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Calendula

Was ist die Ackerringelblume?

Die Ackerringelblume ist eine Pflanze, deren Blüten zur Herstellung von Medizin verwendet werden.

Die Blüte der Ackerringelblume wird verwendet, um Muskelspasmen zu verhindern, die Menstrualperiode einzuleiten und Fieber zu senken. Sie wird auch zur Behandlung von Menstrualkrämpfen, Krebs, eines wunden Halses, eines wunden Mundes und Zwölffingerdarmgeschwüren verwendet.

Ackerringelblumenblütenextrakte werden auf die Haut aufgetragen, um Schmerzen und entzündliche Schwellungen zu reduzieren, sowie eine schlechte Wundheilung und Geschwüre an den Beinen zu behandeln. Ackerringelblumenextrakte werden außerdem bei Nasenbluten, Krampfadern, Hämorriden, Entzündungen des Rektums und Konjunktivitis auf die Haut aufgetragen.

Man sollte die Ackerringelblume (Calendula Avensis) nicht mit der dekorativen Ringelblume (Tagetes Erecta) verwechseln, die für gewöhnlich als Zierpflanze und in Gemüsegärten angebaut wird.

 

Wie effektiv ist die Ackerringelblume?

Es gibt nicht genügend wissenschaftliche Daten, um eine Aussage bezüglich der Effektivität der Ackerringelblume bei der Behandlung von Muskelspasmen, Fieber, Krebs, Nasenbluten, Krampfadern, Hämorride, Entzündungen in Mund und Rachen, Wunden und Geschwüren an den Beinen, sowie zur Förderung der Menstruation treffen zu können. Hierfür bedarf es weiterer wissenschaftlicher Untersuchungen.

 

Wie wirkt die Ackerringelblume?

Man glaubt, dass die in der Ackerringelblume enthaltenen Chemikalien das Wachstum von neuem Gewebe in Wunden fördern und Schwellungen im Mund- und Rachenraum reduzieren können.

 

Gibt es Sicherheitsbedenken?

Ackerringelblumenprodukte scheinen für die meisten Menschen sicher und unbedenklich zu sein, wenn sie oral eingenommen oder auf die Haut aufgetragen werden.

 

Vorsichtsmaßnahmen und Warnungen:

Schwangerschaft und Stillzeit: Ackerringelblumenprodukte sollten während der Schwangerschaft nicht oral eingenommen werden. Es gibt Bedenken, dass sie Fehlgeburten auslösen könnten. Es ist am besten, während der Schwangerschaft auch eine Anwendung auf der Haut zu meiden, bis weitere Untersuchungen durchgeführt wurden.

Auch während der Stillzeit sollte man Ackerringelblumenprodukte sicherheitshalber nicht verwenden, da es keine ausreichenden Informationen bezüglich der Sicherheit bei stillenden Frauen gibt.

Allergien auf Besenkraut / Ambrosie und verwandte Pflanzen: Die Ackerringelblume kann bei Menschen, die empfindlich auf Pflanzen der Asteraceae/Compositae Familie reagieren, allergische Reaktionen hervorrufen. Mitglieder dieser Familie sind unter anderem Besenkraut, Ambrosie, Chrysanthemen, Ringelblumen, Gänseblümchen und viele weitere. Wenn man unter Allergien leidet, sollte man vor der Verwendung von Ackerringelblumenprodukten seinen Arzt konsultieren.

Operationen: Ackerringelblumenprodukte können in Kombination mit Medikamenten, die während oder nach Operationen verwendet werden, zu starke Benommenheit und Schläfrigkeit hervorrufen. Aus diesem Grund sollte man die Einnahme von Ackerringelblumenprodukten 2 Wochen vor anstehenden Operationen beenden.

 

Gibt es Wechselwirkungen mit Medikamenten?

Beruhigende Medikamente (Sedativa, die das ZNS unterdrücken)

Ackerringelblume kann Schläfrigkeit und Benommenheit hervorrufen. Die Einnahme von Ackerringelblume Supplements mit Sedativa kann eine zu starke Schläfrigkeit und/oder Benommenheit zur Folge haben.

 

Gibt es Interaktionen mit Heilpflanzen oder Supplements?

Es gibt keine bekannten Interaktionen mit Heilpflanzen oder Supplements.

 

Gibt es Interaktionen mit Nahrungsmitteln?

Es gibt keine bekannten Interaktionen mit Nahrungsmitteln.

 

Einnahmeempfehlung

Die angemessene Dosierung von Ackerringelblume Supplements ist von unterschiedlichen Aspekten wie Alter, Gesundheitszustand usw. des Anwenders abhängig. Im Augenblick gibt es nicht genügend wissenschaftliche Informationen, um einen angemessenen Dosierungsbereich für Ackerringelblume Supplements bestimmen zu können. Aus diesem Grund sollte man sich an die Dosierungsanleitung auf dem Etikett halten oder vor der Einnahme einen Arzt oder Apotheker fragen.

 

Referenzen

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