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Chaga Pilz

Chaga Pilz / Schiefer Schillerporling

Chaga Pilze – auch als Schiefer Schillerporling bekannt - werden seit Jahrhunderten in Sibirien und anderen Teilen Asiens als Medizin verwendet, um die Immunfunktion zu steigern und die allgemeine Gesundheit zu verbessern (1). Auch in der westlichen Welt erfreut sich dieser Pilz aufgrund seiner Gesundheitsvorzüge seit einigen Jahren einer steigenden Beliebtheit.

Darüber hinaus ist Chaga mit Antioxidantien vollgepackt. Der Konsum dieses Pilzes kann jedoch auch einige Risiken mit sich bringen. Im Rahmen dieses Artikels werden wir die Vorzüge und potentiellen Nebenwirkungen von Chaga näher betrachten.

Was sind Chaga Pilze?

Der Chaga Pilz (Inonotus obliquus) ist ein Typ von Pilz, der hauptsächlich auf der Rinde von Birken in kalten Klimazonen wie Nordeuropa, Sibirien, Russland, Korea, Kanada und Alaska wächst. Chaga produziert einen hölzernen Zapfen, der so ähnlich wie verbrannte Kohle aussieht und etwa 25 bis 38 Zentimeter groß werden kann. Im Inneren dieses Zapfens befindet sich ein weicher, orangefarbener Kern.

Chaga wird seit hunderten von Jahren in Russland und anderen nordeuropäischen Ländern als traditionelle Medizin verwendet, die primär zum Einsatz kommt, um die Funktion des Immunsystems zu verbessern und die allgemeine Gesundheit zu fördern. Darüber hinaus wird Chaga auch zur Behandlung von Diabetes, bestimmten Krebsarten und Herzkrankheiten eingesetzt (1). Traditionell wurde Chaga zu einem feinen Pulver vermahlen und als Tee aufgebrüht. Heute ist Chaga auch als Supplement in Pulver- oder Kapselform erhältlich. Erhältliche Tees enthalten entweder Chaga als alleinigen Inhaltsstoff oder Chaga in Kombination mit anderen Pilzen wie Cordyceps. Man glaubt, dass die Einnahme von Chaga mit kaltem oder warmem Wasser die medizinischen Inhaltsstoffe freisetzt.

Informationen zum Nährwert von Chaga sind nur sehr begrenzt verfügbar. Gewiss ist jedoch, dass dieser Pilz sehr kalorienarm, sehr reich an Ballaststoffen und mit einer großen Menge an Antioxidantien überladen ist (2, 3).

Potentielle Gesundheitsvorzüge von Chaga

Auch wenn die Erforschung dieses Pilzes noch lange nicht abgeschlossen sein wird, gibt es bereits eine Reihe von Studien, die darauf hinweisen, dass Chaga bestimmte Gesundheitsvorzüge besitzen könnte.

Chaga könnte die Funktion des Immunsystems anregen

Mit Tieren und im Reagenzglas durchgeführte Untersuchungen legen nahe, dass Chaga Extrakte das Immunsystem positiv beeinflussen können, indem sie langfristige Entzündungen reduzieren und schädliche Bakterien und Viren bekämpfen.

Durch eine Förderung der Bildung nützlicher Zytokine – spezialisierte Proteine, die das Immunsystem regulieren – regt Chaga die weißen Blutkörperchen an, welche für die Bekämpfung schädlicher Bakterien und Viren essentiell sind (5, 6). Als Resultat hiervon kann dieser Pilz dabei helfen, Infektionen zu bekämpfen, die von einer leichten Erkältung bis hin zu ernsthaften Krankheiten reichen können.

Es konnte außerdem gezeigt werden, dass Chaga die Produktion von IL-6 und Lymphozyten bei Mäusen erhöht. In weißen Blutkörperchen erhöhte es die Produktion von Zytokinen (IL-2beta, IL-6 und TNF-alpha), sowie von Botenstoffen (Stickstoffoxyd) (23, 24).

In Chaga enthaltene Verbindungen halfen dem Immunsystem von Mäusen dabei, besser zwischen körpereigenen und fremden Zellen zu differenzieren, was potentiell die Zielgenauigkeit der Immunreaktion verbessern und das Risiko für Autoimmunreaktionen reduzieren kann (25). Darüber hinaus reduzierte Chaga eine Immunhypersensibilität bei Mäusen, wodurch das Risiko einer Schockreaktion auf schwere allergische Reaktionen (Anaphylaxe) reduziert werden konnte (26).

