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Astragalus

Was ist Astragalus?

Astragalus (Lateinischer Name Astragalus membranaceus, Astragalus mongholicus), der in China heimisch ist, wird seit Jahrhunderten im Bereich der traditionellen chinesischen Medizin verwendet. In der westlichen Welt erreichte Astragalus in den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts eine gewisse Beliebtheit. Es gibt über 2000 unterschiedliche Astragalus Spezies, doch die beiden miteinander verwandten Spezies Astragalus membranaceus und Astragalus mongholicus sind die Spezies, die primär für Gesundheitszwecke verwendet werden.

Historisch gesehen, wird Astragalus – in der Regel in Kombination mit anderen Heilpflanzen – seit  langem im Bereich der traditionellen chinesischen Medizin zur Unterstützung und Förderung der Funktion des Immunsystems eingesetzt. In China wird Astragalus immer noch häufig bei chronischer Hepatitis und als begleitende Therapie bei Krebserkrankungen verwendet. Es wird außerdem als Volksheilmittel bei Erkältungen und Infektionen der oberen Atemwege, sowie bei Herzkrankheiten eingesetzt.

Die Wurzel der Astragalus Pflanze wird typischerweise in Form von Suppen, Tees, Extrakten oder Kapseln verwendet. Im Allgemeinen wird Astragalus mit anderen Heilpflanzen wie Ginseng, Angelica und Süßholz kombiniert.

 

Was sagt die Wissenschaft

Die wissenschaftlichen Grundlagen für die Verwendung von Astragalus zu Gesundheitszwecken sind begrenzt. Generell fehlt es an qualitativ hochwertigen klinischen Untersuchungen und Humanstudien. Es gibt einige vorläufige Studienergebnisse, die darauf hindeuten, dass Astragalus entweder für sich alleine oder in Verbindung mit anderen Heilpflanzen potentielle Vorzüge für das Immunsystem, das Herz, die Leber und als begleitende Therapie bei Krebs besitzen könnte.

 

Nebenwirkungen und Risiken

Astragalus wir für die meisten Erwachsenen als sicher und unbedenklich angesehen. Über seine potentiellen Nebenwirkungen weiß man nicht besonders viel, da Astragalus in der Regel in Kombination mit anderen Heilkräutern eingesetzt wird.

Astragalus kann unter Umständen mit Medikamenten interagieren, die das Immunsystem unterdrücken. Hierzu gehören unter anderem Wirkstoffe, die von Krebspatienten oder nach Organtransplantationen verwendet werden. Zusätzlich hierzu könnte Astragalus die Blutzuckerspiegel und den Blutdruck beeinflussen.

Man sollte sich darüber im Klaren sein, dass einige Astragalus Spezies, die man für gewöhnlich nicht in ernährungstechnischen Supplements vorfindet, toxisch sein können. Einige Spezies enthalten z.B. das Neurotoxin Swainsonin, welches bei Tieren bereits zu Vergiftungen geführt hat. Andere Astragalus Spezies enthalten potentiell toxische Mengen an Selen.

 

Referenzen:

  1. Astragalus. Natural Medicines Comprehensive Database Web site. Accessed at www.naturaldatabase.com on April 21, 2009.
  2. Astragalus (Astragalus membranaceus). Natural Standard Database Web site. Accessed at www.naturalstandard.com on April 21, 2009.
  3. Upton R. Astragalus. In: Coates P, Blackman M, Cragg G, et al., eds. Encyclopedia of Dietary Supplements. New York, NY: Marcel Dekker; 2005:25–30.

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