussöl hängt von unterschiedlichen Faktoren wie Alter, Gesundheitszustand und weiteren ab. Zum augenblicklichen Zeitpunkt gibt es keine ausreichenden wissenschaftlichen Daten, um eine Aussage über angemessene Dosierungsbereiche für Erdnussöl treffen zu können. Aus diesem Grund sollte man sich an die Dosierungsanleitung auf dem Etikett halten und/oder vor der Verwendung einen Arzt oder Apotheker fragen.

 

Referenzen:

  1. Bardare M, Magnolfi C, Zani G. Soy sensitivity: personal observation on 71 children with food intolerance. Allerg Immunol (Paris) 1988;20:63-6.
  2. Eigenmann PA, Burks AW, Bannon GA, et al. Identification of unique peanut and soy allergens in sera adsorbed with cross-reacting antibodies. J Allergy Clin Immunol 1996;98:969-78.
  3. Electronic Code of Federal Regulations. Title 21. Part 182 -- Substances Generally Recognized As Safe. Available at: http://ecfr.gpoaccess.gov/cgi/t/text/text-idx?c=ecfr&sid= 786bafc6f6343634fbf79fcdca7061e1&rgn=div5&view= text&node=21:3.0.1.1.13&idno=21
  4. Kritchevsky D, Tepper SA, Klurfeld DM. Lectin may contribute to the atherogenicity of peanut oil. Lipids 1998;33:821-3.
  5. Kritchevsky D. Cholesterol vehicle in experimental atherosclerosis. A brief review with special reference to peanut oil. Arch Pathol Lab Med 1988;112:1041-4.
  6. la Vecchia C, Negri E, Franceschi S, et al. Olive oil, other dietary fats, and the risk of breast cancer (Italy). Cancer Causes Control 1995;6:545-50.
  7. Sobolev VS, Cole RJ, Dorner JW, et al. Isolation, Purification, and Liquid Chromatographic Determination of Stilbene Phytoalexins in Peanuts. J AOAC Intl 1995;78:1177-82.
  8. Stampfer J, Manson JE, Rimm EB, et al. Frequent nut consumption and risk of coronary heart disease study. BMJ 1998; 17:1341-5.

Produkte mit den selben Inhaltsstoffen