Im Rahmen von Zellstudien und mit Tieren durchgeführten Untersuchungen konnte Chaga Infektionen mit folgenden Viren, sowie deren Zellteilung verhindern:

  • HIV (27)
  • Herpes simplex (28)
  • Epstein-Barr (29)
  • Hepatitis C (39)

Sowohl wässrige Extrakte, als auch Ethanolextrakte von Chaga töteten in Zellkulturen Bakterien und Pilzzellen ab. Chaga könnte außerdem dadurch bei der Bekämpfung von Infektionen helfen, dass die Genexpression von Bakterienzellen blockiert (31).

Chaga könnte Entzündungen reduzieren

Entzündungen sind eine natürliche Reaktion des Immunsystems, die vor Krankheiten schützen können. Langfristige Entzündungen werden jedoch mit Krankheiten wie Herzkrankheiten und rheumatischer Arthritis in Verbindung gebracht (4).

Im Reagenzglas und mit Tieren durchgeführte Untersuchungen konnten zeigen, dass Chaga die Produktion schädlicher Zytokine verhindern kann, welche Entzündungen und mit Entzündungen in Verbindung stehende Krankheiten hervorrufen können (5, 7).

Bei einer mit Mäusen durchgeführten Untersuchung reduzierte ein Chaga Extrakt Entzündungen und Schäden im Bereich des Darms durch eine Unterdrückung entzündungsfördernder Zytokine (TNF-alpha und IL-1beta) (8).

Chaga könnte Entzündungen auch durch das Blockieren einer überaktiven Immunreaktion reduzieren (32). Extrakte von Chaga reduzierten bei Ratten entzündungsfördernde Pfadwege (NF-kB) und Botenstoffe (Stickstoffoxyd und PGE2) und reduzierten die Reaktion auf Schmerz (33). Bei Mäusen und in Zellkulturen reduzierte Chaga die NF-kappaB Bindungsaktivität. Dies kann Entzündungen durch das Blockieren von Enzymen wie Stickstoffoxydsynthase und COX-2 reduzieren. Eine Blockierung von COX-2 ist übrigens der Mechanismus, den traditionelle nichtsteroidale Entzündungshemmer wie Ibuprofen und Aspirin nutzen, um Schmerzen und Schwellungen zu reduzieren (34, 35).

Chaga könnte vor Krebs schützen und Krebs bekämpfen

Mehrere mit Tieren und im Reagenzglas durchgeführte Studien zeigen, dass Chaga das Krebswachstum verhindern und verlangsamen kann (9). Im Rahmen einer mit Mäusen durchgeführten Untersuchung resultierte die Verwendung von Chaga Supplements in einer Reduzierung der Tumorgröße um 60% (10).

Bei einer im Reagenzglas durchgeführten Untersuchung verhinderten Chaga Extrakte das Wachstum von Krebs in menschlichen Leberzellen. Ähnliche Resultate konnten auch bei Brustkrebszellen, Lungenkrebszellen, Prostatakrebszellen und Darmkrebszellen beobachtet werden (11, 12, 13, 14). Man glaubt, dass die Antikrebswirkungen von Chaga zum Teil auf dessen hohem Gehalt an Antioxidantien basiert, welcher die Zellen vor Schäden durch freie Radikale schützen kann (15). Chaga enthält das Antioxidans Triterpen. Im Reagenzglas durchgeführte Untersuchungen konnten zeigen, dass ein konzentriertes Triterpen Extrakt dabei helfen kann, Krebszellen abzutöten (15). Man sollte jedoch im Hinterkopf behalten, dass es weiterer Studien bedarf, bevor definitive Schlussfolgerungen bezüglich der potentiellen Antikrebswirkungen von Chaga gezogen werden können.

Chaga könnte den Blutzuckerspiegel senken

Mehrere mit Tieren durchgeführte Studien bringen Chaga mit niedrigeren Blutzuckerspiegeln in Verbindung. Aus diesem Grund könnte Chaga dabei helfen eine Diabetes Erkrankung besser zu kontrollieren (16, 17).

