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Calophyllum Inophyllum

Calophyllum Inophyllum (Laurelwood)

Überblick

Calophyllum Inophyllum ist eine Pflanze, deren Nuss und andere Pflanzenbestandteile zur Herstellung von Medizin verwendet werden.

Calophyllum Inophyllum wird bei Lepra, Hämorriden, Krätze, Gonorrhö, Vaginalinfektionen und Windpocken eingesetzt.

Eine der in Calophyllum Inophyllum enthaltenen Chemikalien (Constituent (+)-Calanolid A) wird bei HIV Infektionen verwendet. Ein pharmazeutisches Unternehmen untersucht diese Chemikalie zurzeit darauf, ob sie den Standards für Sicherheit und Effektivität entspricht, die eine Verwendung als verschreibungspflichtiges Medikament voraussetzt.

Tamanu Öl aus der Nuss der Calophyllum Inophyllum wird bei Hautproblemen inklusive Sonnenbrand, Hautausschlägen, Verbrennungen, Schuppenflechte, Dermatitis, Kratzern, Flecken auf der Haut, Akne, Hautallergien, Druckgeschwüren, Rosazea und Hämorriden, sowie als Hautpflegeprodukt für Kleinkinder verwendet.

 

Wie wirkt Calophyllum Inophyllum?

Calophyllum Inophyllum enthält Verbindungen, die im Labor getestet wurden und in gewisser Hinsicht gegen HIV und Tuberkulose wirksam zu sein scheinen. Es gibt jedoch nicht genug wissenschaftliche Daten, um wissen zu können, ob Calophyllum Inophyllum für medizinische Anwendungen beim Menschen geeignet ist.

 

Wie effektiv ist Calophyllum Inophyllum?

Es gibt nicht genügend wissenschaftliche Daten, um eine Aussage bezüglich der Effektivität von oral eingenommenem Calophyllum Inophyllum bei HIV / AIDS, Lepra, Krätze, Gonorrhö, Vaginalinfektionen und Windpocken, von auf die Haut aufgetragenem Calophyllum Inophyllum bei Sonnenbrand, Hautausschlägen, Verbrennungen, Schuppenflechte, Kratzern, Flecken auf der Haut, Akne, Hautallergien, Druckgeschwüren, Rosazea und Hämorriden, sowie bei einer Verwendung als Hautpflegeprodukt bei Kleinkindern treffen zu können.

Es bedarf weiterer wissenschaftlicher Untersuchungen, um die Effektivität von Calophyllum Inophyllum bei diesen Anwendungen bewerten zu können.

 

Sicherheit und Nebenwirkungen

Compound (+)-Calanolid, eine Chemikalie, die in Calophyllum Inophyllum enthalten ist, könnte bei einer Verwendung durch Personen, die nicht unter HIV / AIDS leiden, sicher und unbedenklich sein. Sie kann einige Nebenwirkungen inklusive Schwindel, Kopfschmerzen und Übelkeit hervorrufen.

Es ist nicht genug über Sicherheit und Unbedenklichkeit von Calophyllum Inophyllum bei anderen Anwendungen bekannt.

 

Vorsichtsmaßnahmen und Warnungen:

Schwangerschaft und Stillzeit: Es ist nicht genug über die Verwendung von Calophyllum Inophyllum während Schwangerschaft und Stillzeit bekannt. Aus diesem Grund sollten schwangere und stillende Frauen besser auf Calophyllum Inophyllum verzichten.

 

Wechselwirkungen

Zum augenblicklichen Zeitpunkt liegen keine Informationen über Wechselwirkungen von Calophyllum Inophyllum mit Medikamenten oder Supplements vor.

 

Dosierung

Eine angemessene Dosierung von Calophyllum Inophyllum hängt von unterschiedlichen Faktoren wie Alter, Gesundheitszustand und weiteren ab. Zum augenblicklichen Zeitpunkt gibt es keine ausreichenden wissenschaftlichen Daten, um eine Aussage über angemessene Dosierungsbereiche für Calophyllum Inophyllum treffen zu können. Aus diesem Grund sollte man sich an die Dosierungsanleitung auf dem Etikett halten und/oder vor der Verwendung einen Arzt oder Apotheker fragen.

 

Referenzen:

  1. Boyer PL, Currens MH, McMahon JB. Analysis of nonnucleoside drug-resistant variants of human immunodeficiency virus type 1 reverse transcriptase. J Virol 1993;67:2412-20.
  2. Buckheit RW, White EL, Fliakas-Boltz V, et al. Unique anti-human immunodeficiency virus activities of the nonnucleoside reverse transcriptase inhibitors calanolide A, costatolide, and dihydrocostatolide. Antimicrob Agents Chemother 1999;43:1827-34.
  3. Currens MJ, Gulakowski RJ, Mariner JM, et al. Antiviral activity and mechanism of action of calanolide A against the human immunodeficiency virus type-1. J Pharmacol Exp Ther 1996;279:645-51.
  4. Currens MJ, Nariner JM, McMahon JB, Boyd MR. Kinetic analysis of inhibition of human immunodeficiency virus type-a reverse transcriptase by calanolide A. J Pharmacol Exp Ther 1996;279:652-61.
  5. Newman RA, Chen W, Madden TL. Pharmaceutical properties of related calanolide compounds with activity against human immunodeficiency virus. J Pharm Sci 1998;87:1077-80.
  6. Protocol Title: A Phase 1B Dose-Range Study to Evaluate the Safety, Pharmacokinetics, and Effects of (+)-calaonlide A on surrogate markers in HIV-positive patients with no previous antiretroviral therapy. Protocol ID numbers: FDA 297A.
  7. Reuters Health. Anti-HIV herbal product shows therapeutic potential in phase I trial. November 1, 1999.

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