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Capers

Überblick

Der echte Kapernstrauch ist eine Pflanze, deren ungeöffnete Blütenknospe, die als Kaper (Capers) bezeichnet wird und andere Teile der Pflanze, die oberhalb der Erde wachsen, als Medizin verwendet werden.

Kapern werden bei Diabetes, Pilzinfektionen, verstopften Atemwegen, Wurmbefall der Verdauungsorgane und eine Hautkrankheit namens Leishmaniase verwendet. Kapern werden auch als Tonikum verwendet.

Einige Menschen tragen Kapern bei trockener Haut oder anderen Hautkrankheiten, sowie zur Verbesserung des Blutflusse in der Nähe der Hautoberfläche direkt auf die Haut auf.

Kapern werden als Nahrungsmittel gegessen und als Geschmacksstoff verwendet.

Wie wirken Kapern?

Kapern enthalten Chemikalien, die bei der Kontrolle des Blutzuckerspiegels helfen können. Kapern könnten auch antioxidative Eigenschaften besitzen.

Wie effektiv sind Kapern?

Es gibt nicht genügend wissenschaftliche Daten, um die Wirksamkeit von Kapern bei Diabetes, Pilzinfektionen, verstopften Atemwegen, Wurmbefall des Verdauungstrakts und einer Hautkrankheit namens Leishmaniase, sowie auf die Haut aufgetragen bei Hautkrankheiten, trockener Haut und zur Verbesserung der Durchblutung in der Nähe der Hautoberfläche beurteilen zu können. Es bedarf weiterer wissenschaftlicher Untersuchungen, um die Wirksamkeit von Kapern bei diesen Anwendungen bewerten zu können.

Sicherheit und Nebenwirkungen

Kapern sind für die meisten Menschen sicher und unbedenklich, wenn sie als Nahrungsmittel verzehrt werden. Es gibt jedoch nicht genügend Informationen über Sicherheit und Unbedenklichkeit der Einnahme in medizinischen Mengen. Kapern können Hautausschlag und Hautreizungen hervorrufen.

Vorsichtsmaßnahmen und Warnungen

Schwangerschaft und Stillzeit: Kapern sind sicher, wenn sie als Nahrungsmittel verzehrt werden, doch es gibt nicht genügend Informationen darüber, ob größere Mengen, die zu medizinischen Zwecken eingesetzt werden, sicher und unbedenklich sind. Schwangere und stillende Frauen sollten deshalb auf solche Mengen verzichten, bis mehr über deren Sicherheit bekannt ist.

Diabetes: Es gibt Bedenken, dass Kapern die Blutzuckerkontrolle bei Diabetikern beeinträchtigen könnten. Aus diesem Grund sollten Diabetiker ihren Blutzuckerspiegel sorgfältig überwachen, wenn sie Kapern in medizinischen Mengen verwenden.

Operationen: Kapern könnten den Blutzuckerspiegel beeinflussen. Es gibt Bedenken, dass Kapern die Blutzuckerkontrolle während und nach Operationen beeinträchtigen könnten. Aus diesem Grund sollte man die Verwendung medizinischer Mengen mindestens 2 Wochen vor geplanten Operationen beenden.

Wechselwirkungen

Bei der Verwendung von Kapern in medizinischen Mengen in Kombination mit folgenden Medikamenten sollte man vorsichtig sein

Diabetesmedikamente

Kapern könnten den Blutzucker senken. Auch Diabetesmedikamente werden verwendet, um den Blutzuckerspiegel zu senken. Die Einnahme von Kapern in Kombination mit Diabetesmedikamenten könnte ein zu starkes Absinken des Blutzuckerspiegels zur Folge haben. Aus diesem Grund sollte der Blutzuckerspiegel sorgfältig überwacht werden. Es ist möglich, dass die Dosierung der Diabetesmedikamente angepasst werden muss.

Dosierung

Eine angemessene Dosierung von Kaper hängt von unterschiedlichen Faktoren wie Alter, Gesundheitszustand und weiteren ab. Zum augenblicklichen Zeitpunkt gibt es keine ausreichenden wissenschaftlichen Daten, um eine Aussage über angemessene Dosierungsbereiche für Kaper treffen zu können. Aus diesem Grund sollte man sich an die Dosierungsanleitung auf dem Etikett halten und/oder vor der Verwendung einen Arzt oder Apotheker fragen.

Referenzen:

  1. Angelini G, Vena GA, Filotico R, et al. Allergic contact dermatitis from Capparis spinosa L. applied as wet compresses. Contact Dermatitis 1991;24:382-3.
  2. Eddouks M, Lemhardri A, Michel JB. Caraway and caper: potential anti-hyperglycaemic plants in diabetic rats. J Ethnopharmacol 2004;94:143-8.
  3. Electronic Code of Federal Regulations. Title 21. Part 182 -- Substances Generally Recognized As Safe. Available at: http://ecfr.gpoaccess.gov/cgi/t/text/text-idx?c=ecfr&sid= 786bafc6f6343634fbf79fcdca7061e1&rgn=div5&view= text&node=21:3.0.1.1.13&idno=21
  4. Gadgoli C, Mishra SH. Antihepatotoxic activity of p-methoxy benzoic acid from Capparis spinosa. J Ethnopharmacol 1999;66:187-92.

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