Eine mit fettleibigen, diabetischen Mäusen durchgeführte Studie kam zu dem Ergebnis, dass ein Chaga Extrakt im Vergleich zur Kontrollgruppe die Blutzuckerspiegel senkte und die Insulinsensitivität verbesserte (18).

Im Rahmen einer anderen mit diabetischen Mäusen durchgeführten Untersuchung bewirkte Chaga im Verlauf von drei Wochen eine Reduzierung der Blutzuckerspiegel um 31% (17). Ähnliche Resultate wurden bei anderen Studien beobachtet (19, 20).

Da es jedoch noch keine Humanstudien gibt, ist unklar, ob Chaga auch bei Menschen dabei helfen kann, Diabetes zu kontrollieren.

Chaga könnte die Cholesterinspiegel senken

Chaga Extrakte könnten sich positiv auf die Cholesterinspiegel auswirken, was das Risiko für Herzkrankheiten senken kann.

Bei einer achtwöchigen mit Ratten mit hohen Cholesterinspiegeln durchgeführten Studie reduzierte ein Chaga Extrakt die Spiegel des „schlechten“ LDL Cholesterins, die Gesamtcholesterinspiegel und Triglyzeridspiegel, während es gleichzeitig die Antioxidantienspiegel erhöhte (21).

Ähnliche Studien kamen zu denselben Resultaten und beobachteten, dass Chaga zusätzlich zu einer Reduzierung der Spiegel des „schlechten“ LDL Cholesterins die Spiegel des “guten“ HDL Cholesterins erhöhte (17, 18).

Wissenschaftler glauben, dass die in Chaga enthaltenen Antioxidantien für dessen Auswirkung auf die Cholesterinspiegel verantwortlich sind. Doch auch hier bedarf es weiterer Humanstudien, um die Auswirkungen von Chaga auf die Cholesterinspiegel vollständig zu verstehen.

Chaga ist reich an Antioxidantien

Im Vergleich zu drei anderen weit verbreiteten antioxidativen Pilzen weißt Chaga die stärkste antioxidative Aktivität auf (36). In menschlichen Lymphozyten reduzierte ein Chaga Extrakt DNA Schäden, die durch Wasserstoffperoxid hervorgerufen wurden, um über 40% (37).

Eine aus Chaga isolierte Verbindung konnte außerdem durch die Aktivierung eines antioxidativen Pfadwegs Gehirnzellen vor Parkinson schützen (38). Bei Mäusen konnte die antioxidative Aktivität von Chaga vor den Auswirkungen chronischer Entzündungen der Bauchspeicheldrüse schützen (39). Im Reagenzglas konnten mehrere der in Chaga vorhandenen Phenolverbindungen freie Radikale neutralisieren (40).

Chaga könnte die körperliche Ausdauer steigern

Mit Tieren durchgeführte Untersuchungen kamen zum Ergebnis, dass in Chaga Extrakten vorhandene Verbindungen die Trainingstoleranz steigern können. Mäuse, denen ein Chaga Extrakt verabreicht worden war, konnten bei einem Schwimmtest länger durchhalten. Die mit Chaga behandelten Tiere wiesen außerdem größere Energiespeicher in Muskeln und Leber auf (41).

Die in Chaga enthaltenen komplexen Kohlenhydrate reduzierten die Blutlaktatspiegel bei körperlich aktiven Mäusen signifikant. Dies könnte dabei helfen, die Ausdauer zu steigern, da eine Akkumulation von Laktat im Blut den Eintritt der Erschöpfung beschleunigt (42).

Chaga reduzierte außerdem die Blutharnstoffstickstoff Spiegel, welche zur Erschöpfung beitragen können (43). Darüber hinaus aktivieren Chaga Extrakte PPARy, was dabei helfen könnte, den Energiestoffwechsel aufrecht zu erhalten und die körperliche Ausdauer zu fördern (44).

Chaga könnte die Bildung von Blutgerinnseln verhindern

Eine Blutplättchenaggregation kommt zustande, wenn Blutzellen verklumpen und Blutgerinnsel bilden. Manchmal kann eine Blutplättchenaggregation die Bildung von Blutgerinnseln in den Venen fördern, welche letztendlich zu Herzinfarkten und Schlaganfällen führen können.

