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Buttercup

Überblick

Der Hahnenfuß (Buttercup) ist eine Pflanzengattung. Die oberhalb der Erde wachsenden Bestandteile der Pflanzen dieser Gattung werden getrocknet und gemahlen zur Herstellung von Medizin verwendet. Frische Zubereitungen wirken sehr stark reizend und sollten nicht verwendet werden.

Trotz Sicherheitsbedenken wird Hahnenfuß zur Behandlung von Arthritis, Nervenschmerzen, chronischen Hautproblemen und Bronchitis verwendet.

Man sollte Hahnenfuß nicht mit Löwenzahn, Sumpfdotterblume, Scharbockskraut und Trollblume verwechseln. All diese Pflanzen werden als Butterblume bezeichnet.

Wie wirkt Hahnenfuß?

Hahnenfuß enthält Toxine, die Haut und Schleimhäute im Bereich von Mund, Magen und Darm stark reizen können. Es gibt nicht genug Informationen darüber, wie Hahnenfuß bei medizinischen Anwendungen wirken könnte.

Wie effektiv ist Hahnenfuß?

Es gibt nicht genügend wissenschaftliche Informationen, um die Effektivität von Hahnenfuß bei der Behandlung von Arthritis, Blasen, Bronchitis, chronischen Hautproblemen und Nervenschmerzen beurteilen zu können. Es bedarf weiterer wissenschaftlicher Untersuchungen, um die Effektivität von Hahnenfuß bei diesen Anwendungen bewerten zu können.

Sicherheit und Nebenwirkungen

Frischer Hahnenfuß ist nicht sicher und unbedenklich. Er kann eine ernsthafte Reizung des Verdauungstrakts mit Koliken und Durchfall hervorrufen. Es kann außerdem zu Reizungen von Harntrakt und Blase kommen. Ein Hautkontakt kann eine Blasenbildung und Verbrennungen hervorrufen, die nur schlecht heilen. Zusätzlich hierzu kann Hahnenfuß das Risiko für einen Sonnenbrand erhöhen.

Einige der in Hahnenfuß enthaltenen Toxine könnten während des Prozesses der Trocknung zerstört werden, doch es gibt nicht genügend Informationen, um eine Aussage darüber treffen zu können, ob getrockneter Hahnenfuß sicher und unbedenklich ist.

Vorsichtsmaßnahmen und Warnungen

Schwangerschaft und Stillzeit: Die Verwendung von frischem Hahnenfuß ist besonders für schwangere Frauen nicht sicher und unbedenklich. Frischer Hahnenfuß könnte Kontraktionen des Uterus hervorrufen, die zu Fehlgeburten führen könnten. Es gibt nicht genügend Informationen, um beurteilen zu können, ob getrockneter Hahnenfuß sicher und unbedenklich ist. Aus diesem Grund sollten schwangere uns stillende Frauen auf Nummer sicher gehen und jegliche Darreichungsformen von Hahnenfuß meiden.

Wechselwirkungen

Zum augenblicklichen Zeitpunkt gibt es keine Informationen über Wechselwirkungen von Hahnenfuß mit Medikamenten oder Supplements.

Dosierung

Eine angemessene Dosierung von Hahnenfuß hängt von unterschiedlichen Faktoren wie Alter, Gesundheitszustand und weiteren ab. Zum augenblicklichen Zeitpunkt gibt es keine ausreichenden wissenschaftlichen Daten, um eine Aussage über angemessene Dosierungsbereiche für Hahnenfuß treffen zu können. Aus diesem Grund sollte man sich an die Dosierungsanleitung auf dem Etikett halten und/oder vor der Verwendung einen Arzt oder Apotheker fragen.

Referenzen:

  1. Blumenthal M, ed. The Complete German Commission E Monographs: Therapeutic Guide to Herbal Medicines. Trans. S. Klein. Boston, MA: American Botanical Council, 1998.
  2. Brinker F. Herb Contraindications and Drug Interactions. 2nd ed. Sandy, OR: Eclectic Medical Publications, 1998.
  3. Gruenwald J, Brendler T, Jaenicke C. PDR for Herbal Medicines. 1st ed. Montvale, NJ: Medical Economics Company, Inc., 1998.

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