Im Rahmen von mit Tieren durchgeführten Untersuchungen konnte Chaga eine Blutplättchenaggregation hemmen (45).

Kognitive Funktion

Im Rahme von mit Tieren durchgeführten Untersuchungen konnte ein Chaga Extrakt kognitive Dysfunktionen durch eine Reduzierung oxidativer Schäden, die durch ein Pflanzentoxin (Scopalamin) im Gehirn verursacht wurden, reduzieren. Das Extrakt stellte außerdem die Spiegel des Neurotransmitters Acetylcholin, der Lernen und Gedächtnis fördert, genauso effektiv wie das Medikament Tacrin wieder her (46).

Sicherheit und Nebenwirkungen von Chaga

Chaga ist im Allgemeinen gut verträglich. Es wurden jedoch noch keine Humanstudien zur Bestimmung der Sicherheit oder angemessener Dosierungen durchgeführt. Chaga kann mit einigen weit verbreiteten Medikamenten interagieren und potentiell schädliche Wirkungen entfalten. So kann Chaga z.B. aufgrund seiner Auswirkungen auf die Blutzuckerspiegel ein Risiko für Menschen darstellen, die Insulin verwenden oder unter Diabetes leiden.

Chaga enthält außerdem ein Protein, das die Blutgerinnung hemmen kann. Aus diesem Grund sollten Menschen, die blutverdünnende Medikamente einnehmen, unter Blutgerinnungsstörungen leiden, oder sich auf eine Operation vorbereiten vor der Verwendung von Chaga den behandelnden Arzt konsultieren (22).

Auch wenn einige Untersuchungen zeigen, dass Chaga dabei helfen könnte, Entzündungen zu reduzieren, könnte es auch das Immunsystem dazu bringen, überaktiv zu werden. Deshalb sollten Menschen, die unter Autoimmunkrankheiten leiden, medizinischen Rat einholen, bevor sie Chaga verwenden.

Es gibt keine Untersuchungen bezüglich der Sicherheit von Chaga für Frauen, die schwanger sind oder stillen. Deshalb besteht die sicherste Option für schwangere oder stillende Frauen darin, Chaga zu meiden.

Fazit

Der Chaga Pilz wird bereits seit Jahrhunderten zu medizinischen Zwecken verwendet. Er ist mit Antioxidantien vollgepackt und als Tee oder in Form von Supplements erhältlich.

Seine Extrakte könnten Krebs bekämpfen, die Funktion des Immunsystems verbessern, chronische Entzündungen lindern, sowie die Blutzuckerspiegel und die Cholesterinspiegel senken. Es bedarf jedoch weiterer Humanstudien, um diese Vorzüge zu bestätigen, sowie Sicherheit, Nebenwirkungen und optimale Dosierung zu bestimmen.

Referenzen:

  1. https://link.springer.com/article/10.1007/s11094-006-0194-4
  2. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15588653
  3. https://www.myfitnesspal.com/food/calories/wild-chaga-mushroom-32015142
  4. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4361086/
  5. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3774877/
  6. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21820502
  7. https://www.hindawi.com/journals/bmri/2010/943516/
  8. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22819687
  9. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19367670
  10. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4946216/
  11. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18203281
  12. https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0308814613000526
  13. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25861415
  14. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20607061
  15. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27180084
  16. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28087233
  17. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18434051
  18. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28954386
  19. http://agris.fao.org/agris-search/search.do?recordID=KR2007000481
  20. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4100277/
  21. https://ieeexplore.ieee.org/document/5305591
  22. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16289471
  23. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3774877/
  24. https://dx.doi.org/10.1016/j.lfs.2005.02.023
  25. http://thescipub.com/html/10.3844/ajptsp.2007.10.17
  26. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23535020
  27. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26182655
  28. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23510282
  29. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17049251
  30. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22462058
  31. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25576897
  32. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23535020
  33. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15905055
  34. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15905055
  35. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28232747
  36. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26955745
  37. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15630179
  38. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23959789
  39. https://dx.doi.org/10.1016/j.ijbiomac.2016.03.006
  40. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21259372
  41. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26427119
  42. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26427119
  43. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26427119
  44. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26243028/
  45. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16289471
  46. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21779570

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